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Elizabeth LaBan — So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

Elizabeth LaBan - So wüst und schön sah ich noch keinen Tag22.Januar 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Eliza­beth LaBan hat mit “So wüst und schön sah ich noch kei­nen Tag” einen Roman geschrie­ben, der bereits durch sein schö­nes Cover auf­fällt. Eine Geschich­te, die in einem Inter­nat spielt und — neben dem Gefühl ein Außen­sei­ter zu sein — Freund­schaft, Lie­be und Mut the­ma­ti­siert. Sehr unter­halt­sam. Tra­gisch. Bewe­gend. Ein Buch, das den Leser schnell in einen Sog zieht. Eine Mischung aus “Eine wie Alas­ka” und “Tote Mäd­chen lügen nicht”! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che (vor allem für Jungs) ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Dun­can ist bereits drei Jah­re auf dem Irving-Inter­nat. Nun in sei­nem letz­ten Jahr erhält er ein Pri­vi­leg, das nur den Abschluss­schü­lern vor­be­hal­ten ist: er, der sein Zim­mer bis­her immer mit einem Mit­schü­ler tei­len muss­te, bekommt nun ein Zim­mer ganz für sich allein! Und so wie es Tra­di­ti­on auf dem Inter­nat ist, hin­ter­lässt der Vor­gän­ger des Zim­mers einen “Schatz” für sei­nen Nach­fol­ger. “Das Spek­trum der Schät­ze der ver­gan­ge­nen Jah­re reich­te von einer fast drei Mona­te alten ver­schim­mel­ten Piz­za bis zu einem Scheck über 500 Dol­lar. […] Und ein­mal, so erzähl­te man sich, soll­te sogar mal jemand einen Bull­dog­gen­wel­pen bekom­men haben.” (Zitat aus “So wüst und schön sah ich noch kei­nen Tag” S.10) Dun­can hin­ge­gen fin­det einen Brief und einen Sta­pel CDs, die der Außen­sei­ter und Albi­no Tim Mac­beth für ihn zurück­ge­las­sen hat. Auf den CDs ist… Weiterlesen!

Ella Blix — Der Schein

Ella Blix - Der Schein19.Januar 2018

Unter dem Psyeud­onym Ella Blix haben sich die Auto­rin­nen Ant­je Wager (“Unland”) und Tania Wit­te zusam­men­ge­tan und nun das Buch “Der Schein” ver­öf­fent­licht. Eine Mischung aus Inter­nats­ge­schich­te, Thril­ler und einem Touch Über­na­tür­li­chem. Über ein selt­sa­mes Schiff, Freund­schaft und eine ner­ven­auf­rei­ben­de Spu­ren­su­che. Sehr unter­halt­sam und mit einem packen­den Fina­le! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Ali­na ist nicht wirk­lich begeis­tert davon von ihrem Vater für eini­ge Zeit auf ein Inter­nat geschickt zu wer­den. Noch dazu auf das Eli­te-Inter­nat auf der spär­lich besie­del­ten Ost­see­insel Grif­fiun. Doch ihr Vater, der für ein wich­ti­ges For­schungs­pro­jekt nach Ame­ri­ka muss, will sie nicht allei­ne zu Hau­se las­sen. Und jetzt sitzt Ali­na nicht nur ohne Han­dy­emp­fang auf die­ser Insel fest, son­dern ver­misst auch sehn­süch­tig ihren Freund Lukas und ihre bes­te Freun­din Pinar. Ihre Zim­mer­ge­nos­sin hat einen hal­ben Urwald aus Pflan­zen in ihrem Zim­mer und spricht kein Wort mehr mit ihr, seit Ali­na die­se Gewäch­se auf deren Hälf­te des Zim­mers ver­bannt hat. Und die Cli­que der “Lone­lies” — so nen­nen sich die Schü­ler, die am Wochen­en­de im Inter­nat blei­ben — sind auch etwas ver­schro­ben und fol­gen ihren eige­nenWeiterlesen!

Das neue Thema des Monats Januar: Die Toptitel des Frühjahrs 2018

Es geht schon wie­der los…Das neue Thema des Monats Januar: Die Toptitel des Frühjahrs 2018

die neue Ein­kaufs­sai­son beginnt im Buch­han­del! Zwei Mal im Jahr wer­den die Buch­händ­ler Deutsch­lands mit Ber­gen von Vor­schau­en über­häuft. Jeder Ver­lag möch­te sei­ne Titel an den Mann/an die Frau brin­gen und wirbt dafür in den höchs­ten Tönen. Dafür spricht allein schon das Cover jeder Vor­schau — denn die meis­ten gro­ßen Kin­der- und Jugend­buch­ver­la­ge wäh­len einen Schwer­punkt­ti­tel, der jenen Ein­band ziert. Das ist ein Buch, von dem sich der Ver­lag beson­ders viel ver­spricht. Das inhalt­lich über­zeugt und von dem sie sich wün­schen, dass es vie­le Leser fin­den wird. Was erwar­tet die Leser also im aktu­el­len Früh­jahrs­pro­gramm? Was sind die Top­ti­tel der Ver­la­ge? In die­sem Spe­cial … Weiterlesen!

Das neue Thema des Monats Dezember: Meine Bücher des Jahres 2017

Hier sind sie…

Das neue Thema des Monats Dezember Meine Bücher des Jahres 2017…die tolls­ten, ergrei­fends­ten, roman­tischs­ten, span­nends­ten Bücher, die uns das Jahr 2017 beschert hat. Mei­ne per­sön­li­chen Lese­high­lights, her­aus­ge­grif­fen aus der gro­ßen Fül­le an Neu­erschei­nun­gen, mit der wir Leser jedes Jahr über­flu­tet wer­den. Nicht alle Titel, die inter­es­sant und ver­hei­ßungs­voll klin­gen, sind es letzt­end­lich auch. So man­ches Buch kann auch zum Rein­fall mutie­ren. Doch in die­sem Bei­trag fin­det sich nur die “Crè­me de la Crè­me” der Jugend­li­te­ra­tur. Bücher, die sich zu ent­de­cken loh­nen und die auch ein schö­nes Plätz­chen unter dem Weih­nachts­baum ver­dient haben. Denn die Hoch­sai­son des Buch­han­dels ist bekannt­lich … Weiterlesen!

Colleen Hoover — Nur noch ein einziges Mal

Colleen Hoover - Nur noch ein einziges Mal22.November 2017

Die ame­ri­ka­ni­sche Best­sel­ler­au­to­rin Col­le­en Hoo­ver erfreut ihre Fans mit einem neu­en Werk: “Nur noch ein ein­zi­ges Mal”. Ein Roman über gro­ße Gefüh­le und wie schnell die­se zer­bre­chen kön­nen. Eine packen­de, höchst unter­halt­sa­me und emo­tio­na­le Geschich­te von einer Meis­te­rin des Erzäh­lens. Weni­ge Tage nach Erschei­nen bereits auf der Spie­gel-Best­sel­ler­lis­te gelan­det — zu Recht! Eines ihrer per­sön­lichs­ten und (mei­ner Mei­nung nach) bes­ten Bücher. Für rei­fe Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Vor zwei Jah­ren ist die 23-jäh­ri­ge Lily erst nach Bos­ton gezo­gen, als sie in ihr Hei­mat­dorf zurück­fährt, um ihren Vater zu beer­di­gen. Ihren Vater, den Bür­ger­meis­ter, den sie gehasst hat. Der ihre Mut­ter regel­mä­ßig schlug und nach außen hin den Schein wahr­te, als sei alles in bes­ter Ord­nung. Als sie eine Trau­er­re­de hal­ten soll, um zu erwäh­nen, was sie an ihm schät­ze, fällt ihr ein­fach nichts ein. Sie steht vor­ne vor den Gäs­ten und kann ein­fach kei­ne Eigen­schaft auf­zäh­len, die sie an ihm moch­te und bricht schließ­lich ab. Zurück in Bos­ton will Lily ein­fach nur ihre Ruhe haben zum Nach­den­ken über alles und flüch­tet sich auf das Dach eines Hoch­hau­ses. Dort trifft sie uner­war­tet auf jeman­den, der eben­falls mit sei­nen Gefüh­len der Wut an die­sen Ort geflüch­tet ist. Ryle. Ein ange­hen­der Neu­ro­chir­urg, der am heu­ti­gen Tag einen klei­nen Jun­gen auf dem Ope­ra­ti­ons­tisch ver­lo­ren hat“Er sieht mich an. Sieht mich rich­tig an. Als sein Blick mei­nen trifft, kommt es mir vor, als wür­de er mei­neWeiterlesen!

John Green — Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

John Green Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken17.November 2017

Schlaft gut, ihr fie­sen Gedan­ken” ist das neu­es­te Werk des ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­to­ren John Green, der nun fünf Jah­re nach dem Welt­erfolg “Das Schick­sal ist ein mie­ser Ver­rä­ter” end­lich wie­der etwas von sich hören lässt. In den Mit­tel­punkt stellt er ein psy­chisch kran­kes Mäd­chen und ihren tur­bu­len­ten All­tag. Eine Geschich­te über Gedan­ken­spi­ra­len, der Suche nach dem eige­nen Selbst und dem uner­war­te­ten Fin­den der Lie­be. Ein tief­sin­ni­ges, cha­rak­ter­star­kes Buch, das durch Authen­ti­zi­tät und lite­ra­ri­scher Qua­li­tät zu über­zeu­gen weiß. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

India­na­po­lis. Die 16-jäh­ri­ge Aza lei­det unter star­ken Ängs­ten und Zwän­gen. Wenn sie nur an ihren Magen­in­halt denkt, wird ihr ganz anders. Sie ekelt sich vor ihren eige­nen Ver­dau­ungs­vor­gän­gen und ver­sucht sich beim Essen lie­ber kei­ne Gedan­ken über die Pro­zes­se zu machen, die in ihrem Kör­per ablau­fen. An der Anzahl der Zel­len gemes­sen besteht der Mensch zu über 50 Pro­zent aus Bak­te­ri­en, was bedeu­tet, dass die Hälf­te der Zel­len, die zu uns gehö­ren, gar nicht unse­re sind. […] ich bil­de mir häu­fig ein, ich kann spü­ren, wie sie in und auf mir leben, sich fort­pflan­zen und ster­ben.” (Zitat S.9 aus “Schlaft gut, ihr fie­sen Gedan­ken”) Immer wie­der liest Aza fach­spe­zi­fi­sche Wiki­pe­dia-Ein­trä­ge und hat pani­sche Angst davor eineWeiterlesen!

Bettina Belitz — Ein Schimmer von Glück

Bettina Belitz - Ein Schimmer von Glück10.Novem­ber 2017

In “Ein Schim­mer von Glück” zeigt die deut­sche Auto­rin Bet­ti­na Belitz, das sie neben opu­len­ter Fan­ta­sy (“Split­ter­herz”-Tri­lo­gie) und groß­ar­ti­gen Lie­bes­ge­schich­ten auch mit Pfer­den etwas anfan­gen kann. Dies ist bereits ihr drit­ter (unab­hän­gig) zu lesen­der Roman, in dem eines die­ser Paar­hu­fer eine ganz beson­de­re Rol­le spielt. Wäh­rend ihre letz­ten bei­den Bücher tat­säch­lich auch für Jungs waren, ist das aktu­el­le Werk dies­mal ein rei­nes Mäd­chen­buch. Eine Geschich­te über Selbst­fin­dung, die Ret­tung eines kran­ken Pfer­des und eine ent­ste­hen­de Lie­be. Gefühl­voll und sehr unter­halt­sam geschrie­ben. Für Mäd­chen ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 15-jäh­ri­ge Mira (die eigent­lich Mira­cle heißt) ist gera­de mit ihrer Mut­ter auf dem Weg zum Flug­ha­fen. Seit vier Jah­ren haben sie kei­nen Urlaub mehr gemacht. Doch die heiß ersehn­te Rei­se nach Mal­lor­ca wird durch einen über­ra­schen­den Anruf jäh zunich­te gemacht. Denn Miras Vater (und Exmann ihrer Mut­ter), den sie schon seit Ewig­kei­ten nicht mehr gese­hen hat, hat Mist gebaut. Er hat wohl vor län­ge­rer Zeit einen… Weiterlesen!

Rüdiger Bertram — Der Pfad: Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit

Rüdiger Bertram Der Pfad: Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit6.November 2017

Der deut­sche Autor Rüdi­ger Bertram wid­met sich in “Der Pfad: Die Geschich­te einer Flucht in die Frei­heit” einem geschicht­li­chem Ereig­nis, das auf wah­ren Bege­ben­hei­ten beruht und nach Süd­frank­reich wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs ent­führt. Eine Flucht vor den Nazis, eine uner­war­te­te Freund­schaft und ein Aben­teu­er in der Wild­nis. Unter­halt­sam und bereits für Leser ab 11 bzw 12 Jah­ren geeig­net, die in jene Zeit damals ein­tau­chen wol­len, aber noch mehr auf Aben­teu­er als auf knall­har­te Fak­ten aus sind.

1941. Rolf und sein Vater sind in Mar­seil­le gelan­det. Sie sind auf der Flucht und vor allem Rolfs Vater Lud­wig, der als Jour­na­list kri­ti­sche Bei­trä­ge für Zei­tun­gen ver­fasst hat, wird von den Deut­schen gesucht. Seit die­se auch in Frank­reich ein­mar­schiert sind, ist es für die bei­den viel schwie­ri­ger gewor­den. Stän­dig müs­sen sie auf­pas­sen nicht erwischt zu wer­den. Bei einer Raz­zia in ihrem Stamm­ca­fé kom­men sie gera­de noch so davon. Dort hat Lud­wig auch eine Frau getrof­fen, die frü­her Künst­le­rin war und jetzt Päs­se fälscht. Mit neu­en Papie­ren wol­len Rolf und sein Vater nun über die Pyre­nä­en nach Spa­ni­en flie­hen. Und von dort aus dann nach Ame­ri­ka über­set­zen, wo Rolfs Mut­ter auf sie war­tet. “Nach Aus­bruch des Krie­ges hat­ten Rolfs Eltern ihre Wert­sa­chen ver­kau­fen müs­sen. […] Mit dem Geld hat­ten sie die Tickets für die Über­fahrt nach New York bezahlt. Sei­ne Mut­ter war vor­aus­ge­reist, um dort alles für die Ankunft von Rolf und Lud­wig vor­zu­be­rei­ten. Ab und zu hat­te sie von dort ein paar Dol­lar nach Paris geschickt, aber nach dem Ein­marsch Weiterlesen!

Kevin Brooks — Born scared

Kevin Brooks - Born scared3.November 2017

Born sca­red” — das neue Werk von dem bri­ti­schen Erfolgs­au­tor Kevin Brooks hat es defi­ni­tiv in sich! Eine unver­gess­li­che Geschich­te über einen Jun­gen, der vor ALLEM Angst hat und durch eine Ver­ket­tung unglück­li­cher Umstän­de dazu gezwun­gen wird sei­ne Kom­fort­zo­ne (die für ihn not­wen­di­ger­wei­se ein­ge­rich­tet wur­de) zu ver­las­sen. Ein Thril­ler über Schnee­stür­me, Schnee­ku­geln, böse Scha­fe und raff­gie­ri­ge Gangs­ter. Ein psy­cho­de­li­scher Cock­tail an Emo­tio­nen — abge­fah­ren, cool und meis­ter­haft erzählt! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne, die außer­ge­wöhn­li­che Bücher lie­ben.

Hei­lig­abend. Elli­ots Mut­ter muss das Haus noch ein­mal ver­las­sen. Auch wenn ein Schnee­sturm drau­ßen wütet. Denn Elli­ot, der unter einer schlim­men Angst­stö­rung lei­det, braucht drin­gend sei­ne Medi­ka­men­te. Und Tan­te Shir­ley, die die Besor­gung der (überlebens-)wichtigen Medi­zin eigent­lich über­neh­men woll­te, ist tele­fo­nisch auf ein­mal nicht mehr erreich­bar. Also beschließt Elli­ots Mut­ter sich auf den Weg zu dem Haus ihrer Schwes­ter zu machen, um mehr her­aus­zu­fin­den. Doch dann blei­ben die ver­ein­bar­ten Anru­fe der Mut­ter aus und Elli­ot, der sei­ne letz­te Pil­le längst genom­men hat, merkt, dass irgend­et­was schief gelau­fen sein muss. Wo blei­ben sei­ne Tan­te und sei­ne Mut­ter? Was ist pas­siert? Doch eigent­lich kann Elli­ot … Weiterlesen!

Das neue Thema des Monats November: Anspruchsvolle Jugendliteratur

Es gibt sie noch… 

Das neue Thema des Monats November: Anspruchsvolle Jugendliteraturdie anspruchs­vol­le­ren, lite­ra­risch ange­hauch­ten Bücher! Abseits des 0–8-15-Mainstreams haben sie sich ver­steckt und wer­den nun aus den ver­staub­ten Ecken gezerrt. Denn so man­che Per­le wird in den Mas­sen der Neu­erschei­nun­gen über­se­hen und ent­geht jenen Leser, die Freu­de haben sich mit beson­de­ren The­men aus­ein­an­der­zu­set­zen. Zudem wird man oft belohnt mit einer wun­der­schö­nen Spra­che: Sät­ze, die man sich am liebs­ten unter­strei­chen möch­te. For­mu­lie­run­gen, die über­ra­schen und ger­ne noch ein zwei­tes Mal gele­sen wer­den wol­len. Denn Roma­ne mit Anspruch tun vor allem eines — sie gehen in die Tie­fe! Sie bie­ten dop­pel­te Böden und Spiel­raum für viel Eigen­in­ter­pre­ta­ti­on. Daher sind sie ide­al … Weiterlesen!