Missbrauch

Liz Coley — Scherbenmädchen

Liz Coley Scherbenmädchen21.April 2017

Scher­ben­mäd­chen“ von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Liz Coley ist ein Thril­ler, der an die Sub­stanz geht. Ein hef­ti­ges Buch über Ent­füh­rung, Ver­drän­gung und die Spal­tung einer Per­sön­lich­keit. Beson­ders in Frank­reich ein gro­ßer Best­sel­ler. Hoch­gra­dig fes­selnd und ver­stö­rend. Nichts für Zart­be­sai­te­te. Aber wahr­lich eines der bes­ten Bücher, das ich die­ses Jahr gele­sen habe! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Angie ist 13 Jah­re alt, als sie in einem Pfad­fin­der­zelt­la­ger mor­gens zum Pin­keln in den Wald geht. Sie wird nie mehr in das Lager zurück­keh­ren. Denn im Unter­holz war­tet jemand auf sie, der sie zu ent­füh­ren wagt. Dann plötz­lich fin­det sich Angie auf der Stra­ße wie­der, die zum Haus ihrer Eltern führt. In der Hand hat sie eine Tüte mit Klei­dungs­stü­cken, die sie nicht kennt. Was ist pas­siert? Angie kann sich an nichts mehr erin­nern.

Angie, wo… Wo bist du gewe­sen?“ „Das weißt du doch.“ Wie­der zog sich ihr Magen schmerz­haft zusam­men. „Zel­ten?“ Die Art, wie ihre Eltern sie anstarr­ten, mach­te ihr das Atmen schwer. „Zel­ten“, sag­te sie noch ein­mal ent­schlos­sen. Dad kam die Trep­pe her­un­ter. „Zel­ten“, wie­der­hol­te er. „Zel­ten?“ Sei­ne Stim­me wur­de schrill. Weiterlesen!

Eric Berg — Schrei

Eric Berg Schrei26.August 2016

Schrei” ist der ers­te Jugend­buchthril­ler des deut­schen Spie­gel-Best­sel­ler­au­tors Eric Berg. Bra­vou­rös erzählt und geschickt kon­stru­iert. Über ein Inter­nat am See, Lie­be, Freund­schaft und eine Schre­ckens­tat, die über der Geschich­te liegt wie ein dro­hen­des Gewit­ter, elek­trisch auf­ge­la­den, tief­dun­kel und ner­ven­zer­rei­ßend. Mit einem Auf­se­hen erre­gen­den Cover. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Schon seit drei Jah­ren geht die 17-jäh­ri­ge Lulu auf ein Inter­net am See, das sich inmit­ten länd­li­cher Ein­öde nahe eines klei­nen Dor­fes befin­det. Sie ist dort ganz schön beliebt, hat eine bes­te Freun­din namens Jen­ny und geht mit Lars, einem der eben­falls belieb­tes­ten Jun­gen der Schu­le. Doch als sie die­sen Som­mer eine Woche vor Feri­en­en­de in das Inter­nat zurück­kehrt, scheint plötz­lich alles anders zu sein. Schat­ten lie­gen auf ihrem Glück. Grün­de gibt es dafür meh­re­re. So hat sie auf ein­mal… Weiterlesen!

Christina Erbertz — Drei fast perfekte Wochen

Christina Erbertz - Drei fast perfekte Wochen14.August 2016

Die deut­sche Auto­rin Chris­ti­na Erbertz hat mit “Drei fast per­fek­te Wochen” einen Roman geschrie­ben, der mit einer urlaubs­haf­ten Leich­tig­keit daher­kommt, aber mit einem erns­ten The­ma auf­war­tet: sexu­el­ler Über­griff im Feri­en­camp. Eine kurz­wei­li­ge, ein­fach erzähl­te Geschich­te für Jugend­li­che (Jungs und Mäd­chen) ab 12 Jah­ren.

Die Eltern der 14-jäh­ri­gen Nele haben sich gera­de erst getrennt, da darf sie allei­ne auf eine Sport-Frei­zeit fah­ren: “Das Camp ist sicher das Rich­ti­ge für mich. Acht Stun­den Sport am Tag, die meis­te Zeit davon lau­fen wir. Beim Lau­fen füh­le ich mich immer so leicht.” (Zitat S.10) Drei Wochen im Teu­to­bur­ger Wald. Drei Wochen nicht über fami­liä­re Pro­ble­me nach­den­ken und jede Men­ge neue Erfah­run­gen sam­meln. Ein net­tes Mäd­chen lernt Nele auch gleich zu Beginn ken­nen: “Sie heißt Rita und fängt an zu erzäh­len. Wie groß­ar­tig alles wer­den wird. Und dann sehe ich die­se per­fek­ten drei Wochen im Wald vor mir.” (Zitat S.13) Mit Rita, die mit ihren Rei­zen nicht geizt und knap­pe Out­fits ein­ge­packt hat, darf Nele sich auch gleich ein Zim­mer tei­len. Und sie lernt Nico ken­nen, für den sie bald zu schwär­men beginnt. Nico, der Jun­ge mit dem gro­ßen Schlaf­be­dürf­nis, der alles ent­spannt sieht: “In der Schu­le ver­ste­he ich mich allen, unge­lo­gen. Ich sehe alles locker, ich bin ja auch immer total erschöpft tags­über, da stresst man sich nicht.” (Zitat S.8) Doch auch Rita scheint sich… Weiterlesen!

Anne Eliot — Almost

Anne Eliot Almost3.April 2016

Almost” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Anne Eli­ot erschien zunächst in einem Self-Publi­shing-Ver­lag. Doch weil es so erfolg­reich war, nahm ein gro­ßes Ver­lags­haus die Auto­rin unter Ver­trag. Jetzt ist das Buch auch auf Deutsch erschie­nen. Ein Roman über Schat­ten der Ver­gan­gen­heit, die ein jun­ges Mäd­chen nicht los­las­sen. Über eine ver­trag­lich geplan­te Schein­be­zie­hung und eine unge­plan­te Lie­be. Herr­lich erfri­schend! Vol­ler Iro­nie und Wort­witz. Ein rich­tig coo­les, roman­ti­sches und zudem emo­tio­nal sehr ergrei­fen­des Buch. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Jess ist eine Meis­te­rin der Selbst­kon­trol­le. Vor dem Spie­gel hat sie sich ver­schie­dens­te Gesichts­aus­drü­cke antrai­niert, um ihre Umge­bung zu täu­schen: “…mit bei­ßen­dem Spott, töd­li­cher Ver­ach­tung und einem stän­dig wach­sen­den Reper­toire an ziem­lich effek­ti­ven “Ver­piss dich”-Mimiken” (Zitat aus “Almost” S.12) hält sie ihre Mit­schü­ler auf Abstand. Freun­de hat sie kei­ne. Alp­träu­me hin­ge­gen jede Men­ge. Und das schon seit drei Jah­ren. Sie ist in psy­cho­lo­gi­scher Behand­lung. Seit eines ver­häng­nis­vol­len Abends, der ihr Leben zer­stör­te. Als sie jemand Weiterlesen!

Tabitha Suzuma — Broken: Der Moment, in dem du fällst

Tabitha Suzuma Broken Der Moment, in dem du fällst15.März 2016

Die eng­li­sche Auto­rin Tab­i­tha Suzu­ma hat ein neu­es Buch geschrie­ben: “Bro­ken: Der Moment, in dem du fällst”. Nach ihrem Roman “For­bid­den: Wie kann sich etwas so Fal­sches so rich­tig anfüh­len?” (2012 nomi­niert für den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis, über das Tabu­the­ma Inzest) nimmt sie sich erneut eines hef­ti­gen The­mas an: Miss­brauch. Die Geschich­te eines Jun­gen, der als Turm­sprin­ger für Olym­pia trai­niert und durch die­se schreck­li­che Tat, deren Opfer er wird, buch­stäb­lich zu zer­bre­chen droht. Ein wahn­sin­nig ergrei­fen­der, emo­tio­na­ler Roman, erzählt mit einer inten­si­ven, atmo­sphä­ri­schen Spra­che. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Lon­don. Der 17-jäh­ri­ge Mat­héo ist einer der bes­ten Turm­sprin­ger des Lan­des. Er trai­niert flei­ßig, denn die eng­li­schen Meis­ter­schaf­ten in Brigh­ton ste­hen kurz bevor. Und nächs­tes Jahr erwar­tet ihn Olym­pia. Sein Trai­ner sieht gro­ßes Poten­ti­al in ihm. Pri­vat läuft bei ihm alles super. Er ist in der Eli­te­cli­que der Schu­le, ern­tet stets bewun­dern­de und aner­ken­nen­de Bli­cke und ist mit der attrak­ti­ven, aber boden­stän­di­gen Lola zusam­men. Sie stammt aus nicht gera­de ver­mö­gen­den Ver­hält­nis­sen, so wie Mat­hé­os Fami­lie, aber ihr Zuhau­se umgibt eine sehr herz­li­che und war­me Atmo­sphä­re. Ihre Mut­ter ist ver­stor­ben und ihr Vater Jer­ry ist zugleich ihr bes­ter Freund. Sie kom­po­nie­ren zusam­men Lie­der und für Mat­héo ist Jer­ry fast wie ein Vater, den er in die­ser Form nie hat­te. Denn für Mat­héo Fami­lie, ins­be­son­de­re sei­nen Vater, zäh­len vor allem gesell­schaft­li­ches Anse­hen, Erfolg undWeiterlesen!

Brendan Kiely — Aidan: Sünde. Lüge. Liebe. Mut.

Brendan Kiely Aidan16.August 2015

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor Bren­dan Kie­ly hat mit “Aidan: Sün­de. Lüge. Lie­be. Mut.” kein ein­fa­ches Buch geschrie­ben. Ein Roman, der erns­te The­men umfasst und die ver­stö­ren­de Suche eines Jun­gen nach sich selbst in den Mit­tel­punkt rückt, der gezeich­net ist durch Ein­sam­keit, Ober­fläch­lich­keit und Miss­brauch. Miss­brauch durch einen katho­li­schen Pries­ter. Hef­tig. Kraft­voll. Anstö­ßig. Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Con­nec­ti­cut. Aidan ist Kind ver­mö­gen­der Eltern und wächst auf in Luxus und Leid. Sei­ne Eltern küm­mern sich nicht wirk­lich um ihn. Sei­ne Mut­ter ist die “Gran­de Dame” gesell­schaft­li­cher Tref­fen und Par­tys, die sie mit äußers­ter Per­fek­ti­on plant. Sein Vater ist nur an Kar­rie­re und Erfolg inter­es­siert und hat die Fami­lie nun kur­zer­hand ver­las­sen, um dau­er­haft mit sei­ner Gelieb­ten in Euro­pa zu leben. Aidan fühlt sich ein­sam in all der Ober­fläch­lich­keit um ihn her­um. Er lei­det unter Ängs­ten. Vor allem die Fol­gen des 11.Septembers machen ihm zu schaf­fen. “Ich wuss­te genau, dass die Leu­te Angst hat­ten. Ich hat­te die Angst in jedem ein­zel­nen Gesicht in der Schu­le auf­fla­ckern sehen, im Herbst, als wir an einem strah­len­den Diens­tag­mor­gen auf ein­mal einen Hor­ror vor Flug­zeu­gen und dem Wort Dschi­had beka­men. […] War­um hat­te ich dann das Gefühl, ich sei der Ein­zi­ge, der nach einer Art der Sta­bi­li­tät such­te, nach einer Art Nor­ma­li­tät, nach jeman­dem, der mir die­sen gan­zen Rie­sen­hau­fen Schei­ße vom Leib hielt und mir sag­te, dass alles wie­der in Ord­nung kom­men wür­de?” (Zitat aus “Aidan: Sün­de. Lüge. Lie­be. Mut.” S.19). Die Par­tys sei­ner Mut­ter über­steht Aidan nur unter Alko­hol- und Dro­gen­ein­fluss. Nichts mehr wünscht er sich, als dass die Leu­te… Weiterlesen!

Carmen Rodrigues — Du bist das Gegenteil von allem

Carmen Rodrigues Du bist das Gegenteil von allem2.Mai 2015

Du bist das Gegen­teil von allem” der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Car­men Rod­ri­gues ist ein Roman, der sich mit hef­ti­gen The­men aus­ein­an­der­setzt. Mit Sui­zid, Schuld, Freund­schaft, die an Gren­zen geht. Schmerz­li­ches Erwach­sen­wer­den, uner­wi­der­te Lie­be und Geheim­nis­se, die zu erdrü­cken dro­hen. Gewiss kein leich­tes Buch, aber ein äußerst bewe­gen­des. Lese­tipp für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Ellie ist tot. Ein Über­do­sis Schlaf­ta­blet­ten. Sarah, ihre bes­te Freun­din, die die­sel­ben Tablet­ten nahm, hat über­lebt. Das Leben muss wei­ter­ge­hen. Kli­nik­auf­ent­halt. The­ra­pie. Zuhau­se sein in einer Fami­lie mit drei Schwes­tern. Das ist für Sarah nicht leicht: “Du wirst dich erho­len”, sagt Mom. “So etwas braucht ein­fach sei­ne Zeit.” Wir schwei­gen lan­ge. So lan­ge, bis wir eine ruhi­ge und gefass­te Bil­der­buch­fa­mi­lie sind: eine gute Mom­my, ein guter Dad­dy, eine gute Toch­ter. Wäh­rend die­ses Schwei­gens wird mir plötz­lich bewusst, dass ein Mensch ster­ben und gleich­zei­tig leben­dig blei­ben kann.” (Zitat aus “Du bist das Gegen­teil von allem” S.23) Doch jeder hat sein Päck­chen zu tra­gen. Auch die 15-jäh­ri­ge Jes­sie, Sarahs jün­ge­re Schwes­ter lei­det. Auf ihre eige­ne Art. Und damit hat eben­falls Ellie zu tun: “Ich schaf­fe es nicht, das Essen bei mir zu behal­ten — wenn ich über­haupt genug Appe­tit habe, etwas run­ter­zu­brin­gen. Es fühlt sich an, als wäre ein­fach nicht genugWeiterlesen!

Sarah Alderson — Die Bucht

Sarah Alderson Die Bucht15.April 2015

End­lich etwas Neu­es von der eng­li­schen Auto­rin Sarah Alder­son! “Die Bucht” ist ihr neus­tes Werk. Ein in sich abge­schlos­se­ner Roman über einen Som­mer in der High Socie­ty, dunk­len Geheim­nis­sen, einen Seri­en­mör­der und die Lie­be. Sehr unter­halt­sam und roman­tisch! Ein rich­tig schö­ner Schmö­ker für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Ren ist 17 und wur­de gera­de erst von ihrem Freund ver­las­sen. Er hat sich in eine ande­re ver­liebt und per Face­book mit ihr Schluss gemacht. Das jun­ge Mäd­chen hat die Nase gestri­chen voll von der Män­ner­welt. Für die nächs­ten sechs Wochen ver­lässt Ren ihr Lon­do­ner Vor­ort­le­ben um auf Nan­tu­cket Island — der Insel der Rei­chen und Schö­nen — einen Baby­sit­ter­job in einer Fami­lie anzu­neh­men. Sie passt auf das vor­lau­te, vier­jäh­ri­ge Mäd­chen Bro­die auf und ihren noch jün­ge­ren Bru­der Brai­den (ein Baby), mit des­sen sich spon­tan ent­lee­ren­dem Magen­in­halt sie zu Beginn unfrei­wil­lig Bekannt­schaft macht. Eine ande­re Bekannt­schaft sind auch der char­man­te Jere­my und sei­ne Zwil­lings­ge­schwis­ter Matt und Eli­za. Wobei sich Letz­te­re äußerst zickig gegen­über Ren ver­hält. Sie wird zu Par­tys ein­ge­la­den, trifft sich mit ihnen und ihrer Cli­que am Strand und kommt Jere­my all­mäh­lich näher. Bis sie den unnah­ba­ren, aber äußerst attrak­ti­ven Jes­se ken­nen­lernt. Er leiht ihr… Weiterlesen!

Louisa Reid — In deinem Licht und Schatten

Louisa Reid In deinem Licht und Schatten4.Oktober 2014

Die eng­li­sche Auto­rin Loui­sa Reid hat mit “In dei­nem Licht und Schat­ten” einen beson­ders bewe­gen­den Roman geschrie­ben. Über eine Schwestern­be­zie­hung, Gewalt in der Fami­lie und das Seh­nen nach Frei­heit. Schon allein das tol­le Cover sticht gera­de­zu ins Auge. Und die Lek­tü­re lohnt sich! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Rebec­ca und Heph­zi­bah sind Zwil­lin­ge. Jedoch glei­chen sich die 16-Jäh­ri­gen wie Tag und Nacht. Rebec­ca hat seit Geburt auf­grund einer Kno­chen­ver­schie­bung ein ent­stell­tes Gesicht und ver­sucht sich mög­lichst unsicht­bar zu machen. Heph­zi­bah (deren Name “Sie ist mei­ne Freu­de” bedeu­tet) ist hin­ge­gen wun­der­schön und extro­ver­tiert. Die Mäd­chen, die ein­an­der blind ver­trau­en und alles für­ein­an­der tun wür­den, leben bei ihren über­aus stren­gen, reli­giö­sen Eltern. Zur Groß­mut­ter und zur Tan­te, die ihnen zu vie­le Frei­hei­ten gewähr­ten, dür­fen sie nicht mehr. Jedes Ver­feh­len in Augen des Vaters — der zugleich Pfar­rer ist und mit unlau­te­ren, schein­christ­li­chen Metho­den ver­sucht an Geld zu kom­men — wird hart bestraft. Auf­grund ihres absto­ßen­den Äuße­ren ist beson­ders Rebec­ca ihm ein Dorn im Auge. Der Vater, der zuwei­len dem Alko­hol frönt, schlägt sie häu­fi­ger als ihre Schwes­ter. Jedoch nur an Stel­len, an denen die blau­en Fle­cke nicht auf­fal­len wür­den. Im Alter von neun Jah­ren hat er Rebec­ca ein­mal die Trep­pe… Weiterlesen!

Jessica Martinez — Nicht mit mir, Schwesterherz!

Jessica Martinez Nicht mit mir, Schwesterherz!17.September 2014

Die kana­di­sche Auto­rin Jes­si­ca Mar­ti­nez hat mit „Nicht mit mir, Schwes­ter­herz!“ einen Roman über die Bezie­hung zwei­er Schwes­tern geschrie­ben. Ein nicht immer ein­fa­ches Ver­hält­nis, eine uner­war­te­te Schwan­ger­schaft und eine Rei­se nach Kana­da, die alles ver­än­dert. Ein sen­si­bles Por­trät. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Ame­li­as Schwes­ter Char­ly sorgt stän­dig für Ärger. Sie zün­det Golf­bäl­le an und schießt sie durch die Nacht. Ent­wen­det der Groß­mut­ter ihre Vor­rats­glä­ser um damit Kegeln zu spie­len (es gehen alle kaputt!) und beißt sogar im Bio­lo­gie­un­ter­richt in einen Frosch hin­ein, um eine Wet­te zu gewin­nen. Ame­lia ist hin­ge­gen die bra­ve, ver­nünf­ti­ge Toch­ter eines Pas­tors, des­sen Frau vor Jah­ren bei einem Auto­un­fall ums Leben kam. Doch das Mäd­chen ist damals noch zu jung gewe­sen, um sich an ihre Mut­ter zu erin­nern. Seit­dem woh­nen die Schwes­tern mit ihrem Vater bei ihrer stren­gen, reli­giö­sen Groß­mut­ter, die an Char­lys Eska­pa­den zu ver­zwei­feln droht. Auch Ame­lia lei­det zuwei­len unter ihrer Schwes­ter, zum Bei­spiel hat sie sich von ihrem Freund getrennt, weil es ihr schien, als sei die­ser auch in Char­ly ver­liebt. Noch schlim­mer wird es jedoch, als Char­ly eines Nachts von einer Par­ty nicht nach Hau­se kommt und sich spä­ter her­aus­stellt, dass sie schwan­ger ist! … Weiterlesen!