Italienische/r Autor/in

Cristina Chiperi — Mein Dilemma bist du! Aber ich denke nur an dich

Cristina Chiperi Mein Dilemma bist du! Und ich denke nur an dich28.August 2017

Mein Dilem­ma bist du! Aber ich den­ke nur an dich” von der noch sehr jun­gen, ita­lie­ni­schen Auto­rin Cris­ti­na Chi­p­e­ri war in ihrem Hei­mat­land auf der Online­platt­form Watt­pad ein Rie­sen­er­folg. Jetzt wur­de der Chick-Lit-Roman ins Deut­sche über­setzt. Eine Geschich­te über das tur­bu­len­te Leben eines Mäd­chens, das sich zwi­schen zwei Jungs ent­schei­den muss. Der ers­te Teil einer geplan­ten Tri­lo­gie. Eine sehr seich­te, aber flott erzähl­te Lek­tü­re, die nah am Nerv der Jugend ist. Für Tee­nies ab 13 Jahren.

Die 16-jäh­ri­ge Cris staunt nicht schlecht, als ihre Eltern ihr eines Tages ver­kün­den, dass sie aus ihrer Hei­mat­stadt Los Ange­les nach Mia­mi umzie­hen wer­den. Ihr Vater hat ein beruf­li­ches Ange­bot bekom­men, das er ein­fach nicht aus­schla­gen kann. 3757 Kilo­me­ter ent­fernt muss Cris nun also ein neu­es Leben begin­nen. Fern von ihren zwei bes­ten Freun­den Tre­vor und Cass, die sie schmerz­lich ver­misst. Und obwohl sie bald eine neue Freun­din namens Sam fin­det, ist der Schul­all­tag nicht wirk­lich ange­nehm: “Vor dem Umzug bin ich gern zur Schu­le gegan­gen. Aber momen­tan habe ich an man­chen Tagen das Gefühl, als gin­ge ich zu mei­ner eige­nen Hin­rich­tung.” (Zitat S.88) Denn Cris gerät immer wie­der ungewollt… Weiterlesen!

Fabio Geda & Marco Magnone — Staubgeboren: Die Stadt der Vergänglichen

Fabio Geda Marco Magnone Staubgeboren: Die Stadt der Vergänglichen10.April 2017

Die ita­lie­ni­schen Auto­ren Fabio Geda und Mar­co Magno­ne haben mit “Staub­ge­bo­ren: Die Stadt der Ver­gäng­li­chen” einen dys­to­pi­schen Roman geschrie­ben, der in das West-Ber­lin der 70er ent­führt. Und eine Welt ent­ste­hen lässt, in der sämt­li­che Erwach­se­ne auf­grund einer Virus­er­kran­kung ver­stor­ben sind. Kin­der und Jugend­li­che — ganz auf sich allein gestellt. Ein Buch über den dro­hen­den Tod, über Mut, Zusam­men­halt und vor allem Soli­da­ri­tät. Unter­halt­sam und bewe­gend geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

1978. West-Ber­lin. Chris­ta, Nora und Brit­ta leben auf der Pfau­en­in­sel in einem Schloss “…in einer Stadt ohne Strom, ohne Men­schen, die sich küm­mern. In einer Stadt, in der seit zwei Jah­ren nichts mehr funk­tio­niert: Sie beginnt zu ver­fal­len, wie in Zeit­lu­pe Stück für Stück.” (Zitat aus “Staub­ge­bo­ren: Die Stadt der Ver­gäng­li­chen” S.38) Dort haben sie sich mit einem Hau­fen ande­rer Mäd­chen — sie nen­nen sich die “Havel­grup­pe” — zusam­men­ge­fun­den, nach­dem das töd­li­che Virus ihnen ihre Eltern und Ange­hö­ri­gen genom­men hat. Vor drei Jah­ren ist es erst­mals auf­ge­tre­ten und auch sie wird es … Weiterlesen!

Manuela Salvi — Tod oder Liebe

Manuela Salvi Tod oder Liebe11.April 2012

Mit “Tod oder Lie­be” von der ita­lie­ni­schen Auto­rin Manue­la Sal­vi ist eine rich­tig schö­ne, packen­de Lie­bes­ge­schich­te erschie­nen, die so mit­rei­ßend geschrie­ben ist, dass man sie gar nicht mehr aus der Hand legen möch­te! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Nach der Tren­nung ihrer Eltern beschließt Bian­ca mit ihrem Vater Mai­land zu ver­las­sen und in eine neue Stadt im Süden Ita­li­ens ans Meer zu zie­hen. Zu tief sitzt der Schock, als sie ihre Mut­ter in einem Café mit ihrem neu­en Lieb­ha­ber erwischt. Außer­dem scheint ein dunk­les Kapi­tel ihrer Ver­gan­gen­heit auf ihr zu las­ten, von dem man aber nur in Andeu­tun­gen erfährt. Bian­cas Vater ist Rich­ter und setzt sich mit einem befreun­de­ten Kom­mis­sar gegen die Mafia ein. Die­se soll Bau­ern bedroht haben, um im gro­ßen Sti­le Gift­müll auf deren Land zu ent­sor­gen. In der Schu­le will Bian­ca lie­ber für sich sein. Sie zeich­net für ihr Leben ger­ne und fährt mit ihrer Ves­pa durch die Gegend. Bis sie auf Manu­el trifft, der eben­falls neu an ihrer Schu­le ist. Eines Tages setzt er sich ein­fach auf ihren Platz. Wütend ver­sucht Bian­ca ihn zur Rede zur Stel­len, doch Manu­el lässt sie eis­kalt abblit­zen. Er wirkt unnah­bar, bleibt eben­so wie Bian­ca lie­ber für sich. Üble Gerich­te machen über ihn die Run­de. Er soll Weiterlesen!