Monatliches Archiv: Dezember 2014

Eva Mozes Kor/ Lisa Rojany Buccieri — Ich habe den Todesengel überlebt

Eva Mozes Kor/ Lisa Rojany Buccierei Ich habe den Todesengel überlebt27.Dezember 2014

Ich habe den Todes­en­gel über­lebt” ist ein auto­bio­gra­fi­scher Roman über die aus Rumä­ni­en stam­men­de Eva Mozes Kor, die das Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ausch­witz-Bir­ken­au und die medi­zi­ni­schen Expe­ri­men­te des Dr. Men­ge­le zusam­men mit ihrer Zwil­lings­schwes­ter Miri­am über­leb­te. Für Jugend­li­che geschrie­ben hat die­ses Buch die Auto­rin Lisa Roja­ny Buc­cie­ri. Ein Zeit­do­ku­ment einer schreck­li­chen Ver­gan­gen­heit, eine Erin­ne­rung an die Grau­sam­kei­ten des Holo­causts. Aber gleich­zei­tig auch das Zeug­nis einer unheim­lich star­ken Per­sön­lich­keit, die immer wie­der um ihr Über­le­ben gekämpft hat. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren, die sich mit die­sem wich­ti­gen The­ma der deut­scher Geschich­te auf authen­ti­sche Wei­se aus­ein­an­der­set­zen wol­len und inter­es­sier­te Erwachsene.

Sie sind zehn Jah­re alt, als die ein­ei­igen Zwil­lin­ge Eva und Miri­am mit ihren Geschwis­tern und Eltern nach Ausch­witz-Bir­ken­au depor­tiert wer­den. An der Selek­ti­ons­ram­pe wer­den sie getrennt und sehen ihre Eltern und Geschwis­ter nie wie­der. Weil sie Zwil­lin­ge sind, kom­men sie sofort zu Dr. Men­ge­le, der grau­sa­me Expe­ri­men­te an “sei­nen” Kin­dern durch­führt. So auch an Eva und ihrer Schwes­ter Miri­am. Als Eva eines Tages Krank­heits­er­re­ger gespritzt wer­den und sie… Weiterlesen!

Lotte Kinskofer — Wach auf und schrei!

Lotte Kinskofer Wach auf und schrei!20.Dezember 2014

Wach auf und schrei!” der deut­schen Auto­rin Lot­te Kin­sko­fer fällt sogleich schon durch sein schön gestal­te­tes Cover auf. Der Thril­ler, des­sen Set­ting zu gro­ßen Tei­len im Kran­ken­haus ist, beschäf­tigt sich mit Freund­schaft, selt­sa­men Unfäl­len und einer über allem schwe­ben­de Bedro­hung. Soli­de erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jahre.

Miri­am und Kim sind bei­de 16. In einem Sport­ver­ein haben sie die drei Jah­re älte­re, wun­der­schö­ne Lau­ra ken­nen­ge­lernt. Zusam­men sind sie unzer­trenn­lich. Sie lie­ben die Klet­te­rei und unter­neh­men häu­fig klei­ne Tou­ren in die Ber­ge. Alles ändert sich, als Lau­ra eines Tages die Trep­pe hin­un­ter­fällt und nach einem Kampf um Leben und Tod schließ­lich im Wach­ko­ma liegt. Hen­ry, ihr Freund, küm­mert sich rüh­rend um Lau­ra. Auch Miri­am und Kim besu­chen die Freun­din immer wie­der, die auf nichts zu reagie­ren scheint. Doch dann erlei­det Kim auf einer eigent­lich simp­len Bergtour Weiterlesen!

Andy Mulligan — Der zweite Kopf des Richard Westlake

Andy Mulligan Der zweite Kopf des Richard Westlake16.Dezember 2014

Ein total abge­fah­re­nes, rich­tig coo­les Buch hat der bri­ti­sche Autor Andy Mul­ligan geschrie­ben: “Der zwei­te Kopf des Richard West­la­ke” macht genau das zum The­ma, was der Titel beein­hal­tet. Eine fik­ti­ve Abnor­ma­li­tät, die den All­tag eines Jun­gen im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes völ­lig auf den Kopf stellt. Anders, fas­zi­nie­rend, nach­denk­lich machend. Zudem rich­tig span­nend und flüs­sig zu lesen! Idea­le Lek­tü­re fur Jungs, die eigent­lich nicht so ger­ne oder so viel lesen. Auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­ver­stel­lung sehr gut geeig­net. Für Jugend­li­che ab 13 Jahren.

Richard West­la­ke ist 11 Jah­re alt, als er eines Mor­gens einen selt­sa­men Kloß in sei­nem Hals fühlt. Außer­dem hat er Fie­ber. Der Arzt ver­mu­tet zunächst noch eine Erkäl­tung, bis er die selt­sa­me Schwel­lung an sei­ner Luft­röh­re bemerkt. Richard bekommt auch schlecht Luft. Sofort und sicher­heits­hal­ber schickt der Arzt den Jun­gen ins Kran­ken­haus. Und tat­säch­lich, was in den dar­auf­fol­gen­den Stun­den mit Richard geschieht, das geht über alles hin­aus, was eine Erkäl­tung für Sym­pto­me je mit sich brin­gen könn­te: dem inzwi­schen bewusst­lo­sen Jun­gen wächst ein zwei­ter Kopf! Die Eltern sind total geschockt, auch Richard selbst kann es nicht fas­sen. Was geschieht da mit ihm? Der neue Kopf kann… Weiterlesen!

Dianne Touchell — Zwischen zwei Fenstern

Dianne Touchell - Zwischen zwei Fenstern12.Dezember 2014

Zwi­schen zwei Fens­tern” von der aus­tra­li­schen Auto­rin Dian­ne Tou­chell ist ein kunst­voll gestal­te­tes Buch, wel­ches Geheim­nis­se unter dem Schutz­um­schlag und im Buch­in­nen­de­ckel ver­birgt. Es erzählt von Lie­be, Fami­lie, Nähe und Distanz. Es ist scho­nungs­los und anders. Beson­ders. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwachsene.

Er nennt sie Maud, weil er ihren Namen nicht kennt. Sie nennt ihn Cree­py, weil ihn alle so unheim­lich fin­den. Er ist ein Außen­sei­ter, ver­sucht in der Schu­le nicht auf­zu­fal­len. Sie lei­det an Tri­chotil­lo­ma­nie, das heißt, sie reißt sich stän­dig Haa­re aus. Am Kopf, an den Augen, in der Scham­ge­gend. Maud und Cree­py woh­nen gegen­über von­ein­an­der. Er beob­ach­tet sie oft durchs Fens­ter. Er hat sich in sie ver­liebt. Wür­de es aber nie wagen, ihr sei­ne Lie­be zu geste­hen. Sei­ne Eltern geben ihm ein schlech­tes Bei­spiel eines Ehe­le­bens vor, wel­ches eher einem Rosen­krieg gleicht. Sei­ne Mut­ter trinkt tags­über stän­dig heim­lich Alko­hol. Sein Vater rich­tet den Hund ab, um ihm im Kampf gegen sei­ne Frau als Waf­fe zu miss­brau­chen. Doch an dem Tag, an dem Cree­py beob­ach­tet, wie Mauds Vater dem Mäd­chen eine Ohr­fei­ge ver­passt, nimmt er das ers­te Mal mit einem geschrie­ben Schild Kon­takt zu ihr auf. Und das ver­än­dert alles…… Weiterlesen!