Behinderung

Lauren Oliver — Panic: Wer Angst hat, ist raus!

Lauren Oliver Panic: Wer Angst hat ist raus24.März 2017

Panic: Wer Angst hat, ist raus!” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Lau­ren Oli­ver (bekannt durch “Wenn du stirbst, zieht dein Leben an dir vor­bei, sagen sie”) ist ein Roman vol­ler Adre­na­lin! Span­nungs­ge­la­den und mit einer ganz eige­nen Dyna­mik. Über ein ver­bo­te­nes Spiel, Mut­pro­ben, die an Gren­zen gehen und Freund­schaf­ten, die auf die Pro­be gestellt wer­den. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Eigent­lich woll­te nur Nata­lie bei dem jähr­lich statt fin­den­den Spiel “Panic” mit­spie­len, bei dem Schul­ab­gän­ger der High­school in Carp (fik­ti­ver Ort in Ame­ri­ka) teil­neh­men dür­fen. Doch in letz­ter Sekun­de hat Hea­ther es sich doch noch anders über­legt. Sie, die eben­so wie ihr bes­ter Freund Bishop eigent­lich zuse­hen und Nat anfeu­ern woll­te, wird mit­ma­chen. Bei dem ver­bo­te­nen Spiel, das die här­tes­ten aller Mut­pro­ben ein­for­dert, aber auch ein hohes Preis­geld ver­spricht. Soeben ist Hea­ther von ihrem Freund betro­gen und sit­zen gelas­sen wor­den. Sie lebt… Weiterlesen!

Nicole Boyle Rødtnes — Wie das Licht von einem erloschenen Stern

Nicole Boyle Rodtnes Wie das Licht von einem erloschenen Stern7. März 2016

Wie das Licht von einem erlo­sche­nen Stern” von der däni­schen Auto­rin Nico­le Boyle Rødt­nes ist ein Roman über ein The­ma, das es so im Jugend­buch noch nie gab: Apha­sie. Der Ver­lust von Spra­che. Die Haupt­fi­gur kann nach einem Unfall weder lesen, schrei­ben, noch spre­chen. Ein authen­ti­sches, sehr ein­dring­lich erzähl­tes Buch über ein Mäd­chen, das unge­wollt zur Außen­sei­te­rin wird. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Die 17-jäh­ri­ge Vega ist auf einer Par­ty gestürzt. Sie ist in ein Schwimm­be­cken gefal­len und hat sich den Kopf ange­schla­gen. Ertrun­ken. Man muss­te sie wie­der­be­le­ben. “Ich kam in einem Kran­ken­haus­bett zu mir. Gehirn­blu­tung. Sprach­zen­trum beschä­digt. Apha­sie. Die Ärz­te haben immer wie­der ver­sucht, mir das zu erklä­ren. Mei­ne Spra­che ist zer­bro­chen. Wenn ich den Mund öff­ne, kommt nur ein Wör­ter­wirr­war her­aus.” (Zitat aus “Wie das Licht von einem erlo­sche­nen Stern” S.8) Mitt­ler­wei­le ver­steht Vega wie­der, was die ande­re um sie her­um sagen, doch sie selbst kann — bis auf ein­zel­ne Wör­ter — kaum mehr spre­chen. Lesen geht etwas, schrei­ben über­haupt nicht. Wenn ihr Freund Johan ihr eine Nach­richt schreibt, kann sie … Weiterlesen!

Sharon M. Draper — Out of my mind: Mit Worten kann ich fliegen

Sharon M. Draper - Out of my mind Mit Worten kann ich fliegen

23.Februar 2016

Nor­ma­ler­wei­se begin­ne ich eine Rezen­si­on ganz anders, aber bei “Out of my mind: Mit Wor­ten kann ich flie­gen” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Sharon M. Dra­per muss ich eine Aus­nah­me machen. Ich lese in der Woche im Durch­schnitt zwei bis drei Bücher, im Jahr unge­fähr 120 Titel. Davon bekom­men nur maxi­mal 1–3 Bücher im Jahr einen Ehren­platz im Regal. “Mit Wor­ten kann ich flie­gen” wird die­ses Jahr (bezieht sich auf die Hard­co­ver­aus­ga­be, März 2014) einen davon erhal­ten! Ein aus­ge­spro­chen berüh­ren­der Roman. Eine Geschich­te, die — und das ist mir wirk­lich noch nie pas­siert — mir sogar beim Lesen die Freu­den­trä­nen in die Augen getrie­ben hat — und mir auch nach dem Ende der Lek­tü­re so schnell nicht aus dem Kopf gegan­gen ist. Ich schrei­be dies sel­ten, aber die­ses Buch ist defi­ni­tiv eines, das gele­sen wer­den soll­te ! Für Jugend­li­che allen Alters (frü­hes­tens ab 11 Jah­ren) und beson­ders für Erwach­se­ne.

Melo­dy ist elf Jah­re alt. Sie kann nicht allei­ne essen, nicht auf Toi­let­te gehen, nicht lau­fen und vor allem nicht spre­chen. Sie lei­det schon seit frü­h­ers­ter Kind­heit an einer zereb­ra­len Kin­der­läh­mung und muss in einem Roll­stuhl fest­ge­schnallt wer­den. Das Leben für sie und ihre Eltern ist nicht immer ein­fach. Doch Melo­dy ist ein erstaun­li­ches Kind. Sie ist super intel­li­gent, hat ein foto­gra­phi­sches Gedächt­nis und liebt die Magie der Wör­ter, auch wenn sie selbst nur ein­zel­ne Lau­te von sich geben kann. Von vie­len wird sie schlicht­weg unter­schätzt und für dumm gehal­ten. Vor­ur­tei­le und Ableh­nung prä­gen… Weiterlesen!

Katja Brandis — Freestyler

Katja Brandis Freestyler22.Februar 2016

End­lich wie­der etwas Neu­es von der deut­schen Auto­rin Kat­ja Bran­dis:Free­sty­ler” heißt ihr neu­es Werk und ent­führt sei­ne Leser in die Welt des Leis­tungs­sports im Jah­re 2030 und erzählt die Geschich­te einer jun­gen Sprin­te­rin, die von Olym­pia träumt. Neben Leis­tungs­druck und Opti­mie­rung durch künst­li­che Kör­per­tei­le in einer fort­schritt­li­che­ren Zeit, kom­men auch die The­men Behin­de­rung und den Preis, den man für Erfolg zu zah­len hat, zur Spra­che. All das hat Kat­ja Bran­dis in einen wirk­lich loh­nens­wer­ten und fas­zi­nie­ren­den (Science-Fiction-)Roman ver­packt, der sich sehr fes­selnd liest. Ein Buch, das defi­ni­tiv nicht lang­wei­len wird! Für Jungs und Mäd­chen ab 14 Jah­ren. Und Erwach­se­ne.

Mün­chen. Die 17-jäh­ri­ge Johan­na Laris­sa, genannt Jola, übt flei­ßig für den nächs­ten Wett­be­werb. Sie ist im Natio­nal­ka­der und wird von ihrer Trai­ne­rin Hei­ke mit einer Grup­pe ande­rer Sprin­ter auf dem Olym­pia­ge­län­de trai­niert. Lau­fen ist ihre Lei­den­schaft. Und Jola ist gut. “Wenn du so wei­ter­machst, muss ich dich wohl zur Welt­meis­ter­schaft anmel­den”, mein­te Hei­ke […] Welt­meis­ter­schaft. Das Wort vibrier­te durch sie hin­durch, als hät­te jemand sie an den Schul­tern gepackt und durch­ge­schüt­telt. Dann brei­te­te sich in ihr eine gol­de­ne Wär­me aus, die sich bis in die Fin­ger­spit­zen zog. Das war ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zur Olym­pia­de und von der träum­te sie schon so lan­ge.(Zitat aus “Free­sty­ler” S.38) Manch­mal ist Jola ein wenig abge­lenkt. Fami­liä­re Pro­ble­me… Weiterlesen!

Janne Teller — Alles, worum es geht

Janne Teller Alles worum es geht1.Juli 2015

Lese­fut­ter für alle Fans von Jan­ne Tel­ler: Die däni­sche Auto­rin hat mit “Alles, wor­um es geht” dies­mal eine Kurz­ge­schich­ten­samm­lung her­aus­ge­ge­ben. Gewohnt ekla­tant und zum Nach­den­ken anre­gend spricht sie über ver­schie­dens­te The­men: Gewalt, Aus­gren­zung, Frem­den­hass, Vor­ur­tei­le, kul­tu­rel­le Differenzen/Unterschiede, Aus­beu­tung, Todes­stra­fe und Behin­de­rung. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14.

Ins­ge­samt sind es acht Geschich­ten, mit denen Jan­ne Tel­ler ihre Leser kon­fron­tiert. Sie dazu ein­lädt, sich damit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Und das muss man. Denn die Auto­rin wickelt die Leser um ihre Fin­ger. Sie erzählt, sie umgarnt und endet dann abrupt. Sie pro­vo­ziert, scho­ckiert und lässt einen den Kopf schüt­teln. Aber sie macht dies auf bril­lan­te Wei­se!Weiterlesen!

Erin Jade Lange — Halbe Helden

Erin Jade Lange Halbe Helden28.Juni 2015

Ein rich­tig coo­les Buch hat die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Erin Jade Lan­ge geschrie­ben: “Hal­be Hel­den”. Ein Roman über Freund­schaft, Inte­gra­ti­on eines Jun­gen mit Down-Syn­drom und der Suche nach dem Vater. Unter­halt­sam, mit viel Humor erzählt und mit ein wenig Tief­gang. Ein idea­les Buch für Wenig-Leser, Jungs und alle ande­ren Jugend­li­chen ab 14 Jah­ren.

Colum­bia, Mis­sou­ri. Der 16-jäh­ri­ge Dane ist nicht gera­de für sei­ne sanf­te Wesens­art bekannt. In der Schu­le schreibt er zwar Best­no­ten, muss­te aber schon x-Mal nach­sit­zen, weil er sich mit ande­ren geprü­gelt hat. Sei­ne Aggres­si­ons­schwel­le liegt beson­ders nied­rig und da kann ein fal­scher Blick, ein fal­sches Wort, eine noch fal­sche­re Ges­te schon mal dar­in enden, dass “ein Typ aus sei­nem Auto gezerrt wur­de und eine Lek­ti­on in Sachen Stra­ßen­rand­de­mut ver­passt bekam” (Zitat aus “Hal­be Hel­den”, S.7). Manch­mal juckt es Dane ein­fach in den Fin­gern. Es ist ein Krib­beln, dass sich durch sei­ne gan­zen Hän­de zieht, bis in die Fin­ger­spit­zen hin­ein. “Der ein­zi­ge Weg, es los­zu­wer­den, war, die Hän­de zur Faust zu bal­len und die­ser Faust einen Lan­de­platz zu bie­ten.” (Zitat S.7). Bei sei­ner letz­ten Prü­ge­lei hat ihn jedoch ein selt­sa­mer Jun­ge beob­ach­tet, der den Blick gar nicht abwen­den konn­te, von dem, was Dane tat und den er erst … Weiterlesen!

Raquel J. Palacio — Wunder

Raquel J. Palacio Wunder1.Januar 2015

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Raquel J. Pala­cio hat “Wun­der” geschrie­ben und damit ihren Lesern eben­falls ein enor­mes Lese-“wunder” beschert: Ein anrüh­ren­des, außer­ge­wöhn­li­ches Buch über inne­re Schön­heit und Freund­schaft. Ein Plä­doy­er für mehr Mensch­lich­keit, Tole­ranz und Her­zens­wär­me. Lese­tipp für Erwach­se­ne, Jugend­li­che und Kin­der ab 10 Jah­ren. Her­aus­ra­gend!!

August ist anders als ande­re Kin­der. Durch einen äußerst, äußerst sel­te­nen Gen­feh­ler hat er seit Geburt ein Gesicht, das sehr defor­miert ist. Sei­ne Augen sit­zen etwas tie­fer, unge­fähr auf Wan­gen­hö­he, sei­ne Ohren haben die Form klei­ner Blu­men­kohl­rös­chen und ein Kinn hat er erst durch eine Ope­ra­ti­on erhal­ten. Bis­her ist August nur zu Hau­se von sei­ner Mut­ter unter­rich­tet wor­den, doch nun — im Alter von 10 Jah­ren — darf er das ers­te Mal in die Schu­le gehen. Bei einer pri­va­ten Füh­rung wäh­rend der Feri­en, zu der sich neben dem Direk­tor auch ein paar ande­re Schü­ler bereit erklärt haben, bekommt August die Schu­le gezeigt. Natür­lich beginnt der ers­te Schul­tag mit Getu­schel und vie­len Bli­cken in sei­ne Rich­tung, doch August fin­det zwei Freun­de: Sum­mer und Jack, die ihn so mögen und akzep­tie­ren wie er ist. Doch dann belauscht August eines Tages ein Gespräch zwi­schen… Weiterlesen!

Jennifer Brown — Perfect escape

Jennifer Brown - Perfect escape23.August 2014

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Jen­ni­fer Brown hat einen Roman namens “Per­fect escape” geschrie­ben, ein Road­mo­vie der ganz beson­de­ren Art. The­men sind hier­bei Per­fek­tio­nis­mus, Ängst und Zwangs­stö­run­gen. Die Geschich­te zwei­er Geschwis­ter, auf der Suche nach sich selbst. Raf­fi­niert und unter­halt­sam erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Ken­dra hat ech­te Pro­ble­me. In der Schu­le hat sie Mist gebaut und droht auf­zu­flie­gen. Wenn alle erfah­ren, was sie getan hat — sie Miss Per­fect, die kurz vor dem Abschluss steht — dann wird das nicht nur ihre gesam­te Schul­lauf­bahn zunich­te machen, son­dern auch für rie­sen­gro­ße Ent­täu­schun­gen sor­gen. Dabei soll­te doch wenigs­tens eine in der Fami­lie Erfolg haben. Ken­dras Bru­der Gray­son wird es nie­mals sein. Er hat Pro­ble­me, die schon seit sei­ner Kind­heit bestehen und nur noch schlim­mer gewor­den sind: er lei­det unter Zwangs­stö­run­gen. Zähl­zwän­ge, Wasch­zwän­ge gelei­ten ihn durch den All­tag. Manch­mal braucht er zwei Stun­den, nur um von der Küche in sein Zim­mer zu kom­men, weil er… Weiterlesen!

Kathy Stinson — Die Wahrheit über Ivy

Kathy Stinson - Die Wahrheit über Ivy - cbt27.Juli 2014

Die Wahr­heit über Ivy” von der kana­di­schen Auto­rin Kathy Stin­son ist ein kurz­wei­li­ges Buch über Behin­de­rung, den Wert eines Men­schen­le­bens und dem Schmerz eines Ver­lus­tes. Eine wirk­lich betrof­fen machen­de Geschich­te, die noch lan­ge nach­wir­ken wird. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

David liebt sei­ne klei­ne Schwes­ter Ivy. Aber er lei­det zuwei­len auch unter ihr. Denn Ivy ist kein ein­fa­ches Kind. Ivy ist behin­dert. Schon seit Geburt an. Sie hat kann nicht lau­fen, spricht nur wenig und undeut­lich und benimmt sich wie ein klei­nes Baby, obwohl sie 11 Jah­re alt ist. Freun­de besu­chen David nicht mehr zu Hau­se, seit sie zum Bei­spiel gese­hen haben, wie Ivy in ihre Hand schnäuzt und die­se dann ableckt. Han­nah aus dem Nach­bar­haus ist da glück­li­cher­wei­se anders. Sie ist dort mit ihrer Fami­lie neu hin­ge­zo­gen und ihre Müt­ter kann­ten sich bereits von frü­her. Des­halb darf Han­nah, die Ivy wirk­lich zu mögen scheint, David und sei­ner Fami­lie auch beglei­ten, als sie für ein paar Tage in ein Feri­en­haus ans Meer fah­ren. Die Zeit dort ist schön, auch wenn David sich manch­mal etwas unsicht­bar fühlt und mit Han­nah, in die er sich ver­liebt hat, ger­ne Zeit allei­ne ver­brin­gen möch­te. Als ihm Letz­te­res end­lich gelingt, ist der Schreck groß, als sie von ihrem Spa­zier­gang zu Zweit zurück­keh­ren und auf ein­mal der Kran­ken­wa­gen vor dem Feri­en­haus hält. Ivy. Beim Plät­schern im Was­ser mit ihrem Vater hat sie wie­der einen Anfall bekom­men, wie so häu­fig in letz­ter Zeit und ist dabei ertrun­ken! Der Schock und die Trau­er … Weiterlesen!

Kim Hood — Das Schweigen in meinem Kopf

Kim Hood - Das Schweigen in meinem Kopf - cbj                                                                   20.Juli 2014

Die kana­di­sche Auto­rin Kim Hood hat mit „Das Schwei­gen in mei­nem Kopf“ einen Roman geschrie­ben, der sich mit dem Anders­sein, dem Gehört- und Ange­nom­men­wer­den beschäf­tigt. Auch Behin­de­rung und psy­chi­sche Krank­heit spie­len eine Rol­le. Inhalt­lich gese­hen kein ein­fa­ches Buch, aber eine sehr sehr berü­hend erzähl­te Geschich­te. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 13-jäh­ri­ge Jo ist schon seit der ers­ten Klas­se eine Außen­sei­te­rin. Kein Wun­der, wenn die Mut­ter wie eine Furie im Klas­sen­zim­mer der Leh­re­rin in aller Laut­stär­ke erklärt, wel­che Bücher für den Unter­richt auf kei­nen Fall ver­wen­det wer­den dür­fen und mun­ter das Regal aus­sor­tiert. Jo’s Mut­ter ist anders als alle ande­ren. Sie ist psy­chisch krank. Schon seit Jah­ren. Ihre Krank­heit ist nicht ein­deu­tig dia­gnos­ti­zier­bar. Sie hat star­ke Stim­mungs­schwan­kun­gen, teil­wei­se Wahn­vor­stel­lun­gen und über­trie­be­ne Ängs­te. Ver­fällt in Depres­sio­nen und ist dann wie­der so über­mu­tig, dass sie beim Ein­kau­fen in einer Zoo­hand­lung ein­fach mal die Wel­len­sit­ti­che aus dem Schau­fens­ter befreit. Das Mäd­chen lebt allei­ne mit ihrer Mut­ter. Nur, wenn sie mal wie­der in die Kli­nik muss, kommt eine Sozi­al­ar­bei­te­rin vor­bei und ihre Groß­mut­ter zieht kurz­fris­tig bei Jo ein. In der Schu­le wird sie ent­we­der igno­riert oder es wird über sie getu­schelt. Jetzt hat sich Jo das ers­te Mal mit Sarah, einem neu­en Mäd­chen in ihrer Klas­se, nach­mit­tags ver­ab­re­det und es war auch rich­tig nett. Doch als sie nach Hau­se kommt, … Weiterlesen!