Monatliches Archiv: März 2016

Carolin Philipps — For your eyes only: 4YEO

Carolin Philipps For your eyes only 4YEO5.März 2016

Die deut­sche Auto­rin Caro­lin Phil­ipps hat mit “For your eyes only: 4YEO einen Roman über ein wich­ti­ges, aktu­el­les, hoch­bri­san­tes The­ma geschrie­ben: die Gefahr der Ver­brei­tung inti­mer Fotos über sozia­le Netz­wer­ke. Eine Geschich­te über einen Skan­dal, über (Cyber-)Mobbing und die Fol­gen für die Betrof­fe­nen. Erschre­ckend. Äußerst rea­lis­tisch und sehr flüs­sig erzählt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 14-jäh­ri­ge Lil­ly kennt ihren vier Jah­re älte­ren Nach­barn Jan­nis schon seit Ewig­kei­ten. Ihre Eltern sind eng mit­ein­an­der befreun­det. Jan­nis ist der Schwarm aller Mäd­chen und für Lil­ly wie ein gro­ßer Bru­der. Er ist mit Ober­zi­cke Jeni­fer zusam­men, die zu Lil­ly nicht gera­de freund­lich ist. Denn Jeni­fer ist irre eifer­süch­tig, auf jedes weib­li­che Wesen, mit dem Jan­nis mehr als ein paar Wor­te wech­selt. Das ist auch der Grund dafür, war­um die­se sich schließ­lich von ihr trennt und mehr Zeit mit Lil­ly ver­bringt. Ihre Gefüh­le für­ein­an­der ändern sich und sie wer­den ein Paar. Doch dann steht die Abschluss­fei­er von Jan­nis’ Klas­se an. Eine Woche Mal­lor­ca. Eine Woche getrennt von­ein­an­der. Es ist Jeni­fer, die jedoch dabei sein wird und die ent­schie­de­ne Plä­ne… Weiterlesen!

Angela Kirchner — Über den Dächern wir zwei

Angela Kirchner - Über den Dächern wir zwei3.März 2016

Die deut­sche Auto­rin und Buch­händ­le­rin Ange­la Kirch­ner hat mit “Über den Dächern wir zwei” eine berüh­ren­de Geschich­te über eine Außen­sei­te­rin geschrie­ben, die sich in eine selbst gewähl­te Ein­sam­keit zurück­ge­zo­gen hat. Es ist ihr Nach­bar und ehe­mals bes­ter Freund, der es schafft ihre Welt ins Wan­ken zu brin­gen. Eine zar­te Liebes­ge­schich­te, sen­si­bel und anmu­tig erzählt. Für Jugend­li­che, die beson­de­re Geschich­ten lie­ben. Ab 13 Jah­ren. Und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Mina ver­lässt ihr Haus kaum. Nur, wenn sie muss. Das heißt, um in die Schu­le zu gehen, um ein­zu­kau­fen, den Müll raus­zu­brin­gen oder mal einen Aus­flug in die Biblio­thek zu machen. Im Gegen­satz zu ihrem Bru­der Marik hat sie kei­ne Ahnung, was in der Schu­le so abgeht. Denn von sel­bi­ger ist sie frü­her immer heu­lend nach Hau­se gekom­men. Als ihre Mit­schü­ler auf ein­mal began­nen sie als Freak zu bezeich­nen und sie zu hän­seln, weil sie sich nicht für die Din­ge inter­es­sier­te, für die sich alle inter­es­sier­ten. Weil sie anders war. Und des­halb hat Mina damals beschlos­sen sich von allen zurück­zu­zie­hen. “Weil ich nach und nach für alle mei­ne Freun­de in der Schu­le bes­ten­falls noch Mit­tel zum Zweck wur­de. Weil selbst Leu­te, mit denen ich bereits zusam­men im Sand­kas­ten gespielt habe, sich auf ein­mal von mir abge­wandt haben.” (Zitat aus “Über den Dächern wir zwei” S.18) Um die­ser Schmach ent­ge­gen­zu­wir­ken, hat sie sich selbst von Theo, ihrem bes­ten FreundWeiterlesen!