Monatliches Archiv: Februar 2016

Eric Berg — Kalt

Eric Berg Kalt29.Februar 2016

Kalt” ist der neue Kri­mi für Jugend­li­che von dem deut­schen Best­sel­ler-Autor Eric Berg, der — neben his­to­ri­schen Roma­nen unter sei­nem ech­ten Namen Eric Walz — auch Kri­mis für Erwach­se­ne schreibt). Sein zwei­tes Buch für die jün­ge­re Gene­ra­ti­on (nach “Schrei”) ent­führt sei­ne Leser in eine abge­le­ge­ne Moor­land­schaft nach Finn­land. Eine Klas­sen­fahrt des Bio­lo­gie­leis­tungs­kur­ses. Bis die ers­ten Per­so­nen ver­schwin­den und eine Lei­che auf­taucht… Kurz­wei­li­ge, gute Unter­hal­tung (192 S.), inter­es­sant skiz­zier­te Span­nungs­bö­gen und ein beson­de­rer Erzähl­stil. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die Schü­ler haben abge­stimmt. Ans Meer oder ins Moor? Und auch wenn Fran­zi sich nicht ganz sicher ist, war­um die Mehr­heit von ihnen sich tat­säch­lich für Letz­te­res ent­schie­den hat, es geht mit dem klei­nen Leis­tungs­kurs Bio­lo­gie nun nach Finn­land, in den Pat­vin­suo Natio­nal­park. Dort wol­len sie dabei hel­fen das Moor wie­der­auf­zu­bau­en. Vier Jungs, vier Mäd­chen, zwei Leh­rer und der jun­ge, gut aus­se­hen­de Nooa, der sie vor Ort betreut und ihnen viel über das Moor erklärt. Auch über des­sen Gefah­ren. So dür­fen sie die gesetz­ten Mar­kie­run­gen auf kei­nen Fall ver­las­sen, um nicht plötz­lich… Weiterlesen!

Gavriel Savit — Anna und der Schwalbenmann

Gavriel Savit Anna und der Schwalbenmann29.Februar 2016

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor und Schau­spie­ler Gavri­el Savit hat sein ers­tes Buch geschrie­ben: “Anna und der Schwal­ben­mann”. Ein Roman über den Ver­lust des Vaters, das Über­le­ben eines klei­nen Mäd­chens in Zei­ten des Krie­ges und einen geheim­nis­vol­len Mann an deren Sei­te. Ein Buch, das die Spra­che und deren Kom­ple­xi­tät sehr klug in Wor­te fasst und in eben einer sol­chen sehr sehr schön erzählt ist. Die­ses Buch hat das Zeug zum moder­nen Klas­si­ker! Für alle Fans von “Der Jun­ge im gestreif­ten Pyja­ma”. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und vor allem Erwach­se­ne.

Kra­kau. Es ist der 6. Novem­ber 1939. Anna ist erst 7 Jah­re alt. Und sie ahnt noch nicht, dass heu­te der Tag ist, an dem sie ihren Vater ver­lie­ren und nie wie­der sehen wird. Polen ist von den Deut­schen besetzt wor­den. Jene haben die “Son­der­ak­ti­on Kra­kau” ins Leben geru­fen, um Intel­lek­tu­el­le und Aka­de­mi­ker zu besei­ti­gen und ins Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger zu ver­frach­ten. Annas Vater ist Aka­de­mi­ker. Er ist Spra­chen-Pro­fes­sor und spricht neun Spra­chen. Eben­so wie Anna, die viel von ihm ler­nen durf­te. “Alle Men­schen waren an eine Spra­che gefes­selt, im bes­ten Fall an zwei oder drei, nur Annas Vater schien voll­kom­men frei zu sein von die­sen Gren­zen, die jeden sonst in der wei­ten, bun­ten Land­schaft von Kra­kau ein­ge­schlos­sen. Er war auf kei­ne Art zu spre­chen beschränkt. Er konn­te sein, was er woll­te. […] Statt eine Spra­che an sei­ne Toch­ter wei­ter­zu­ge­ben, die sie bestimm­te, schenk­te Annas Vater ihr die gan­ze Viel­falt der Spra­chen, die er kann­te…” (Zitat S.14) An jedem Tag der Woche sprach er mit ihrWeiterlesen!

Johanna Nilsson — Hass gefällt mir

Johanna Nilsson Hass gefällt mir26.Februar 2016

Die schwe­di­sche Auto­rin Johan­na Nils­son hat mit “Hass gefällt mir” einen Roman geschrie­ben, der mit (Cyber-) Mob­bing und der damit ver­bun­de­nen Eigen­dy­na­mik von Grup­pen und Selbst­jus­tiz aus­ein­an­der­setzt. Äußerst rea­li­täts­nah und erschre­ckend. Hef­tig. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Bor­län­ge. Schwe­den. Die 15-jäh­ri­ge Jon­na fühlt sich eher als Außen­sei­te­rin, die ver­sucht nicht auf­zu­fal­len, um nicht zum “Hack­ob­jekt des Schul­jah­res” (Zitat aus “Hass gefällt mir” S.12) zu wer­den. Denn Gemobbt wer­den, das “…ist kein Ver­gnü­gen. Da muss man jeder­zeit mit Zusam­men­stö­ßen beim Hal­len­ho­ckey rech­nen oder Klo­schüs­sel­tau­fe bei gedrück­tem Spül­knopf. Oder man muss dafür ble­chen, dass man nicht ver­kloppt wird, und kann nie sicher sein, dass das Rad nicht einen Plat­ten hat.” (Zitat S.12). Vor unge­fähr vier Mona­ten hat sie jedoch die wun­der­schö­ne Glo­ria ken­nen­ge­lernt, die zwar beim Kas­ten­sprin­gen im Schul­sport eine Nie­te ist, aber genau­so ein gro­ßer Bücher­fan ist wie Jon­na. Glo­ria hat sogar einen eige­nen Blog, den jedoch nur Jon­na liest. Und sie ist ver­liebt in den coo­len Robin aus der Par­al­lel­klas­se, den Star der Schu­le. Beliebt sind die bei­den Mäd­chen nicht unbe­dingt: sie ran­gie­ren… Weiterlesen!

Jessi Kirby — Mein Herz wird dich finden

Jessi Kirby Mein Herz wird dich finden25.Februar 2016

End­lich wie­der etwas Neu­es von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Jes­si Kir­by, die lei­der eher noch ein Geheim­tipp ist: “Mein Herz wird dich fin­den” ist ihr neu­es­ter Roman. Über Ver­lust, Ver­rat, die Lie­be und das The­ma Organ­spen­de. Eine wirk­lich ergrei­fen­de Geschich­te, die man am liebs­ten gar nicht mehr aus den Hän­den legen will! Ein Buch — ein­fach zum Abtau­chen und zum Dahin­schmel­zen (ohne kit­schig zu sein). Jetzt schon eines mei­ner per­sön­li­chen High­lights unter den Früh­jahrs­neu­erschei­nun­gen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Bei einem Auto­un­fall muss­te Jacob sein Leben las­sen. Jacob. Mias Freund. Die Trau­er hüllt das jun­ge Mäd­chen ein. Bis sich eines Tages eine Emp­fän­ge­rin der vie­len Organ­spen­den von Jacob über eine Ver­mitt­lungs­zen­tra­le bei sei­ner Mut­ter mel­det. Es ist nur ein Blatt Papier. Und doch “An jenem Tag warf ihr kra­ke­li­ger Brief auf schö­nem Papier Licht in mei­ne Dun­kel­heit. Ihr Ton war demü­tig, es tat ihr so furcht­bar leid, dass Jacob gestor­ben war. Aber Norah Wal­ker war auch zutiefst dank­bar für das Leben, das er ihr geschenkt hat­te.” (Zitat aus “Mein Herz wird dich fin­den” S.16). Und so schreibt Mia auch Brie­fe an die ande­ren Organ­emp­fän­ger. Die, die sei­ne Leber, sei­ne Horn­haut, sei­ne Nie­re… Weiterlesen!

Sharon M. Draper — Out of my mind: Mit Worten kann ich fliegen

Sharon M. Draper - Out of my mind Mit Worten kann ich fliegen

23.Februar 2016

Nor­ma­ler­wei­se begin­ne ich eine Rezen­si­on ganz anders, aber bei “Out of my mind: Mit Wor­ten kann ich flie­gen” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Sharon M. Dra­per muss ich eine Aus­nah­me machen. Ich lese in der Woche im Durch­schnitt zwei bis drei Bücher, im Jahr unge­fähr 120 Titel. Davon bekom­men nur maxi­mal 1–3 Bücher im Jahr einen Ehren­platz im Regal. “Mit Wor­ten kann ich flie­gen” wird die­ses Jahr (bezieht sich auf die Hard­co­ver­aus­ga­be, März 2014) einen davon erhal­ten! Ein aus­ge­spro­chen berüh­ren­der Roman. Eine Geschich­te, die — und das ist mir wirk­lich noch nie pas­siert — mir sogar beim Lesen die Freu­den­trä­nen in die Augen getrie­ben hat — und mir auch nach dem Ende der Lek­tü­re so schnell nicht aus dem Kopf gegan­gen ist. Ich schrei­be dies sel­ten, aber die­ses Buch ist defi­ni­tiv eines, das gele­sen wer­den soll­te ! Für Jugend­li­che allen Alters (frü­hes­tens ab 11 Jah­ren) und beson­ders für Erwach­se­ne.

Melo­dy ist elf Jah­re alt. Sie kann nicht allei­ne essen, nicht auf Toi­let­te gehen, nicht lau­fen und vor allem nicht spre­chen. Sie lei­det schon seit frü­h­ers­ter Kind­heit an einer zereb­ra­len Kin­der­läh­mung und muss in einem Roll­stuhl fest­ge­schnallt wer­den. Das Leben für sie und ihre Eltern ist nicht immer ein­fach. Doch Melo­dy ist ein erstaun­li­ches Kind. Sie ist super intel­li­gent, hat ein foto­gra­phi­sches Gedächt­nis und liebt die Magie der Wör­ter, auch wenn sie selbst nur ein­zel­ne Lau­te von sich geben kann. Von vie­len wird sie schlicht­weg unter­schätzt und für dumm gehal­ten. Vor­ur­tei­le und Ableh­nung prä­gen… Weiterlesen!

Katja Brandis — Freestyler

Katja Brandis Freestyler22.Februar 2016

End­lich wie­der etwas Neu­es von der deut­schen Auto­rin Kat­ja Bran­dis:Free­sty­ler” heißt ihr neu­es Werk und ent­führt sei­ne Leser in die Welt des Leis­tungs­sports im Jah­re 2030 und erzählt die Geschich­te einer jun­gen Sprin­te­rin, die von Olym­pia träumt. Neben Leis­tungs­druck und Opti­mie­rung durch künst­li­che Kör­per­tei­le in einer fort­schritt­li­che­ren Zeit, kom­men auch die The­men Behin­de­rung und den Preis, den man für Erfolg zu zah­len hat, zur Spra­che. All das hat Kat­ja Bran­dis in einen wirk­lich loh­nens­wer­ten und fas­zi­nie­ren­den (Science-Fiction-)Roman ver­packt, der sich sehr fes­selnd liest. Ein Buch, das defi­ni­tiv nicht lang­wei­len wird! Für Jungs und Mäd­chen ab 14 Jah­ren. Und Erwach­se­ne.

Mün­chen. Die 17-jäh­ri­ge Johan­na Laris­sa, genannt Jola, übt flei­ßig für den nächs­ten Wett­be­werb. Sie ist im Natio­nal­ka­der und wird von ihrer Trai­ne­rin Hei­ke mit einer Grup­pe ande­rer Sprin­ter auf dem Olym­pia­ge­län­de trai­niert. Lau­fen ist ihre Lei­den­schaft. Und Jola ist gut. “Wenn du so wei­ter­machst, muss ich dich wohl zur Welt­meis­ter­schaft anmel­den”, mein­te Hei­ke […] Welt­meis­ter­schaft. Das Wort vibrier­te durch sie hin­durch, als hät­te jemand sie an den Schul­tern gepackt und durch­ge­schüt­telt. Dann brei­te­te sich in ihr eine gol­de­ne Wär­me aus, die sich bis in die Fin­ger­spit­zen zog. Das war ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zur Olym­pia­de und von der träum­te sie schon so lan­ge.(Zitat aus “Free­sty­ler” S.38) Manch­mal ist Jola ein wenig abge­lenkt. Fami­liä­re Pro­ble­me… Weiterlesen!

Morton Rhue — No place, no home

Morton Rhue No place no, home21.Februar 2016

Nun neu als Taschen­buch erschie­nen, ist “No place, no home” von dem ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­to­ren Mor­ton Rhue — ein Sozi­al­dra­ma der Extra­klas­se! Ein fes­seln­der Roman über plötz­li­che Armut, Obdach­lo­sig­keit und ein Leben am Ran­de der Gesell­schaft. Ein erschre­cken­des Buch, das sei­ne Leser so schnell nicht mehr los­las­sen wird. Ein Buch, das defi­ni­tiv gele­sen wer­den soll­te! Und zwar nicht nur von Jugend­li­chen ab 14, son­dern auch von Erwach­se­nen.

Dani­el, genannt Dan ist der Bas­ket­ball­star sei­ner Schu­le. Er hat eine Freun­din, hofft auf ein Sti­pen­di­um an der Rice Uni­ver­si­ty und ist bis auf die Geld­sor­gen sei­ner Eltern ganz zufrie­den. Bis die Situa­ti­on eska­liert und sei­ne Eltern, die seit län­ge­rer Zeit trotz Qua­li­fi­ka­tio­nen kei­ne Arbeit mehr fin­den, ihr Haus ver­lie­ren. Gepfän­det! Vor­rüber­ge­hend zie­hen sie zu der Fami­lie von Dans Onkel. Doch auch das ist kei­ne Lösung auf Dau­er. Die Stim­mung wird immer schlech­ter und das enge Auf­ein­an­der­le­ben wird uner­träg­lich. Dans Eltern wis­sen nur noch einen letz­ten Aus­weg und der heißt “Digni­ty­vil­le” — eine Art Zelt­stadt für Obdach­lo­se. Dan kann nicht fas­sen, wie tief sei­ne Fami­lie… Weiterlesen!

Daniela Pusch — Secrets: Wen Emma hasste

Daniela Pusch Secrets: Wen Emma hasste19.Februar 2016

Secrets: Wen Emma hass­te” von der deut­schen Auto­rin Danie­la Pusch ist der ers­te Teil einer Myste­ry­thril­ler-Tri­lo­gie, die im noch rela­tiv neu­en Imprint des Oetin­ger Ver­la­ges erschie­nen ist: Oetin­ger 34 — einer Krea­tiv­werk­statt, in der eine ver­netzte Com­mu­nity gemein­sam an Buch­pro­jek­ten arbei­tet. Unter­stüt­zung ange­bo­ten und Paten­schaf­ten über­nom­men haben bei die­ser Rei­he die Erfolgs­au­to­rin Rita Falk und der Autor Ste­fan Valen­tin. Inter­es­sant ist bei die­sem Pro­jekt, dass jeder Teil der “Secrets”-Tri­lo­gie von einer ande­ren Auto­rin erzählt wird und somit völ­lig unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven ent­ste­hen. Zen­tra­le The­men sind Freund­schaft, Lie­be, dunk­le Geheim­nis­se und Tod. Authen­tisch, nah an der Spra­che der Jugend­li­chen und fes­selnd geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Ham­burg. Seit der Grund­schu­le sind sie schon bes­te Freun­din­nen: Emma und Marie. Bis in der neun­ten Klas­se die quir­li­ge Kas­sy dazu­kam. Seit­dem ist das Drei­er­ge­spann unzer­trenn­lich. Doch jetzt wird Marie, die neben­bei als Model arbei­tet, für ein Aus­tau­sch­jahr nach Aus­tra­li­en gehen. Eine heim­li­che Par­ty in dem Feri­en­haus von Maries Mut­ter, direkt an der Ost­see, ist da unab­ding­bar. Jede Men­ge Alko­hol, jede Men­ge … Weiterlesen!

Jenny Valentine — Durchs Feuer

Jenny Valentine Durchs Feuer19.Februar 2016

Die bri­ti­sche Auto­rin Jen­ny Valen­ti­ne hat mit “Durchs Feu­er” einen Roman geschrie­ben, der es in sich hat. Eine explo­si­ve Mischung aus lite­ra­ri­scher For­mu­lie­rungs­ge­nia­li­tät und einer Fami­lie, die nicht so ist wie gewöhn­li­che Fami­li­en. Im Mit­tel­punkt zudem eine erwa­chen­de Vater-Toch­ter-Bezie­hung, der Tod und eine Lie­bes­er­klä­rung an das Leben. Bril­lant erzählt! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne, die Freu­de an beson­de­rer Lite­ra­tur haben.

Die 16-jäh­ri­ge Iris ist ein Mäd­chen pyro­ma­ni­scher Natur, sie liebt das Zün­deln: “An man­chen Tagen habe ich nichts als Feu­er im Kopf. […] Mein Herz quillt über beim Anblick einer Rauch­säu­le am Him­mel. Ich ver­zeh­re mich nach dem Zün­geln der Flam­me, dem schar­fen Bren­nen in mei­ner Lun­ge wie ein Süch­ti­ger nach einem Schuss.” (Zitat S.29) Oft stellt sie sich vor, wie sämt­li­che Gegen­stän­de in ihrem Zim­mer in Flam­men auf­ge­hen. Pure Ent­span­nung für ihre Gedan­ken. Los­las­sen. Super­hel­din sein. Aber sie zün­delt auch in der Wirk­lich­keit, jen­seits aller Fan­ta­sie. An ver­las­se­nen Orten, wo sie “auf­räumt”, ohne Scha­den zu hin­ter­las­sen. Mit zwölf Jah­ren hat sie bereits damit ange­fan­gen. Jetzt muss sie aller­dings auf­pas­sen,… Weiterlesen!

Marian de Smet — French Summer: A fucking great road trip

Marian de Smet French Summer A fucking great road trip15.Februar 2016

French Sum­mer: A fuck­ing gre­at road trip” von der bel­gi­schen Auto­rin Mari­an de Smet erzählt nicht nur die Geschich­te eines Road­trips quer durch Frank­reich, son­dern die Geschich­te einer Flucht vor den eige­nen Gefüh­len, vor Kum­mer und Leid. Und von einer beson­de­ren Freund­schaft und der Erkennt­nis, dass gemein­sam vie­les ein­fa­cher durch­zu­ste­hen ist. Kraft­voll. Authen­tisch. Beein­dru­ckend. Und defi­ni­tiv lesens­wert! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren (beson­ders für Jungs) und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Eppo und Tab­by. Gemein­sam unter­wegs in einem roten VW Golf, der zudem nicht ihnen gehört. Quer durch Frank­reich. Tab­by hat ihn auf­ge­le­sen. An einem Rast­platz. Er, der per Anhal­ter gefah­ren ist. Er, der von Zuhau­se weg ist: “Anke und Hen­drik mein­ten, ich müs­se was von der Welt sehen. Ein­fach mal raus. Neue Orte ent­de­cken. Auf ande­re Gedan­ken kom­men.” “Wer sind Anke und Hen­drik?” “Mei­ne Eltern.” (Zitat S.20 aus “French Sum­mer: A fuck­ing gre­at road trip”). Eppo ist ein Außen­sei­ter. Still. Schweig­sam. Mehr in sich gekehrt. Tab­by ist das genaue Gegen­teil: sie plap­pert ohne Punkt und Kom­ma und kann kei­ne Sekun­de still hal­ten. Sie hat die merk­wür­digs­ten Ein­fäl­le (bei­spielswie­se einen… Weiterlesen!