Österreichische/r Autor/in

Elisabeth Steinkellner — Rabensommer

Elisabeth Steinkellner Rabensommer28.August 2015

Die öster­rei­chi­sche Auto­rin Eli­sa­beth Stein­kell­ner wur­de für ihren Roman “Raben­som­mer” mit dem Hans-im-Glück 2014 aus­ge­zeich­net. Sie erzählt eine Geschich­te über Freund­schaft, Ent­täu­schun­gen und das Erwach­sen­wer­den. Behut­sam. Poe­tisch. Auf­wüh­lend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Juli ist gera­de 18 gewor­den. Zudem hat sie das Matu­ra (das öster­rei­chi­sche Abitur) hin­ter sich gebracht. Jetzt kann die Zukunft kom­men. Von dem Pro­vinz­dorf in die Groß­stadt. Stu­die­ren möch­te sie. Und doch bleibt ihr und ihren zwei bes­ten Freun­den August und Ron­ja und ihrem Freund Niels nur noch ein letz­ter gemein­sa­mer Som­mer. Sie gehen zusam­men auf Par­tys, sie genie­ßen die Nähe und Freund­schaft zuein­an­der und das Leben, kos­ten es aus, bevor es sie aus­ein­an­der­trei­ben wird. “In der Fünf­ten hab ich mal ein Refe­rat über Raben gehal­ten.” August lacht. “Ja, echt”, fah­re ich fort, “das sind wirk­lich sozia­le Tie­re. Leben in Paa­ren, so rich­tig mono­gam und so. Und die Jün­ge­ren, die noch kei­nen fes­ten Part­ner haben, bil­den klei­ne­re Grüpp­chen. Freund­schafts­grüpp­chen, sozu­sa­gen. Die hal­ten echt zusam­men.” (Zitat aus “Raben­som­mer” S.56/57) Denn Ron­ja wird nach Lon­don gehen, als Au-Pair. Niels muss die letz­te Klas­se wie­der­ho­len. Und August weiß noch nicht, was sein wird. Juli wird vier Stun­den ent­fernt von Niels in der Stadt woh­nen. Sie wer­den eine Fern­be­zie­hung füh­ren. Doch was ist mit… Weiterlesen!

Michaela Holzinger — Funkensommer

Michaela Holzinger - Funkensommer3.Februar 2015

Fun­ken­som­mer” der öster­rei­chi­schen Auto­rin Michae­la Hol­zin­ger ist leicht und erfri­schend wie eine Som­mer­bri­se. Eine Geschich­te, die vom Geschmack von Frei­heit erzählt, der Suche nach dem eige­nen Platz im Leben und dem Fin­den der ers­ten gro­ßen Lie­be. Sprach­lich sehr schön erzählt. Jetzt neu als Taschen­buch. Für Jugend­li­che ab 13 und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Han­nah ist 16 und lebt mit ihren Eltern und ihrem gro­ßen Bru­der Rapha­el auf einem Bau­ern­hof. Letz­te­rer ist seit einem Jahr völ­lig ver­än­dert. Der 18-Jäh­ri­ge hat­te damals einen epi­lep­ti­schen Anfall und hat nun infol­ge der Behand­lung eine Heu- und Tier­staub­all­er­gie ent­wi­ckelt. Stän­dig ist er schlecht gelaunt. Nun las­tet der Groß­teil der Arbeit, den ihr Bru­der sonst über­nom­men hat, auf Han­nah. Kaum eine freie Minu­te gön­nen ihr die Eltern, da sie es doch nun spä­ter sein wird, die den Hof über­neh­men muss. So ver­passt sie auch ein Dorf­fest, auf das sie eigent­lich gehen woll­te, um sich dort mit Finn zu tref­fen. Finn, in den sie sich ver­liebt hat. Mit dem sie bereits einen Kuss unter den Obst­bäu­men aus­ge­tauscht hat. Und das alles nur, weil eines der Schwei­ne eine uner­war­te­te Geburt hat und Han­nah ers­te Hil­fe leis­ten muss. Schön, dass Finn trotz­dem… Weiterlesen!

Ursula Poznanski — Saeculum

Ursula Poznanski Saeculum17.Juni 2013

Sae­cu­lum” ist das neu­es­te Taschen­buch der öster­rei­chi­schen Auto­rin Ursu­la Pozn­an­ski. Der Frau, die 2011 den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis in der Kate­go­rie “Preis der Jugend­ju­ry” mit ihrem Thril­ler “Ere­bos” gewann. Ihr neu­er Thril­ler zieht schon mit dem schwar­zen Buch­block (bezieht sich auf die Bro­schur­aus­ga­be) und dem düs­te­ren Cover die Bli­cke auf sich. Eine Geschich­te über ein Rol­len­spiel im Wald, das außer Kon­trol­le zu gera­ten scheint. Span­nend!! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren geeig­net. Und auch Erwach­se­nen sehr zu emp­feh­len.

Es sind ins­ge­samt sech­zehn Jugend­li­che, die für fünf Tage die ech­te Welt hin­ter sich las­sen und in einem ver­las­se­nen, weit abge­le­ge­nen Wald wie im 14. Jahr­hun­dert (Jahr­hun­dert =Sae­cu­lum) leben und ein soge­nann­tes Live-Rol­len­spiel spie­len wol­len. Bas­ti­an hat kei­ner­lei Ahnung wie die­ses Spiel ablau­fen wird. Er hat sich von San­dra über­re­den las­sen — einem Mäd­chen, in das er ein wenig ver­liebt ist. Doch dann ver­schwin­den plötz­lich nach­ein­an­der… Weiterlesen!