Sexualität

Julie Leuze — Herzmuschelsommer

Julie Leuze Herzmuschelsommer5.Juni 2016

Herz­mu­schel­som­mer” von der Stutt­gar­ter Auto­rin Julie Leu­ze ist ein Roman über die Suche nach den eige­nen Wur­zeln und dem Fin­den der wah­ren Lie­be. Ein Buch, das sei­ne Leser in die raue und mythen­ge­präg­te Bre­ta­gne ver­schlägt. Mit viel Lokal­ko­lo­rit, Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und einer schö­nen Por­ti­on Roman­tik erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 bezie­hungs­wei­se 15 Jah­ren und Erwachsene.

Keren­tiezh. Ein klei­nes, (fik­ti­ves) Ört­chen in der Bre­ta­gne. Hier ist die 16-jäh­ri­ge Kim nun gelan­det, um ihre Som­mer­fe­ri­en zu ver­brin­gen. “Eine Frau steigt aus und has­tet auf mich zu. Sie ist da. Lang­sam erhe­be ich mich von mei­nem Kof­fer. Und schon steht sie vor mir, atem­los und strah­lend. Sie ist fünf­und­zwan­zig Jah­re älter als ich, doch im däm­me­ri­gen Abend­licht sieht sie mir so ähn­lich, dass es fast unheim­lich ist.” (Zitat aus “Herz­mu­schel­som­mer” S.10) Denn vor drei Mona­ten haben sie und ihre Eltern durch Zufall erfah­ren, dass Kim nicht ihre leib­li­che Toch­ter ist. Dass sie als Baby in der Kli­nik ver­tauscht wur­de. Mit einem ande­ren Kind, das Mona­te danach ver­stor­ben ist. Ihre bio­lo­gi­schen Eltern woh­nen in der Bre­ta­gne und nach hef­ti­gen Strei­te­rei­en mit ihrer Mut­ter hat Kim beschlos­sen die­se end­lich ken­nen­zu­ler­nen. Sie wird mit offe­nen Armen emp­fan­gen. Und doch hat Kim Schwierigkeiten… Weiterlesen!

Catharina Clas — Der eine andere

Catharina Clas Der eine Andere22.Mai 2016

Der eine Ande­re” von der deut­schen Auto­rin Catha­ri­na Clas ist ein Roman über das Fremd­ver­lie­ben, über den Reiz nach Aben­teu­ern und über die Lie­be, die nicht immer ein­deu­tig ist. Roman­ti­sche Unter­hal­tung. Pri­ckeln­de Ero­tik. Für rei­fe Jugend­li­che ab 14 bzw 15 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Ober­bay­ern. Starn­ber­ger See. Die 17-jäh­ri­ge Emmy ist glück­lich mit ihrem zwei Jah­re älte­ren Freund Jona­than. Obwohl sie sich manch­mal wünscht spon­ta­ner und aben­teu­er­lus­ti­ger zu sein. “In ihrer Vor­stel­lung war sie immer wie­der mit Jo durch­ge­brannt, um sich dann irgend­wo auf der Welt durch den wil­den Dschun­gel zu schla­gen oder in Asi­en die höchs­ten Gip­fel zu erklim­men. Nur lei­der fehl­te ihr zu sol­chen Aben­teu­er der Mumm. In ihrem ech­ten ober­bay­ri­schen Land­le­ben war Emmy ein­fach nur lieb, nett und immer anstän­dig. (Zitat S.12/13) Das ändert sich, als sie Sam begeg­net, dem frü­he­ren bes­ten Freund von Jo. Er ist den Som­mer über hier und bei der Reno­vie­rung des Feri­en­hau­ses sei­ner Eltern beschäf­tigt. Zunächst kann Emmy ihn gar nicht aus­ste­hen, hält ihn für macho­haft und arro­gant. Vor allem weil er … Weiterlesen!

Olaug Nilssen — Turn me on!

Olaug Nilssen Turn me on!1.September 2015

Turn me on” von der nor­we­gi­schen Auto­rin Olaug Nils­sen ist weni­ger ein Roman, mehr eine kurz­wei­li­ge (80 Sei­ten lan­ge) Erzäh­lung. Ein Aus­schnitt aus dem Leben eines jun­gen Mäd­chens, das auf­grund einer unsitt­li­chen Begeg­nung mit einem Jun­gen, die sie laut­hals ver­kün­det, zum Außen­sei­ter wird. Haupt­au­gen­merk liegt in der Geschich­te jedoch auf der Aus­le­bung ihrer eige­ne Sexua­li­tät, wel­che äußerst frei­zü­gig geschil­dert wer­den. Kein Buch für jeden! Anstö­ßig, abstrus und ein­fach anders. Ein biss­chen “Feucht­ge­bie­te (von Char­lot­te Roche) für Jugend­li­che sozu­sa­gen. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwachsene.

Nor­we­gen. Ein klei­nes Pro­vinz­nest. Alma ist 15. Sie schwärmt heim­lich für Arthur. Und dies vor allem in Gedan­ken. Sehr ero­ti­schen, aus­ufern­den Gedan­ken. Auf einer Par­ty kommt er ihr drau­ßen uner­war­tet näher. Das erzählt sie sofort den ande­ren: “Er hat mich mit sei­nem Schwanz gepikst”, wie­der­holt Alma. “Er hat mich mit sei­nem Schwanz gepikst”, sagt sie noch ein­mal, ohne zu mer­ken, wie bescheu­ert das klingt, dafür ist sie zu betrun­ken. “Sein Schwanz war ganz steif, und er hat mich damit gepikst” (Zitat aus “Turn me on!” S.5). Doch die ande­ren glau­ben ihr nicht. Und Alma wird plötz­lich aus­ge­grenzt. Doch wo soll sie hin mit ihren Gedan­ken? Ihrer sexu­el­len, stän­di­gen Erre­gung? Ihren Phan­ta­si­en? Über Arthur, über ihre Freun­din Ingrid mit der gro­ßen Ober­wei­te? Alma lebt aus, was sie kann. Auf der Toi­let­te, mit… Weiterlesen!

Sanne Søndergaard — Mein fantastisches Leben — von wegen!

Sanne Søndergaard Mein fantastisches Leben - von wegen!26.Mai 2015

Die däni­sche Auto­rin San­ne Søn­der­gaard hat mit “Mein fan­tas­ti­sches Leben — von wegen!” einen ganz beson­de­ren Roman über das The­ma Mob­bing und den Wunsch sich selbst das Leben zu neh­men. In Tage­buch­form und mit jugend­sprach­li­cher Aus­drucks­wei­se trifft der Leser auf eine Prot­ago­nis­tin, die kein Blatt vor den Mund nimmt und trotz­dem am Leben zu zer­bre­chen droht. Anders. Bewe­gend. Mit trau­ri­gem Sar­kas­mus. Für taf­fe Jugend­li­che ab 14.

Agnes ist 14. Sie hat begon­nen eine Art Tage­buch zu schrei­ben. Nur dass sie es nicht so nennt. Es ist ihr “Todes­buch”. Denn das jun­ge, etwas über­ge­wich­ti­ge Mäd­chen hat beschlos­sen sichin 12 Tagen, 1 Stun­de und 55 Minu­ten” (Zitat aus “Mein fan­tas­ti­sches Leben — von wegen!” S.5) das Leben zu neh­men. Von ihrem Tod hat sie schon genau Vor­stel­lun­gen. Sie will kein Grab und am liebs­ten ver­brannt und im Wald ver­streut wer­den. Sie wird Tablet­ten neh­men. Am 2. Novem­ber, ihrem 15. Geburts­tag. In der Schu­le wird sie schon seit Jah­ren geär­gert, vor allem von der Klas­sen­queen und ihrer Cli­que: “Auch wenn Sil­le und ihre Hof­schran­zen echt blöd sind, kann ich gut ver­ste­hen, wie­so sie auf mir rum­ha­cken. Wie gesagt: Ich bin anders. Und Men­schen, die anders sind, kann man nicht in Ruhe las­sen. Ich bin ein ver­flix­ter Mutant, jawohl. So sim­pel ist das.” (Zitat S.13). Auch ihre Eltern ver­ste­hen Agnes nicht wirk­lich. Mit ihrer Mut­ter gerät sie öfters in Streit und ihren Vater kann man sowieso… Weiterlesen!

Dawn O’Porter — Papierfliegerworte

Dawn O'Porter - Papierfliegerworte15.Mai 2015

Dawn O’Porter hat mit “Papier­flie­ger­wor­te” ein ganz beson­de­res Buch geschrie­ben, das die Geschich­te einer Freund­schaft in den 90ern erzählt. Zwei Mäd­chen, die so unter­schied­lich wie Tag und Nacht sind und doch eine trau­ri­ge Gemein­sam­keit haben: sie ken­nen bei­de den Schmerz eines Ver­lus­tes. Ein Roman nicht nur über Freund­schaft und schwie­ri­ge Fami­li­en­ver­hält­nis­se, son­dern auch über das Ver­zei­hen, das Sich­selbst­fin­den und Erwach­sen­wer­den. Äußerst berüh­rend und ein­dring­lich erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jahren.

Guern­sey. Eine klei­ne Insel vor der fran­zö­si­schen Küs­te. Gera­de mal 11km lang und 6,5km breit. Hier kennt jeder jeden und hier leben die 15-jäh­ri­gen Mäd­chen Flo und Renée. Die Som­mer­fe­ri­en haben soeben ein Ende gefun­den und die Schu­le hat wie­der begon­nen. Gera­de Renée sehnt sich sehr danach wie­der dort­hin zu gehen: “Ich kann es kaum erwar­ten, wie­der in der Schu­le zu sein. Der Weg dort­hin erfüllt wie immer sei­nen Zweck. Ich nen­ne es gern mei­ne täg­li­che Evo­lu­ti­on. Ich ver­las­se das Haus mit hän­gen­dem Kopf und kom­me mit hoch­ge­reck­tem Kinn und Lust auf ein biss­chen Spaß in der Schu­le an.” (Zitat aus “Papier­flie­ger­wor­te”, Sei­te 16ff) Ihr Zuhau­se ist bei ihren Groß­el­tern, seit ihre Mut­ter vor acht Jah­ren an Krebs gestor­ben ist und ihr Vater, der mit dem qual­vol­len Tod sei­ner Frau nicht fer­tig wur­de, Renée und ihre jün­ge­re Schwes­ter Nell ver­las­sen hat. Nell lei­det offen­sicht­lich an einer Ess­stö­rung und redet kaum mit Renée, ihr Groß­va­ter ist jäh­zor­nig, und ihre Groß­mut­ter scheint auch all­mäh­lich durch­zu­dre­hen. “Mei­ne Fami­lie kommt mir vor wie vier straff gespann­te Gum­mi­bän­der, die jeden Moment Weiterlesen!

Eva Moraal — Zwischen uns die Flut

Eva Moraal - Zwischen uns die Flut9.Mai 2015

Zwi­schen uns die Flut” von der nie­der­län­di­schen Auto­rin Eva Mor­aal ist ein dys­to­pi­scher Roman und zugleich eine moder­ne Romeo- und Julia-Geschich­te. Das Haupt­ele­ment des Buches ist das Was­ser, so kraft­voll und beson­ders wie ihre Prot­ago­nis­ten. Eine über­flu­te­te Welt, eine Lie­be, die nicht sein darf, eine Ent­füh­rung, die sein muss — all das ver­spricht bes­te Unter­hal­tung! Span­nung, Roman­tik und Lei­den­schaft für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwachsene.

Nie­der­lan­de in einer fer­nen Zukunft. Das Land wur­de über­schwemmt und nach der zwei­ten, gro­ßen Flut sind noch zwei Berei­che übrig, in denen die Men­schen leben. In dem einen leben die “Nas­sen”, die vor dem Was­ser wenig geschützt sind, weil sie in nied­ri­ger gele­ge­nen Gebie­ten und in ärm­li­chen Ver­hält­nis­sen leben. In dem ande­ren höher gele­ge­nen Gebiet leben die “Tro­cke­nen”, die Rei­chen, die die “Nas­sen” für sich arbei­ten las­sen. Zudem ist das Land in fünf Zonen ein­ge­teilt. Nina, deren Vater der Gou­ver­neur über eine die­ser Zonen ist, ist eine “Tro­cke­ne. Doch da ihre Schu­le wegen Über­flu­tung geschlos­sen wur­de, muss auch sie jetzt auf eine Schu­le der “Nas­sen” gehen. Als sie von einem Mäd­chen auf dem Gang absicht­lich ange­rem­pelt wird, lernt sie Max, einen “Nas­sen”, ken­nen, der ihr beim Auf­le­sen ihrer Sachen hilft. Im Unter­richt setzt sie sich neben ihn und muss beob­ach­ten, wie er in der Pau­se mit drei ande­ren Jugend­li­chen in eine hef­ti­ge Schlä­ge­rei gerät. Mit so jeman­dem mit solch einem wut­er­füll­ten Blick möch­te sie lieber… Weiterlesen!

Lisa Desrochers — A little too far

Lisa Desrochers A little too far26.November 2014

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Lisa Des­ro­chers beschert ihren Lesern eine Lie­bes­ge­schich­te, die mit sehr viel Ero­tik auf­war­tet: “A litt­le too far” ist die Geschich­te einer jun­gen Kunst­stu­den­tin, die sich selbst und die Lie­be ent­deckt — beson­ders jene, die eigent­lich ver­bo­ten sind. Rei­ße­risch, lei­den­schaft­lich und flott erzählt.Simo­ne Elke­les” für Fort­ge­schrit­te­ne;-) Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwachsene.

Lexie ist 20 Jah­re alt. Als sie fünf­zehn war, hat sie ihren Stief­bru­der Trent das ers­te Mal geküsst. Sie und ihn hat schon immer eine inni­ge Bezie­hung ver­bun­den. Sie waren wir bes­te Freun­de und konn­ten sich alles erzäh­len. Seit damals ist nichts mehr zwi­schen ihnen pas­siert, aber eine gewis­se Anzie­hungs­kraft, die von ihrem attrak­ti­ven Stief­bru­der aus­geht, kann Lexie nicht leug­nen. Jetzt fünf Jah­re spä­ter steckt das jun­ge Mäd­chen mit­ten im Lie­bes­kum­mer. Ihr Freund, mit dem sie über drei Jah­re zusam­men war, hat sie mehr­fach betro­gen und das schmerzt. Nach einem erneu­ten Wie­der­se­hen mit ihm, ist Lexie völ­lig am Boden zer­stört, weil sie merkt, dass sie noch immer Gefüh­le für ihn hegt. Trost fin­det sie bei Trent und es kommt erneut zu einer uner­war­te­ten Annä­he­rung zwischen… Weiterlesen!

Antonia Michaelis — Solange die Nachtigall singt

 Antonia Michaelis Solange die Nachtigall singt1.September 2014

Solan­ge die Nach­ti­gall singt” von der deut­schen Auto­rin Anto­nia Michae­lis ist nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Rich­tig bekannt gewor­den ist die deut­sche Auto­rin durch den “Mär­chen­er­zäh­ler”. Erzäh­le­risch gese­hen kommt das hier vor­ge­stell­te Buch die­sem am nächs­ten. Ein sprach­ge­wal­ti­ger, mär­chen­haf­ter Roman über Lie­be, Natur, Schön­heit und düs­te­re Geheim­nis­se. Ab 15 Jah­ren emp­foh­len. Abso­lu­ter Lese­tipp! Mein Jah­res-High­light !!

Der 18-Jäh­ri­ge Jari hat soeben sei­ne Tisch­ler­leh­re im väter­li­chen Betrieb abge­schlos­sen und darf nun drei Wochen lang sei­ne Frei­heit genie­ßen. An der tsche­chisch-deutsch-pol­ni­schen Gren­ze will er auf Wan­der­schaft gehen und in der Ein­sam­keit des Wal­des sein Glück suchen. In einer Gale­rie lernt er zuvor die gleich­alt­ri­ge Jascha ken­nen, ein ver­krüp­pel­tes, furcht­bar häss­li­ches Mäd­chen, das der Gale­ris­tin regel­mä­ßig Gemäl­de lie­fert. Da sie den glei­chen Weg in den Wald hat, beglei­tet Jari sie. Bis Jascha auf ein­mal aus ihren Klei­dern schlüpft und mit einem Male das schöns­te Mäd­chen, das Jari je gese­hen hat, vor ihm steht. Die Leu­te müs­sen nicht alles über sie wis­sen, so Jaschas Erklä­rung, wäh­rend sie ihm anbie­tet eine Nacht in ihrem Haus im Wald zu ver­brin­gen, damit sie dort nicht so allei­ne ist. Ein Platz für eine Nacht in ihrem Bett, denkt Jari und geht auf das ver­lo­cken­de Ange­bot ein. Doch in dem Haus… Weiterlesen!

Antonia Michaelis — Niemand liebt November

Antonia Michaelis Niemand liebt November29.August 2014

End­lich wie­der etwas Neu­es von der deut­schen Auto­rin Anto­nia Michae­lis. „Nie­mand liebt Novem­ber“ ist ihr neu­es Meis­ter­werk und das kann man wirk­lich behaup­ten! Sprach­lich bril­li­ant und abso­lut über­zeu­gend geschrie­ben. Die­sen Roman kann ich jedem emp­feh­len, der auf höhe­rem Niveau gut unter­hal­ten wer­den möch­te. Eine Geschich­te über das Ver­schwin­den und die Suche nach der Wahr­heit. Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und vor allem für Erwachsene.

Amber Lark, die sich Novem­ber nennt, hat im Alter von sechs Jah­ren ihre Eltern ver­lo­ren. Sie sind ein­fach ver­schwun­den. Eine Woche lang hat sie in der Woh­nung auf sie gewar­tet und gehofft, dass sie zurück­keh­ren, dann hat sie sich auf­ge­macht, sie zu suchen. In einen Zug ist Novem­ber ein­ge­stie­gen, ehe man sie auf­griff und in ein Kin­der­heim brach­te. Nun ist sie 17 Jah­re alt, als sie aus einer betreu­ten WG abhaut, um sich erneut auf die Suche nach ihren Eltern zu machen. Was mit ihnen geschah, wur­de nie geklärt. Aber Novem­ber hat eine neue Spur gefun­den, die sie… Weiterlesen!

Moa Eriksson Sandberg — Und plötzlich war der Wald so still

Moa Eriksson Sandberg - Und plötzlich war der Wald so still25.August 2014

Die schwe­di­sche Auto­rin Moa Eriks­son Sand­berg hat mit „Und plötz­lich war der Wald so still“ einen Roman über das sen­si­ble Alter des Erwach­sen­wer­dens geschrie­ben. In einem abge­schie­de­nen Dorf in Schwe­den, in dem die Idyl­le jäh durch­bro­chen wird, als ein Mäd­chen ver­schwin­det. Authen­tisch erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jahren.

Han­na wohnt mit ihren Eltern und ihrem klei­nen Bru­der Dag in einem klei­nen 300-See­len­dorf in Rydöb­ruk (Schwe­den). Mit ihren zwei bes­ten Freun­din­nen Jon­na und Sabi­na geht sie oft im angren­zen­den Wald in einem See schwim­men. Eine neue Fami­lie ist in das Dorf gezo­gen, sie kommt aus Polen und beson­ders der eine der bei­den Brü­der hat es Han­na irgend­wie ange­tan. Jan­ek heißt er und hat schö­ne blaue Augen. Han­na ist gera­de 12 Jah­re alt gewor­den. Mit ihren bes­ten Freun­din­nen und deren Müt­ter haben sie Geburts­tag gefei­ert. Nur Han­nas Vater war lei­der nicht da. Mal wie­der. Die Nach­richt, dass ein Mäd­chen ver­schwun­den ist, zieht sich bis zum Geburts­tags­kaf­fee­trin­ken. Lin­da heißt sie. Sie ist schon etwas älter als Han­na und ihre Freun­din­nen. Man hat einen zer­fetz­ten Pullover… Weiterlesen!