Romane

Martin Schäuble — Endland

Martin Schäuble Endland11.August 2017

Der deut­sche Poli­tik­wis­sen­schaft­ler und Jour­na­list Mar­tin Schäub­le hat mit “End­land” eine Geschich­te von höchs­ter Bri­sanz geschrie­ben. Ein dys­to­pi­scher Roman über Rechts­ex­tre­mis­mus, Radi­ka­li­sie­rung, Flücht­lings­po­li­tik und einem fik­ti­ven Deutsch­land, in dem eine rechts­po­pu­lis­ti­sche Par­tei an die Macht gekom­men ist. Dra­ma­tisch, hoch­ak­tu­ell und sehr span­nend umge­setzt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und vor allem für Erwach­se­ne.

Ein Deutsch­land der Zukunft: Eine rechts­na­tio­na­le Par­tei hat das Land seit eini­ger Zeit fest im Griff und so wie vie­le ande­re Staa­ten hohe Grenz­mau­ern errich­tet: “Über der acht Meter hohen Beton­wand ver­läuft Sta­chel­draht. Drei­fach. Da passt nicht mal mehr eine Hand durch.” (Zitat aus “End­land” S.32). Hier patrouil­liert Anton mit sei­nem bes­ten Freund Noah, die bei­de ihren Wehr­dienst ableis­ten. “Wir ken­nen uns schon ewig, haben zusam­men Abi gemacht. Spä­ter will Noah Mark Zucker­berg beer­ben und außer­dem ein neu­es Goog­le erfin­den. Er ist eher so der beschei­de­ne Typ. Ich bin kein Nerd. Ich will was mit Men­schen machen, nicht mit Cyborgs. Viel­leicht ver­län­ge­re ich auch erst mal bei der Armee, bis mir was gutes ein­fällt.” (Zitat S.35) Die Armee wur­de ver­grö­ßert, die Auf­rüs­tung ist in vol­len Zügen und auch ein neu­es Bünd­nis mit Russ­land… Weiterlesen!

Juliane Breinl — Graue Wolken im Kopf

Juliane Breinl Graue Wolken im Kopf30.Juli 2017

Die deut­sche Auto­rin Julia­ne Breinl hat mit “Graue Wol­ken im Kopf” einen Roman geschrie­ben, der — wie der Titel schon ver­lau­ten lässt — sich mit einem erns­ten The­ma beschäf­tigt: Depres­si­on bei Jugend­li­chen. Die Geschich­te eines jun­ge Mäd­chens, die unwis­sent­lich in solch eine hin­ein­rutscht, ehe sie begreift, was über­haupt mit ihr los ist. Ein auf­klä­ren­des und bewe­gend erzähl­tes Buch. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 15-jäh­ri­ge Tizia­na ist hübsch, beliebt und hat neben­bei auch noch sehr gute Noten. Jetzt geht es auf den Abschluss zu und da braucht sie noch ein­mal rich­tig viel Power. Sie will Klas­sen­bes­te wer­den und anschlie­ßend gleich das Fach­ab­itur machen. Denn um an der Jour­na­lis­ten­schu­le genom­men zu wer­den, auf die sie gehen möch­te, muss man schon ein Aus­nah­me­ta­lent sein. Des­halb nimmt sie mit ihrer bes­ten Freun­din Vivi­an auch an einem Foto­pro­jekt teil, bei dem sie Obdach­lo­se inter­view­en und foto­gra­fie­ren soll. Neben­bei arbei­tet sie nicht nur für die Schü­ler­zei­tung, son­dern ist eben­falls Mit­glied in einem Vol­ley­ball­ver­ein. Frei­zeit hat sie kaum noch. Das nervt vor allem Vivi­an: Wir sehen uns seit WochenWeiterlesen!

Fleur Ferris — Im Zweifel tue nichts

Fleur Ferris Im Zweifel tue nichts29.Juli 2017

Im Zwei­fel tue nichts” ist das Debüt der aus­tra­li­schen Auto­rin Fleur Fer­ris. Ein Roman über das Ver­schwin­den eines Mäd­chens, Freund­schaft, Schuld und die Gefah­ren des anony­men Inter­nets. Eine sich lang­sam auf­bau­en­de Geschich­te, die nach­denk­lich und betrof­fen macht. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Mel­bourne. Die 15-jäh­ri­ge Tay­lor ist nicht beson­ders begeis­tert, als ihre bes­te Freun­din Sier­ra in einem Chat­room ihre E-Mail­adres­se angibt, als sie mit einem unbe­kann­ten Typen chat­tet. Jetzt hat die­ser ihr auch noch geschrie­ben! Er heißt Jacob und obwohl sie ihm schreibt, dass sie nicht Sier­ra ist und nicht vor­hat ihm “ein Bild von mei­nen Brüs­ten zu schi­cken” (Zitat aus “Im Zwei­fel tue nichts” S.11), fängt er an ihr zu schrei­ben. Und er scheint wirk­lich nett zu sein! “Ich kom­me mir vor wie eines die­ser Mäd­chen in alten Fil­men. Ich sit­ze als Mau­er­blüm­chen auf einem Ball und bin gera­de zum Tanz auf­ge­for­dert wor­den.” (Zitat S.15) Nach fünf Stun­den chat­ten ist Tay­lor rest­los begeis­tert und fast schon ein biss­chen ver­liebt. Doch gera­de als sie Sier­ra beich­ten will, dass sie Jacob geschrie­ben hat, platzt die­se her­aus, dass sie das gan­ze Wochen­en­de mit eben die­sem geheim­nis­vol­len Unbe­kann­ten gechat­tet hat und nun ein… Weiterlesen!

Jessi Kirby — Mein Herz wird dich finden

Jessi Kirby Mein Herz wird dich finden28.Juli 2016

Mein Herz wird dich fin­den” ist der neu­es­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Jes­si Kir­by. Ein Roman über Ver­lust, Ver­rat, die Lie­be und das The­ma Organ­spen­de. Eine wirk­lich ergrei­fen­de Geschich­te, die man am liebs­ten gar nicht mehr aus den Hän­den legen will! Ein Buch — ein­fach zum Abtau­chen und zum Dahin­schmel­zen (ohne kit­schig zu sein). Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Bei einem Auto­un­fall muss­te Jacob sein Leben las­sen. Jacob. Mias Freund. Die Trau­er hüllt das jun­ge Mäd­chen ein. Bis sich eines Tages eine Emp­fän­ge­rin der vie­len Organ­spen­den von Jacob über eine Ver­mitt­lungs­zen­tra­le bei sei­ner Mut­ter mel­det. Es ist nur ein Blatt Papier. Und doch “An jenem Tag warf ihr kra­ke­li­ger Brief auf schö­nem Papier Licht in mei­ne Dun­kel­heit. Ihr Ton war demü­tig, es tat ihr so furcht­bar leid, dass Jacob gestor­ben war. Aber Norah Wal­ker war auch zutiefst dank­bar für das Leben, das er ihr geschenkt hat­te.” (Zitat aus “Mein Herz wird dich fin­den” S.16). Und so schreibt Mia auch Brie­fe an die ande­ren Organ­emp­fän­ger. Die, die sei­ne Leber, sei­ne Horn­haut, sei­ne Nie­re… Weiterlesen!

Emily Martin — Der Sommer, als du wiederkamst

Emily Martin - Der Sommer, als du wiederkamst24.Juli  2017

Der Som­mer, als du wie­der­kamst ist das Debüt der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Emi­ly Mar­tin. Eine Geschich­te über das Erwach­sen­wer­den, die Lie­be und die Sehn­sucht nach einer zwei­ten Chan­ce. Ein gefühl­vol­ler und sehr inten­si­ver Roman, der durch sei­ne Cha­rak­te­re und deren Authen­ti­zi­tät besticht. Eine abso­lut lesens­wer­te, emo­tio­na­le Geschich­te mit Tief­gang. Emi­ly Mar­tin ist sozu­sa­gen die neue Col­le­en Hoo­ver! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

North Caro­li­na. Die 17-jäh­ri­ge Har­per hat einen Feh­ler gemacht. Und ist bei etwas erwischt wor­den, dass sie aus der Schwimm­mann­schaft hat flie­gen las­sen. Jetzt muss sie als Straf­maß­nah­me ihrer Eltern wäh­rend der Feri­en an einem Foto­gra­fie-Som­mer­kurs teil­neh­men, auf den sie eigent­lich gar kei­ne Lust hat. Über­haupt läuft gera­de in ihrem Leben eini­ges nicht so toll: ihre Mut­ter ist an Krebs erkrankt und das jun­ge Mäd­chen hält es zu Hau­se manch­mal gar nicht mehr aus. Mit ihrer Freun­din Sadie flüch­tet Har­per sich oft in Par­tys, Alko­hol und unbe­deu­ten­de Flirts mit irgend­wel­chen Jungs. Das vor allem aber auch um zu ver­ges­sen. Was mit ihr und Declan war. Dem Jun­gen, mit dem… Weiterlesen!

Morton Rhue — Dschihad online

23Morton Rhue - Dschihad online.Juli 2017

Dschi­had online” von dem ame­ri­ka­ni­schen (Rea­li­ty-) Best­sel­ler­au­tor Mor­ton Rhue ist nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Eine Geschich­te über die Ver­füh­rung zum radi­ka­len Islam. Im Mit­tel­punkt zwei Brü­der, die in die Fän­ge des Dschi­had gera­ten. Ein aktu­el­les, hoch­bri­san­tes und wich­ti­ges Buch. Ide­al als Schul­lek­tü­re. Man könn­te fast sagen: “Die Wel­le” rel­oa­ded! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Kha­lil ist in Ame­ri­ka gebo­ren. Doch sei­ne Eltern und sein gro­ßer Bru­der Amir stam­men ursprüng­lich aus Bos­ni­en. “Dad hat immer von den Pan­zern in den Stra­ßen erzählt, bevor Mom und er aus Sre­bre­ni­ca geflo­hen sind. Artil­le­rie­an­grif­fe. Gan­ze Wohn­blö­cke gin­gen in die Luft, Hun­der­te von Män­nern und Jun­gen zogen in den Kampf, wur­den abge­schlach­tet und in engen Gru­ben platt gewalzt.” (Zitat aus “Dschi­had online” S.23) Die­se Men­schen wur­den bei dem Mas­sa­ker getö­tet, weil sie Mos­lems waren. Kha­lils Eltern gelang die Flucht nach Ita­li­en, von wo aus sie sich nach Ame­ri­ka auf­mach­ten — in das Land der unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten. Doch obwohl sie Arbeit und eine Unter­kunft fan­den, ver­lief das Leben der Fami­lie nicht beson­ders rosig. “Seit letz­ter Woche ist es eis­kalt hier. Kei­ne Hei­zung. Amir hat sich bei unse­rem Ver­mie­ter Mr Zent beschwert, der gleich damit droh­te, ihn bei der Ein­wan­de­rungs­be­hör­deWeiterlesen!

Nicole Boyle Rødtnes — Wie das Licht von einem erloschenen Stern

Nicole Boyle Rodtnes Wie das Licht von einem erloschenen Stern19.Juli 2017

Wie das Licht von einem erlo­sche­nen Stern” von der däni­schen Auto­rin Nico­le Boyle Rødt­nes ist ein Roman über ein The­ma, das es so im Jugend­buch noch nie gab: Apha­sie. Der Ver­lust von Spra­che. Die Haupt­fi­gur kann nach einem Unfall weder lesen, schrei­ben, noch spre­chen. Ein authen­ti­sches, sehr ein­dring­lich erzähl­tes Buch über ein Mäd­chen, das unge­wollt zur Außen­sei­te­rin wird. Jetzt neu als Taschen­buch. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Die 17-jäh­ri­ge Vega ist auf einer Par­ty gestürzt. Sie ist in ein Schwimm­be­cken gefal­len und hat sich den Kopf ange­schla­gen. Ertrun­ken. Man muss­te sie wie­der­be­le­ben. “Ich kam in einem Kran­ken­haus­bett zu mir. Gehirn­blu­tung. Sprach­zen­trum beschä­digt. Apha­sie. Die Ärz­te haben immer wie­der ver­sucht, mir das zu erklä­ren. Mei­ne Spra­che ist zer­bro­chen. Wenn ich den Mund öff­ne, kommt nur ein Wör­ter­wirr­war her­aus.” (Zitat aus “Wie das Licht von einem erlo­sche­nen Stern” S.8) Mitt­ler­wei­le ver­steht Vega wie­der, was die ande­ren um sie her­um sagen, doch sie selbst kann — bis auf ein­zel­ne Wör­ter — kaum mehr spre­chen. Lesen geht etwas, schrei­ben über­haupt nicht. Wenn ihr Freund Johan ihr eine Nach­richt schreibt, kann sie … Weiterlesen!

Katharine McGee — Beautiful Liars: Verbotene Gefühle

Katharine McGee Beautiful Liars: Verbotene Gefühle18.Juli 2017

Beau­ti­ful Liars: Ver­bo­te­ne Gefüh­le” ist das ers­te Jugend­buch der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Katha­ri­ne McGee und zugleich der ers­te Band einer geplan­ten Rei­he. Er ent­führt sei­ne Leser in das glit­zern­de Leben der New Yor­ker High Socie­ty der Zukunft. Im Mit­tel­punkt eine Grup­pe von Jugend­li­chen, die in ein Geflecht aus Lügen, Geheim­nis­sen und Lieb­schaf­ten gera­ten. Ein Roman wie eine Hoch­glanz­zeit­schrift: schil­lernd bunt, facet­ten­reich und mit jeder Men­ge Dra­ma. Ein schö­ner, oppu­len­ter Schmö­ker — ein sehr ange­neh­mes Lese­ver­gnü­gen! Für Jugend­li­che ab 14 und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

New York. Man­hat­tan. Im Jah­re 2118. Sie leben in einem der höchs­ten Bau­wer­ke der Erde. Einem 1000 Stock­wer­ke umfas­sen­den Hoch­haus, das mit allem Luxus aus­ge­stat­tet ist, den man sich vor­stel­len kann. Avery, ihre zwei bes­ten Freun­din­nen Leda und Eris, Rylin und Watt. Doch die Ver­mö­gen­den unter ihnen woh­nen wei­ter oben und die sozi­al Schwa­chen ganz unten. Avery und ihre Eltern jedoch bewoh­nen die Pent­house­woh­nung im 1000.Stock. Und so per­fekt wie ihre Behau­sung ist auch Avery. Sie wur­de gene­tisch ange­passt und ist über die Maßen hübsch und intel­li­gent. “Ihr gan­zes Leben lang muss­te sie sich schon anhö­ren, wie wun­der­schön sie war — von Leh­rern, Jungs, ihren Eltern. Inzwi­schen hat­te die­ser Satz all sei­ne Bedeu­tung ver­lo­ren.” (Zitat S.11) Nur bei Atlas ihrem Stief­bru­der, den ihre Eltern adop­tiert hat­ten, als sie fünf war, fühlt sich Avery nor­mal. Er macht ihr kei­ne Kom­pli­men­te, weil er weiß… Weiterlesen!

Lea-Lina Oppermann — Was wir dachten, was wir taten

Lea-Lina Oppermann - Was wir dachten, was wir taten17.Juli 2017

Die erst 19-jäh­ri­ge Ber­li­ner Auto­rin Lea-Lina Opper­mann wur­de für ihr Manu­skript zu “Was wir dach­ten, was wir taten” bereits mit dem Hans-im-Glück-Preis 2016 aus­ge­zeich­net. Jetzt ist das Buch erschie­nen und offen­bart eine hef­ti­ge, aber ganz beson­de­re Geschich­te über einen Amok­lauf, über Rache und dunk­le Geheim­nis­se. Ein Kam­mer­spiel der Extra­klas­se! Erzählt aus drei Per­spek­ti­ven. Span­nungs­ge­la­den und nach­denk­lich machend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Mon­tag­mor­gen. In einer namen­lo­sen Schu­le. 14 Ober­stu­fen­schü­ler sit­zen im Mathe­ma­tik­un­ter­richt und brü­ten über einer Klau­sur, als plötz­lich eine selt­sa­me Durch­sa­ge ertönt: “Es ist ein schwer­wie­gen­des Sicher­heits­pro­blem auf­ge­tre­ten. Bit­te bewah­ren Sie Ruhe. Bege­ben Sie sich sofort in einen geschlos­se­nen Fach­raum und war­ten Sie auf wei­te­re Anwei­sun­gen.” (Zitat aus “Was wir dach­ten, was wir taten” S.7) Ein Fehl­alarm oder tat­säch­lich ein Amok­lauf? Rat­lo­sig­keit und begin­nen­de Unru­he machen sich unter den Schü­lern breit. Den­noch ver­an­lasst Herr Fil­ler, der Leh­rer, dass die Türe abge­schlos­sen wird. Dann ver­sucht er den Unter­richt fort­zu­set­zen, die Klau­sur wei­ter­schrei­ben zu las­sen. Doch der 17-jäh­ri­ge Mark, der … Weiterlesen!

Elisabeth Steinkellner — Rabensommer

Elisatbeth Steinkellner - Rabensommer16.Juli 2017

Die öster­rei­chi­sche Auto­rin Eli­sa­beth Stein­kell­ner wur­de für ihren Roman “Raben­som­mer” mit dem Hans-im-Glück 2014 aus­ge­zeich­net. Sie erzählt eine Geschich­te über Freund­schaft, Ent­täu­schun­gen und das Erwach­sen­wer­den. Behut­sam. Poe­tisch. Auf­wüh­lend. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Juli ist gera­de 18 gewor­den. Zudem hat sie das Matu­ra (das öster­rei­chi­sche Abitur) hin­ter sich gebracht. Jetzt kann die Zukunft kom­men. Von dem Pro­vinz­dorf in die Groß­stadt. Stu­die­ren möch­te sie. Und doch bleibt ihr und ihren zwei bes­ten Freun­den August und Ron­ja und ihrem Freund Niels nur noch ein letz­ter gemein­sa­mer Som­mer. Sie gehen zusam­men auf Par­tys, sie genie­ßen die Nähe und Freund­schaft zuein­an­der und das Leben, kos­ten es aus, bevor es sie aus­ein­an­der­trei­ben wird. “In der Fünf­ten hab ich mal ein Refe­rat über Raben gehal­ten.” August lacht. “Ja, echt”, fah­re ich fort, “das sind wirk­lich sozia­le Tie­re. Leben in Paa­ren, so rich­tig mono­gam und so. Und die Jün­ge­ren, die noch kei­nen fes­ten Part­ner haben, bil­den klei­ne­re Grüpp­chen. Freund­schafts­grüpp­chen, sozu­sa­gen. Die hal­ten echt zusam­men.” (Zitat aus “Raben­som­mer” S.56/57) Denn Ron­ja wird nach Lon­don gehen, als Au-Pair. Niels muss die letz­te Klas­se wie­der­ho­len. Und August weiß noch nicht, was sein wird. Juli wird vier Stun­den ent­fernt von Niels in der Stadt woh­nen. Sie wer­den eine Fern­be­zie­hung füh­ren. Doch was ist mit… Weiterlesen!