Monatliches Archiv: Juni 2016

Matt de la Peña — Under water

Matt de la Pena - Under water30.Juni 2016

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor Matt de la Peña hat mit “Under water” einen Kata­stro­phen­thril­ler geschrie­ben, der es in sich hat. Die Haupt­rol­le spie­len hier­bei ein Kreuz­fahrt­schiff, ein mys­te­riö­ser Selbst­mord und ein Tsu­na­mi. Ein Kampf ums Über­le­ben auf offe­ner See. Span­nungs­ge­la­den, vol­ler Action und Adre­na­lin! Flot­te Unter­hal­tung — beson­ders für Jungs ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der 18-jäh­ri­ge Shy arbei­tet wäh­rend der Feri­en auf einem Kreuz­fahrt­schiff. “Tags­über ist er Hand­tuch­boy am Pool auf dem Lido-Deck. Abends Was­ser­boy. […] Drei acht­tä­gi­ge Rei­sen, plus Trink­geld, abzüg­lich Steu­ern. Genug, um sei­ner Mom aus­zu­hel­fen und sich trotz­dem noch ein paar neue Kla­mot­ten anzu­schaf­fen und viel­leicht mit einem weib­li­chen Wesen essen zu gehen.” (Zitat aus “Under water” S.7) Ein tol­les Mäd­chen hat er bereits ken­nen­ge­lernt: Car­men, die eben­falls Halbme­xi­ka­ne­rin ist. Sie — die bei­de aus der sel­ben Gegend stam­men — ver­eint eine trau­ri­ge Gemein­sam­keit: sie haben bei­de einen Men­schen durch die unheim­li­che (fik­ti­ve) Rome­ro-Krank­heit ver­lo­ren, bei der sich erst die Augen röt­lich fär­ben und die Erkrank­ten dann innerlichWeiterlesen!

Antje Szillat — Brandungsflimmern

Antje Szillat Brandungsflimmern26.Juni 2016

Bran­dungs­flim­mern” von der deut­schen Auto­rin Ant­je Szil­lat ist ein Roman, der sei­ne Leser nach Rügen ent­führt und das tur­bu­len­te Lie­bes­cha­os eines jun­gen Mäd­chens schil­dert. Eine seich­te Som­mer­lek­tü­re mit (für mich) lei­der eher schwa­chen Cha­rak­te­ren. Für Jugend­li­che ab 12 Jahren.

Die 17-jäh­ri­ge Flo­ra ist alles ande­re als begeis­tert, als ihre Mut­ter den dies­jäh­ri­gen Urlaub auf Rügen statt wie gewohnt irgend­wo im Süden ver­brin­gen will. Zum Glück kann sie ihre Eltern über­zeu­gen, dass sie nicht mit­fah­ren möch­te. Ihr älte­rer Bru­der hin­ge­gen will mit sei­nem bes­ten Freund Jan, für den Flo­ra schon seit eini­ger Zeit zu schwär­men begon­nen hat, nach Ita­li­en fah­ren. Doch als Tobi­as ver­se­hent­lich sein Auto schrot­tet, fällt die Tour der Zwei aus und sie schlie­ßen sich statt­des­sen der Rei­se nach Rügen an. Klar, dass Flo­ra nun auch mit­möch­te. Immer­hin ist das die Gele­gen­heit Jan von sich zu über­zeu­gen! Doch lei­der geht ihr Plan nicht wirk­lich auf: “Jan behan­del­te mich wie immer, eben wie die klei­ne Schwes­ter sei­nes bes­ten Freun­des und somit auch irgend­wie wie sei­ne eige­ne jün­ge­re Schwes­ter. Ansons­ten war da nichts zwi­schen uns. Gar nichts! Kein span­nen­der Blick, kei­ne Ges­te, null Roman­tik — total ver­traut und alles völ­lig harm­los.” (Zitat S.50) Dafür lernt Flo­ra auf der Insel zufäl­lig Phil­ipp ken­nen, der Weiterlesen!

Joyce C. Oates — Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe

Joyce Carol Oates Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe24.Juni 2016

Die bekann­te, ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Joy­ce Carol Oates hat mit „Zwei oder drei Din­ge, die ich dir nicht erzählt habe“ einen Roman geschrie­ben, der sich mit dem Erwach­sen­wer­den und den damit ver­bun­de­nen Schwie­rig­kei­ten aus­ein­an­der­setzt. The­ma­ti­siert wer­den unter ande­rem Schei­dung, Selbst­ver­let­zung, Sui­zid und Mob­bing. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jahren.

Wenn Meris­sa eines ist, dann erfolg­reich. Sie hat einen begehr­ten Stu­di­en­platz an der Brown ergat­tert und damit vie­le ihre Klas­sen­ka­me­ra­den neid­voll hin­ter sich gelas­sen. In sämt­li­chen Fächern schreibt sie Best­no­ten, hat in einem Thea­ter­stück die Haupt­rol­le bekom­men und ist ansons­ten sozi­al auch sehr enga­giert. Doch sie ist unglück­lich. Sie sehnt sich nach der Lie­be und der Bestä­ti­gung ihres Vaters, der immer sel­te­ner zu Hau­se ist, lei­det unter ihrem eige­nen Per­fek­tio­nis­mus und hat begon­nen sich selbst zu ver­let­zen. Sie muss sich bestrafen…

Tink ist anders als alle ande­ren. Knall­ro­te Haa­re. Auf­ge­weck­tes Wesen. Direkt. Nimmt kein Blatt vor den Mund. Weder gegen­über Leh­rern, noch gegen­über Mit­schü­lern. Frü­her hat sie mal bei einer Fern­seh­se­rie mit­ge­spielt. Doch die Zeit als Kin­der­starWeiterlesen!

Gernot Gricksch — Ghetto bitch

Gernot Gricksch Ghetto bitch23.Juni 2016

Der deut­sche Autor Ger­not Gricksch hat mit “Ghet­to Bitch” ein inter­es­san­tes Buch geschrie­ben, das sogleich durch sein pep­pi­ges Cover auf­fällt. Das ers­te Jugend­buch des Autors, der sonst eher für jün­ge­re Kin­der oder Erwach­se­ne schreibt. Eine Geschich­te über plötz­li­che Armut, das Leben in einer Hoch­haus­sied­lung und Kli­schees von Armen und Rei­chen, die auf­ein­an­der­tref­fen. Cool, unter­halt­sam und sehr flüs­sig zu lesen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 15-jäh­ri­ge Nele führt ein Leben, wie man es sich nur wün­schen kann: sie ist reich, beliebt und mit dem cools­ten Jun­gen der Schu­le zusam­men, für den all ihre Mit­schü­le­rin­nen schwär­men. Ihre Mut­ter ist zugleich wie eine gute Freun­din und sie bewegt sich in den bes­ten Krei­sen. Erst neu­lich war sie auf einem Kon­zert von Lisa T. ali­as Ghet­to Bitch, der bes­ten Rap­pe­rin Deutsch­lands. Doch dann stirbt Neles Vater bei einem Auto­un­fall und hin­ter­lässt der Fami­lie nichts als Schul­den. Er, der bekann­te Archi­tekt, der durch ganz Deutsch­land reis­te, war schon seit zwei Jah­ren mit sei­ner eige­nen Fir­ma im Minus und hat­te der Fami­lie nichts davon gesagt! Jetzt muss Hen­ri­et­te, Neles Mut­ter, Pri­vat­in­sol­venz anmel­den und nicht ein­mal die … Weiterlesen!

Beatrix Gurian — Stigmata: Nichts bleibt verborgen

Beatrix Gurian Stigmata Arena Verlag20.Juni 2016

Stig­ma­ta — Nichts bleibt ver­bor­gen” von der deut­schen Auto­rin Bea­trix Guri­an ist ein Thril­ler beson­de­rer gestal­te­ri­scher Qua­li­tät. Die Geschich­te, die ein jun­ges Mäd­chen auf der Suche nach den Mör­dern ihrer Mut­ter beglei­tet, ist durch­drun­gen von geheim­nis­vol­len, düs­te­ren Foto­gra­fi­en. Grün far­bi­ges Papier, fili­gra­ne Umrah­mun­gen des Tex­tes zeu­gen von einem wirk­lich mühe­voll gestal­te­ten Werk. An Span­nung und vie­len über­ra­schen­den Wen­dun­gen man­gelt es eben­falls nicht. Ver­ein­zel­te Hor­ror­ele­men­te mit­ein­ge­schlos­sen. Ein gelun­ge­nes Buch! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jahren.

Emmas Mut­ter ist bei einem Auto­un­fall ums Leben gekom­men. Ihre Lei­che, die mit­samt Fahr­zeug in einem See unter­ging, ist aller­dings nie­mals gefun­den wor­den. Jetzt — Wochen nach dem schmerz­li­chen Unglück — bekommt Emma ein selt­sa­mes Päck­chen zuge­schickt. Es ent­hält ein fast lee­res Foto­al­bum und die schrift­li­che Auf­for­de­rung, nach den Mör­dern ihrer Mut­ter zu suchen. Mord? Das jun­ge Mäd­chen kann es kaum glau­ben und doch mel­det sie sich in dem Camp an, des­sen Fly­er der Sen­dung bei­lag, um der Sache auf den Grund zu gehen. Die­ses Camp soll den Erfah­rungs­ho­ri­zont und die per­sön­li­chen Fähig­kei­ten erwei­tern. Nach einem Aus­wahl­ver­fah­ren, bei dem man eini­ge zwi­schen­mensch­li­che Tests bestehen muss, führt es schließ­lich nach Aus­tra­li­en in das Haupt­camp. Die ers­te Etap­pe fin­det in einem alten Jagd­schloss mit­ten in den Ber­gen statt. Nur weni­ge Teil­neh­mer sind dabei und drei Betreu­er. Nichts ist wie es scheint und mit unge­wöhn­li­che Metho­den werden… Weiterlesen!

Jana Frey — Liebeskinder

Jana Frey Liebeskinder19.Juni 2016

Lie­bes­kin­der” ist ein Roman der deut­schen Auto­rin Jana Frey. Ein opu­len­tes Werk, das bes­te Unter­hal­tung bie­tet. Über Freund­schaft, Fami­lie, den Man­gel an Lie­be zu sich selbst und dem Seh­nen nach sel­bi­ger. Ein Buch, zwei Geschich­ten. Meh­re­re Zeit­ebe­nen. Ein Kalei­do­skop bril­lant gezeich­ne­ter Cha­rak­te­re. Bewe­gend und authen­tisch. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Zadoc und Ivo­ry. Sie sind Nach­bars­kin­der. Er stammt aus ärme­ren Ver­hält­nis­sen, der Vater ver­stor­ben, als er 5 Jah­re alt war. Sie ist Toch­ter aus wohl­ha­be­nem Hau­se, hat neben ihren Eltern zwei Geschwis­ter und Aupair-Mäd­chen, die sie betreu­en. Am Ende ihres weit­läu­fi­gen Grund­stücks haben sich Zadoc und Ivo­ry das ers­te Mal getrof­fen, als sie noch ganz klein waren. Ihre Eltern sehen es nicht ger­ne, wenn Ivo­ry sich mit Zadoc trifft. Denn der Jun­ge ist anders als die ande­ren Kin­der. Er hat… Weiterlesen!

Ted Staunton — Who I am not: Von Lügen und anderen Wahrheiten

Ted Staunton - Who I am not: Von Lügen und anderen Wahrheiten11.Juni 2016

Einen Thril­ler der ganz raf­fi­nier­ten Art hat der kana­di­sche Autor Ted Staun­ton geschrie­ben: “Who I am not: Von Lügen und ande­ren Wahr­hei­ten”. Über Trick­be­trü­ge­rei­en, fal­sche Iden­ti­tä­ten und der Suche nach sich selbst. Unter­halt­sam erzählt. Idea­les Lese­fut­ter für Jungs ab 14 Jahren.

Er ist 15 Jah­re alt. Er hat gelernt nie­man­dem zu ver­trau­en und wech­selt Iden­ti­tä­ten wie ande­re ihre Fri­sur.  Er hat bereits 18 Pfle­ge­fa­mi­li­en und eine “Böse Zeit” hin­ter sich, als er von einem Gau­ner­pär­chen unter die Fit­ti­che genom­men wird und sich an aller­lei Klein­be­trü­ge­rei­en betei­ligt. Tricks, um an Geld zu kom­men, lernt er zu genü­ge. Doch dann schei­tert einer der Tricks und Har­ley, sein Men­tor, wird erschos­sen. Um nicht selbst ans Mes­ser gelie­fert zu wer­den, gibt er sich als der vor drei Jah­ren ver­miss­te Dan­ny Del­lo­mondo aus, der im sel­ben Alter wie er ist. Eine Chan­ce zu flüch­ten bleibt ihm nicht, weil… Weiterlesen!

Lukas Erler — Brennendes Wasser

Lukas Erler -Brennendes Wasser - Arena10.Juni 2016

Der deut­sche Autor Lukas Erler hat mit “Bren­nen­des Was­ser” einen wirk­lich guten Thril­ler geschrie­ben, der sich mit dem The­ma Fracking auf sehr span­nen­de und unter­halt­sa­me Wei­se aus­ein­an­der­setzt. Fracking ist eine umstrit­te­ne Metho­de um Erd­gas aus dem Boden zu för­dern. Drei Jugend­li­che gera­ten hier­bei in die Fän­ge eines gro­ßen Kon­zerns. Sehr gut kon­tru­iert! Packend bis zum Ende. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Josh, sei­ne vor­lau­te Freun­din Caro und ihr gemein­sa­mer Freund Spee­dy beob­ach­ten den alten Mat­t­his in sei­nem abge­le­ge­nen Haus am Ran­de der Dör­sa­mer Hei­de. Der etwa 70-jäh­ri­ge Mann ver­bringt dort sein Ein­sied­ler­le­ben und scheint neben sei­nem Mes­sie­cha­rak­ter noch vie­le ande­re selt­sa­me Eigen­ar­ten ent­wi­ckelt zu haben. Pfei­fe rau­chend tanzt er zu einer bestimm­ten Uhr­zeit durch sein Haus. Nackt. Für die Jugend­li­chen ein gefun­de­nes Fres­sen. Doch als sie erneut auf­tau­chen — mit rich­ti­ger Film­ka­me­ra aus­ge­rüs­tet - pas­siert etwas Unfass­ba­res: Mat­t­his geht mit sei­ner Pfei­fe zum Was­ser­hahn, um etwas zu trin­ken und plötz­lichWeiterlesen!

Kenneth Oppel — Das Nest

Kenneth Oppel Das Nest7.Juni 2016

Das Nest” von dem bekann­ten, viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten, kana­di­schen Fan­ta­sy- und Sci­ence-Fic­tion-Auto­ren Ken­neth Oppel ist ein Roman mit Hor­ror- und Fan­ta­sy-Ele­men­ten. Eine Geschich­te über ein kran­kes Baby, ein geheim­nis­vol­les Wes­pen­volk und einen ver­häng­nis­vol­len Deal. Düs­ter und sehr pas­send illus­triert von Jon Klas­sen. Ein­dring­lich erzählt mit einem dunk­len Grau­en, das lang­sam um sich greift. Für (muti­ge, ner­ven­star­ke) Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und Erwachsene.

Ste­ven ist von einer Wes­pe gesto­chen wor­den. “Ich war noch nie gesto­chen wor­den, aber Wes­pen ver­setz­ten mich in tota­le Panik, das war schon immer so gewe­sen. Ich wuss­te, dass das total albern war, aber sobald sie in mei­ne Nähe kamen, füll­te sich mein Kopf mit einem lau­ten Rau­schen und ich konn­te nur noch wild um mich schla­gen.” (Zitat aus “Das Nest” S.16ff) In der sel­ben Nacht träumt Ste­ve — der Angst vorm Dun­keln und oft Alb­träu­me hat — das ers­te Mal von einer Höh­le, in der er sich befin­det. Dem Inne­ren eines Wes­pen­nests, in dem die Wes­pen­kö­ni­gin zu ihm spricht: “Wir sind wegen des Babys gekom­men”, sag­te sie. “Wir sind hier, um zu hel­fen.” “Wer ist denn wir?”, frag­te ich. “Wir kom­men immer dann, wenn Men­schen Angst oder Pro­ble­me haben. Wir kom­men, wenn sie trau­rig sind.” (Zitat S.25) Denn Ste­vens jün­ge­rer Bru­der Theo, der vor zehn Tagen erst auf die Welt gekom­men ist, ist schwer krank. Kei­ner weiß genau, was… Weiterlesen!

Julie Leuze — Herzmuschelsommer

Julie Leuze Herzmuschelsommer5.Juni 2016

Herz­mu­schel­som­mer” von der Stutt­gar­ter Auto­rin Julie Leu­ze ist ein Roman über die Suche nach den eige­nen Wur­zeln und dem Fin­den der wah­ren Lie­be. Ein Buch, das sei­ne Leser in die raue und mythen­ge­präg­te Bre­ta­gne ver­schlägt. Mit viel Lokal­ko­lo­rit, Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und einer schö­nen Por­ti­on Roman­tik erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 bezie­hungs­wei­se 15 Jah­ren und Erwachsene.

Keren­tiezh. Ein klei­nes, (fik­ti­ves) Ört­chen in der Bre­ta­gne. Hier ist die 16-jäh­ri­ge Kim nun gelan­det, um ihre Som­mer­fe­ri­en zu ver­brin­gen. “Eine Frau steigt aus und has­tet auf mich zu. Sie ist da. Lang­sam erhe­be ich mich von mei­nem Kof­fer. Und schon steht sie vor mir, atem­los und strah­lend. Sie ist fünf­und­zwan­zig Jah­re älter als ich, doch im däm­me­ri­gen Abend­licht sieht sie mir so ähn­lich, dass es fast unheim­lich ist.” (Zitat aus “Herz­mu­schel­som­mer” S.10) Denn vor drei Mona­ten haben sie und ihre Eltern durch Zufall erfah­ren, dass Kim nicht ihre leib­li­che Toch­ter ist. Dass sie als Baby in der Kli­nik ver­tauscht wur­de. Mit einem ande­ren Kind, das Mona­te danach ver­stor­ben ist. Ihre bio­lo­gi­schen Eltern woh­nen in der Bre­ta­gne und nach hef­ti­gen Strei­te­rei­en mit ihrer Mut­ter hat Kim beschlos­sen die­se end­lich ken­nen­zu­ler­nen. Sie wird mit offe­nen Armen emp­fan­gen. Und doch hat Kim Schwierigkeiten… Weiterlesen!