Tod

Karen Foxlee — Ophelia und das Geheimnis des magischen Museums

Karen Foxlee - Ophelia und das Geheimnis des magischen Museums13.Oktober 2017

Ophe­lia und das Geheim­nis des magi­schen Muse­ums” von der aus­tra­li­schen Auto­rin Karen Fox­lee ist ein bezau­bern­der, mär­chen­haf­ter Roman über ein Mäd­chen, das eigent­lich nicht an Magie glaubt und einen Jun­gen aus einer ande­ren Welt aus dem Bann der bösen Schnee­kö­ni­gin befreit. Fan­ta­sie­voll. Fas­zi­nie­rend. Und feder­leicht wie die Flo­cken in einer Schnee­ku­gel. Für Lieb­ha­ber ganz beson­de­rer Geschich­ten. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Von 9 Jah­ren bis zum 99. Lebensjahr;-)

Die 11-jäh­ri­ge Ophe­lia und ihre älte­re Schwes­ter Ali­ce sind ihrem Vater in eine namens­lo­se Stadt gefolgt, in der es immer­zu schneit. Ihr Vater ist Spe­zia­list für Schwer­ter und darf für das Muse­um eine Aus­stel­lung mit eben jenen orga­ni­sie­ren. Der Aus­flug in die Stadt soll den Mäd­chen ein wenig Abwechs­lung brin­gen, sie seit dem Tod ihrer Mut­ter vor drei Mona­ten aus ihrem zu still gewor­de­nen All­tag rei­ßen. Der Vater möch­te, dass die bei­den auf Ent­de­ckungs­tour im Muse­um gehen, dass sie Schlitt­schuh lau­fen und den Win­ter genie­ßen. Er selbst ist mit sei­ner Aus­stel­lung voll­auf beschäf­tigt. Doch Ali­ce möch­te lie­ber düs­te­re, depres­si­ve Musik über ihre Kopf­hö­rer hören und hat kei­ne Zeit für ihre klei­ne Schwes­ter. So streift Ophe­lia allei­ne durch das rie­sen­gro­ße, geheim­nis­vol­le Muse­um. “Ophe­lia hielt sich nicht für mutig, aber sie war neu­gie­rig. Sie war genau die Art Mäd­chen, das nicht an einem gol­de­nen Schlüs­sel­loch vor­bei­ge­hen konn­te, ohne hindurchzuschauenWeiterlesen!

Jessi Kirby — Mein Herz wird dich finden

Jessi Kirby Mein Herz wird dich finden28.Juli 2016

Mein Herz wird dich fin­den” ist der neu­es­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Jes­si Kir­by. Ein Roman über Ver­lust, Ver­rat, die Lie­be und das The­ma Organ­spen­de. Eine wirk­lich ergrei­fen­de Geschich­te, die man am liebs­ten gar nicht mehr aus den Hän­den legen will! Ein Buch — ein­fach zum Abtau­chen und zum Dahin­schmel­zen (ohne kit­schig zu sein). Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Bei einem Auto­un­fall muss­te Jacob sein Leben las­sen. Jacob. Mias Freund. Die Trau­er hüllt das jun­ge Mäd­chen ein. Bis sich eines Tages eine Emp­fän­ge­rin der vie­len Organ­spen­den von Jacob über eine Ver­mitt­lungs­zen­tra­le bei sei­ner Mut­ter mel­det. Es ist nur ein Blatt Papier. Und doch “An jenem Tag warf ihr kra­ke­li­ger Brief auf schö­nem Papier Licht in mei­ne Dun­kel­heit. Ihr Ton war demü­tig, es tat ihr so furcht­bar leid, dass Jacob gestor­ben war. Aber Norah Wal­ker war auch zutiefst dank­bar für das Leben, das er ihr geschenkt hat­te.” (Zitat aus “Mein Herz wird dich fin­den” S.16). Und so schreibt Mia auch Brie­fe an die ande­ren Organ­emp­fän­ger. Die, die sei­ne Leber, sei­ne Horn­haut, sei­ne Niere… Weiterlesen!

Meg Wolitzer — Was uns bleibt ist jetzt

Meg Wolitzer Was uns bleibt ist jetzt14.Juli 2017

Was uns bleibt ist jetzt” ist das ers­te Jugend­buch der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Meg Wolit­zer. Ein Roman über den Ver­lust der gro­ßen Lie­be, das Wei­ter­le­ben in einem Inter­nat für trau­ma­ti­sier­te Jugend­li­che und über einen ganz beson­de­ren Lite­ra­tur­kurs. Unter­halt­sam. Bewe­gend. Groß­ar­tig! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Jamai­ca, die von allen nur Jam genannt wird, kann das Leben nicht mehr ertra­gen. Das Leben ohne ihn. Ree­ve Max­field, den Jun­gen, der ihre gro­ße Lie­be war. Nur 41 Tage lang waren sie zusam­men, dann ist er gestor­ben und hat irgend­wie auch einen Teil von Jam mit ins Grab genom­men. Seit­dem hat sie zu nichts mehr Lust, ver­kriecht sich nur noch in ihrem Bett und geht nicht mehr zur Schu­le. Freun­de, die sie anfangs noch regel­mä­ßig besu­chen, kom­men bald nicht mehr. Sie bekommt einen Pri­vat­leh­rer, dem sie aber über­haupt nicht zuhö­ren kann. Ihre Trau­er nimmt sie völ­lig gefan­gen. Ihre Eltern wis­sen sich schließ­lich nicht anders zu hel­fen, als sie auf ein Inter­nat in Ver­mont zu schi­cken, das für “emo­tio­nal fra­gi­le, hoch­in­tel­li­gen­te Teen­ager” (Zitat aus “Was uns bleibt ist jetzt” S.7) sein soll. Und auch wenn sie am liebs­ten wie­der nach Hau­se zurück möch­te, so muss Jam dort — laut ihren Eltern — min­des­tens ein hal­bes Jahr blei­ben. Das Inter­nat ist eine Mischung aus Kran­ken­haus und Schu­le. Jedoch müs­sen alle Schü­ler ihre Handys… Weiterlesen!

Ava Reed — Wir fliegen, wenn wir fallen

9Ava Reed Wir fliegen, wenn wir fallen.April 2017

Mit einem bild­schö­nen Cover war­tet der Roman “Wir flie­gen, wenn wir fal­len” von der deut­schen Auto­rin und Blog­ge­rin Ava Reed auf. Eine Geschich­te über ein beson­de­res Erbe, über Schuld, Ver­lust und die Kraft der Lie­be. Ein Buch, das wirk­lich alles hat, was einen rich­tig schö­nen Schmö­ker aus­macht: es ist roman­tisch, mit Klug­heit erzählt und in einer sehr unter­halt­sa­men, berüh­ren­den Art geschrie­ben. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Ham­burg. Die 17-jäh­ri­ge Yara lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tan­te Em. “Ich füh­le mich wie eine alte Frau, wie jemand, der sei­nes Lebens müde ist, und nicht wie der Teen­ager, der ich bin. Viel­leicht, weil ich nicht mehr die bin, die ich war — und es auch nie mehr sein wer­de.” (Zitat S.7) Nacht für Nacht hat sie Alp­träu­me, fühlt sich schul­dig am Tod ihrer Eltern. Ger­ne besucht sie des­we­gen den alten Phil, den sie im Alters­heim ken­nen­ge­lernt hat, in dem ihre Tan­te arbei­tet. “Phil ver­steht mich, ohne dass ich etwas sagen muss. Bei ihm habe ich nicht das Bedürf­nis, jemand ande­res zu sein.” (Zitat S.18) Weil er blind ist, liest Yara ihm regel­mä­ßig vor. Doch jetzt ist Phil an einem Herz­in­farkt gestor­ben. Und die Ein­sam­keit droht Yara erneut zu über­fal­len“Mit Phil ist mein Anker ver­schwun­den, mein Halt. Er war ein Frem­der und doch mein bes­ter Freund.” (Zitat S.33) Auch Noel geht es nicht wirk­lich gut, seit sein Groß­va­ter Phil ver­stor­ben ist. Zumal er sich noch kurz vor des­sen Tod mit ihm Weiterlesen!

Antonia Michaelis — Das Institut der letzten Wünsche

Antonia Michaelis Das Institut der letzten Wünsche26.Feburar 2017

Das Insti­tut der letz­ten Wün­sche” von der deut­schen Sprach­künst­le­rin Anto­nia Michae­lis ist jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Ein Buch, das sich mit nichts weni­ger aus­ein­an­der­setzt als mit dem Tod und der Lie­be. Wort­ge­wal­tig, beson­ders — hin­rei­ßend! Gewürzt mit einer Pri­se Iro­nie, die den Leser schmun­zeln lässt und einer Por­ti­on Ernst­haf­tig­keit, die nach­denk­lich macht. Der Lese­tipp für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und vor allem Erwach­se­ne (der Roman ist in einem Ver­lag für Erwach­se­ne erschienen).

Die jun­ge Mat­hil­da lebt in Ber­lin. Eigent­lich woll­te sie Ärz­tin wer­den, bis sie gemerkt hat, dass das doch nichts für sie ist. Sie hat ihr Stu­di­um abge­bro­chen und arbei­tet nun seit einem Jahr in einem ganz beson­de­rer Insti­tut. Dem Insti­tut der letz­ten Wün­sche. Zusam­men mit Inge­borg erfüllt sie Men­schen, die sich an sie wen­den und die in den nächs­ten sechs Mona­ten ster­ben wer­den, einen letz­ten Wunsch. Das kann ein vor­ge­zo­ge­nes Weih­nachts­fest sein, der Wunsch nach Schnee­flo­cken im Früh­ling, nach einem Kon­zert einer bereits ver­stor­be­nen Sän­ge­rin, einem Spie­le­abend in einer Stu­den­ten WG oder eine Fahrt ins Welt­all. Mat­hil­da und Inge­borg machen das Unmög­li­che mög­lich. Dabei impro­vi­sie­ren sie jede Men­ge und las­sen sich viel ein­fal­len. Doch dann ver­liebt sich Mat­hil­da aus­ge­rech­net in Bir­ger, einer ihrer Kli­en­ten. Für ihn soll sie… Weiterlesen!

Clare Furniss — Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

Clare Furniss Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb24.Juli 2016

Ein wirk­lich bezau­bern­des Buch hat die eng­li­sche Auto­rin Cla­re Fur­niss geschrie­ben: „Das Jahr, nach­dem die Welt ste­hen blieb“. Ein sowohl trau­ri­ger, als auch hoff­nungs­vol­ler Roman. Eine Fami­li­en­ge­schich­te über einen plötz­li­chen Tod und den Beginn eines neu­en Lebens. Mit­ten­drin eine Jugend­li­che, die mit all dem zurecht kom­men muss und auch die Lie­be für sich ent­deckt. Sehr gefühl­voll und herz­er­wär­mend erzählt! Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Pearl ist am Boden zer­stört. Ihre Mut­ter ist gestor­ben. Ganz uner­war­tet und plötz­lich. Bei der Geburt ihrer Schwes­ter Rose kam sie ums Leben. Nun ist nichts mehr so wie es war. In ihrer Trau­er zieht das jun­ge Mäd­chen sich immer mehr zurück. Mit ihrer bes­ten Freun­din Mol­ly möch­te sie sich kaum mehr tref­fen. Von ihrem Stief­va­ter fühlt sie sich abge­lehnt. Er scheint das Baby mehr zu mögen als sie. Über­haupt kann Pearl mit Rose nichts anfan­gen. Denn wenn sie nicht wäre, wäre ihre Mut­ter jetzt nicht tot. Doch dann muss Pearl eine Zeit lang auf das Baby auf­pas­sen, weil ihr Vater wie­der arbei­ten gehen muss und noch kei­ne Betreu­ung gefun­den hat. Das stellt Pearl vor eine gro­ße Herausforderung…

Das Jahr, nach­dem die Welt ste­hen blieb“ wird kom­plett aus Pearls Per­spek­ti­ve erzählt. Es ist ein­ge­teilt in meh­re­re Mona­te und umfasst ein gan­zes Jahr. Trotz ihrer wider­sprüch­li­chen Gefühle … Weiterlesen!

Claire Zorn — Klippen springen

Claire Zorn Klippen springen19.Juli 2016

Klip­pen sprin­gen” von der aus­tra­li­schen Auto­rin Clai­re Zorn ist ein Roman über ein jun­ges Mäd­chen, die mit dem Unfall­tod ihrer Schwes­ter und den Fol­gen von Mob­bing zurecht­kom­men muss und erst durch einen Jun­gen lernt, sich wie­der neu auf das Leben ein­zu­las­sen. Eine äußerst bewe­gen­de, schmerz­vol­le Geschich­te, die in Aus­tra­li­en zwei der renom­mier­tes­ten Prei­se für Jugend­li­te­ra­tur erhal­ten hat. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Aus­tra­li­en. In den Blue Moun­ta­ins. Die 15-jäh­ri­ge Han­nah lei­det immer wie­der unter Panik­at­ta­cken. Auch der Unfall­tod ihrer älte­ren Schwes­ter Katie vor fast einem Jahr macht ihr noch schwer zu schaf­fen. Sie war schon bei ver­schie­de­nen Psy­cho­lo­gen, ist momen­tan bei der Schul­psy­cho­lo­gin Anne in Behand­lung. In ihrer Fami­lie ist auch nichts mehr so, wie es ein­mal war: ihr Vater arbei­tet viel und ihre Mut­ter hat seit Katies Tod das Haus nicht mehr ver­las­sen. “Bizar­rer­wei­se bin ich fast lie­ber in der Schu­le. Zumin­dest wer­de ich dort abge­lenkt. Die Stun­den, in denen ich mit Mum allein zu Haus bin, deh­nen sich aus wie ein Oze­an, den ich mit gesenk­tem Kopf durch­schwim­men muss.” (Zitat S.31) Doch auch in der Schu­le ist nicht alles per­fekt. Han­nah ist zum abso­lu­ten Außen­sei­ter gewor­den. Wäh­rend sie vor dem Unfall ihrer Schwes­ter auf übels­te Wei­se gemobbt … Weiterlesen!

Juliana Stone — Wenn du mich küsst

Juliana Stone Wenn du mich küsst12.Juli 2016

Wenn man “Wenn du mich küsst” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Julia­na Stone liest, merkt man sofort: das ist mal wie­der ein rich­tig schö­ner Schmö­ker für hei­ße Som­mer­ta­ge! Eine Geschich­te über Schuld, Trau­er, Ver­lust und dem Glück der Lie­be, die uner­war­tet das Leben zwei­er Men­schen völ­lig durch­ein­an­der­bringt. Wahn­sin­nig ergrei­fend und roman­tisch, ohne kit­schig zu sein — so zu erzäh­len, das kann die­se Auto­rin defi­ni­tiv! Ein gelun­ge­nes Buch. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Mon­roe ver­bringt den Som­mer bei ihrer Grand­ma in Loui­sia­na. Auf deren gro­ßen Plan­ta­ge. Eigent­lich hat sie dar­auf nicht wirk­lich Lust. Denn im Grun­de hat Mon­roe auf gar nichts mehr Lust. Seit ihr klei­ner Bru­der Mal­com ver­stor­ben ist, möch­te das Mäd­chen das Leben am liebs­ten aus­schlie­ßen. Ihr ist alles egal und sie emp­fin­det eine Lee­re in sich, die sie mit nichts fül­len kann. Am liebs­ten ver­kriecht sie sich in Nach­mit­ta­ge mit Nichts­tun: “Ich hat­te mei­nen Freun­den dabei zuge­se­hen, wie sie lach­ten und Spaß hat­ten, wie sie tanz­ten und aus­ge­las­sen fei­er­ten. […] Es mach­te mich wütend. Es mach­te mich krank… und es mach­te mich unend­lich trau­rig. Denn wie sehr ich mich auch bemüh­te, das unbe­schwer­te und glück­li­che Mäd­chen zu sein, das Weiterlesen!

Lili Peloquin — The Innocents: Bittersüße Küsse

Lili Peloquin The Innocents Bittersüße Lügen11.Juli 2016

The Inno­cents: Bit­ter­sü­ße Küs­se” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Lili Pelo­quin ist der ers­te Teil einer Rei­he über den plötz­li­chen Auf­stieg in die Gesell­schaft der Rei­chen und Schö­nen, Lie­be und dunk­le Geheim­nis­se. Far­ben­froh glit­zernd vor einer Fas­sa­de des Scheins, an deren Gren­zen zwei Schwes­tern sto­ßen. Unter­halt­sam erzählt. Jetzt neu als Taschen­buch. (ACHTUNG: Im Hard­co­ver trug die­ses Buch einen ande­ren Namen: “Sweet Lies: In gefähr­li­cher Gesell­schaft”) Für Jugend­li­che ab 14 Jahren.

Sere­ni­ty Point. Eine der reichs­ten Küs­ten­städ­te Con­nec­ti­cuts. Hier in einer Strand­vil­la wer­den Ali­ce und ihre jün­ge­re Schwes­ter Char­lie den Som­mer ver­brin­gen. Denn ihre Mut­ter, ein eigent­lich boden­stän­di­ger, sozi­al enga­gier­ter Mensch hat sich in die High Socie­ty ein­ge­hei­ra­tet. Richard, ein leicht undurch­schau­bar wir­ken­der Mann, ist nun der neue Stief­va­ter der Mäd­chen. Er hat vor eini­ger Zeit sei­ne Frau ver­lo­ren, die an Krebs gstor­ben ist und auch sei­ne Toch­ter Camil­la. Sie ver­un­glück­te bei einem Auto­un­fall. Im Sere­ni­ty Point Coun­try Club fin­det die extro­ver­tier­te Char­lie schnell Anschluss an eine der ange­sag­tes­ten Cli­quen. Beson­ders an dem Bad Boy Jude fin­det sie Gefal­len. Doch hat die­ser tat­säch­lich ein Ver­hält­nis mitWeiterlesen!

Jan De Leeuw — Eisvogelsommer

Jan De Leeuw - Eisvogelsommer17.März 2016

Eis­vo­gel­som­mer” von dem bel­gi­schen Auto­ren Jan De Lee­uw ist ein Roman über Ver­lust, den Schmerz der Trau­er und des Los­las­sens. In einer poe­ti­schen, meis­ter­haf­ten Spra­che und aus einer ganz beson­de­ren Per­spek­ti­ve erzählt. Für Leser anspruchs­vol­ler, außer­ge­wöhn­li­cher Geschich­ten. Ab 14 Jah­ren und vor allem für Erwachsene.

Nie­der­lan­de. Der 15-jäh­ri­ge Tho­mas ist bei einem Unfall ums Leben gekom­men. Zurück­ge­las­sen hat er sei­nen altern­den, lang­sam dement wer­den­den Groß­va­ter, den gro­ßen Geschich­ten­er­zäh­ler: “Der Mann ist talen­tiert, das lässt sich nicht leug­nen. Die Art, wie jemand dir die Hand gibt oder bloß sei­nen Hut trägt, genügt ihm, um dir das gan­ze Leben die­ses Men­schen zu erzäh­len. Gib ihm ein Sand­korn und er erfin­det ein Schloss, zeig ihm eine Wim­per und er erzählt dir eine Fami­li­en­sa­ga.” (Zitat aus “Eis­vo­gel­som­mer” S.48) Zurück­ge­las­sen hat er auch sei­ne Eltern. Sei­nen Vater, den gro­ßen Schwei­ger, der mit der Trau­er um ihn bes­ser zurecht­zu­kom­men scheint als sei­ne Mut­ter. Sie möch­te sich auf ein­mal schei­den las­sen, sieht kei­nen Sinn mehr in ihrem Leben und ver­sinkt in der Bedeu­tungs­lo­sig­keit. Ihr ein­zi­ger Mit­tel­punkt ist ihr ver­stor­be­ner Sohn, des­sen Zim­mer sie… Weiterlesen!