Monatliches Archiv: November 2014

Charis Cotter — Das unsichtbare Mädchen

Charis Cotter Das unsichtbare Mädchen30.November 2014

Das unsicht­ba­re Mäd­chen” von der kana­di­schen Auto­rin Cha­ris Cot­ter fällt gleich schon durch sein bezau­bern­des Cover auf! Ein Roman mit fan­tas­ti­schen Ele­men­ten über eine beson­de­re Mäd­chen­freund­schaft, über Geis­ter und der Suche nach sich selbst. Ange­nehm und berüh­rend erzählt. Für Jugend­li­che ab 11 bezie­hungs­wei­se 12 Jahren.

Toron­to. Im Jah­re 1963. Sie sind bei­de 12 Jah­re alt, woh­nen neben­ein­an­der und sind grund­ver­schie­den: Pol­ly möch­te am liebs­ten unsicht­bar sein. Sie lebt in einer Fami­lie mit drei leib­li­chen und zwei Pfle­ge­kin­dern. Jetzt haben ihre Eltern auch noch ein wei­te­res klei­nes Kind dazu­ge­holt. Wegen dem neu­en Baby muss sie ihr Zim­mer mit eben jenem tei­len. Am liebs­ten ist Pol­ly allei­ne und liest Geis­ter­ge­schich­ten. Es wäre ein Traum für sie end­lich mal einen ech­ten Geist zu sehen!
Rose hin­ge­gen fühlt sich unsicht­bar. Ihre Eltern sind kaum zu Hau­se. In der Schu­le wird sie igno­riert. Nicht ein­mal die Leh­rer rufen sie mehr auf, wenn sie sich mel­det. Dar­um lässt sie es. Manch­mal redet sie tage­lang mit nie­man­dem. Ihre Haus­häl­te­rin Ken­d­rick stellt ihr Zuhau­se das Essen auf den Tisch, wenn ihre Eltern nicht da sind. Rose hütet ein gro­ßes Geheim­nis: sie sieht Geis­ter. Schon seit ihrer Geburt. Und das darf nie­mand erfah­ren! Sonst würde… Weiterlesen!

Robert M. Sonntag — Die Scanner

Rob M. Sonntag Die Scanner27.November 2014

Der deut­sche Autor Robert M. Sonn­tag hat eine fas­zi­nie­ren­de Zukunfts­ge­schich­te über die Buch­bran­che geschrie­ben: “Die Scan­ner” heißt der dys­to­pi­sche Roman und gewährt sei­nem Leser einen Ein­blick in eine mög­li­che Welt ohne gedruck­te Bücher in einer kom­plett ver­netz­ten Welt. Eine Schre­ckens­vi­si­on für Buch­händ­ler, Ver­le­ger und Lite­ra­tur­agen­ten. Ein Anstoß, um nach­zu­den­ken, ein The­ma vol­ler Aktua­li­tät — über eine Bran­che, die sich im Umbruch befin­det. Für Erwach­se­ne und für Jugend­li­che ab 14.

Im Jah­re 2035. Der jun­ge Rob und sein bes­ter Freund Jojo arbei­ten als Buch­agen­ten für Scan AG, ein Toch­ter­un­ter­neh­men von Ultra­netz, das die Welt über Mobril kom­plett mit­ein­an­der ver­netzt. Mobril, das sind Bril­len, die wie Son­nen­bril­len aus­se­hen und Smart­pho­nes und Com­pu­ter kom­plett ersetzt haben — alles funk­tio­niert nun über Mobril. Die Scan AG hat es sich zur Auf­ga­be gemacht die gan­ze Welt papier­frei zu machen. Alle gedruck­ten Aus­ga­ben, ob Zei­tung, Buch oder Zeit­schrift sol­len digi­ta­li­siert wer­den und im Ultra­netz für jeden jeder­zeit und vor allem kos­ten­frei ver­füg­bar sein! Hier­für bie­ten Rob und Jojo den weni­gen Leu­ten, die sich noch mit Buch fin­den las­sen, Geld an. Hin­ter­her wer­den die gedruck­ten Bücher von ihnen über die Mobril ein­ge­le­sen und bei Nomos — ihrem Chef — abge­ge­ben, um dann ver­brannt zu wer­den. Doch eines Tages tref­fen sie im Metro­g­lei­ter auf einen selt­sa­men, altenWeiterlesen!

Ally Condie — Die Ankunft

Ally Condie Die Ankunft27.November 2014

End­lich ist er da — der drit­te Band der Tri­lo­gie um Cas­sia & Ky: “Die Ankunft” von Ally Con­die, nun als Taschen­buch! Das gro­ße Fina­le die­ser dys­to­pi­schen Rei­he über Lie­be, wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen und eine Seu­che, die alles zu zer­stö­ren droht. Sprach­lich schön erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 und Erwachsene.

Die Zei­chen meh­ren sich und dann wird es einem nach dem ande­ren klar: Es geht los. Die Erhe­bung beginnt. Die Wider­ständ­ler grei­fen an!

Xan­der, der Funk­tio­när gewor­den ist, aber im Geis­te Mit­glied der Erhe­bung ist, beob­ach­tet bei einer fei­er­li­chen Namens­ge­bung eines Kin­des, dass des­sen Geschwis­ter­chen selt­sa­me Krank­heits­sym­pto­me ent­wi­ckelt hat. Die Seu­che, das Zei­chen des Auf­stands, gegen die die Erhe­bung ein Heil­mit­tel hat, scheint nun aus­zu­bre­chen. Es ist soweit!

Cas­sia, die aus den Äuße­ren Pro­vin­zen zurück in die Stadt geschleust wur­de, hat den für sie vor­ge­se­hen Job einer Sor­tie­re­rin ange­tre­ten. Bei einem bestimm­ten Sor­tier­vor­gang, so wur­de sie von der Erhe­bung ange­wie­sen, soll sie sich absicht­lich falsch ent­schei­den. Eines Abends… Weiterlesen!

Lisa Desrochers — A little too far

Lisa Desrochers A little too far26.November 2014

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Lisa Des­ro­chers beschert ihren Lesern eine Lie­bes­ge­schich­te, die mit sehr viel Ero­tik auf­war­tet: “A litt­le too far” ist die Geschich­te einer jun­gen Kunst­stu­den­tin, die sich selbst und die Lie­be ent­deckt — beson­ders jene, die eigent­lich ver­bo­ten sind. Rei­ße­risch, lei­den­schaft­lich und flott erzählt.Simo­ne Elke­les” für Fort­ge­schrit­te­ne;-) Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwachsene.

Lexie ist 20 Jah­re alt. Als sie fünf­zehn war, hat sie ihren Stief­bru­der Trent das ers­te Mal geküsst. Sie und ihn hat schon immer eine inni­ge Bezie­hung ver­bun­den. Sie waren wir bes­te Freun­de und konn­ten sich alles erzäh­len. Seit damals ist nichts mehr zwi­schen ihnen pas­siert, aber eine gewis­se Anzie­hungs­kraft, die von ihrem attrak­ti­ven Stief­bru­der aus­geht, kann Lexie nicht leug­nen. Jetzt fünf Jah­re spä­ter steckt das jun­ge Mäd­chen mit­ten im Lie­bes­kum­mer. Ihr Freund, mit dem sie über drei Jah­re zusam­men war, hat sie mehr­fach betro­gen und das schmerzt. Nach einem erneu­ten Wie­der­se­hen mit ihm, ist Lexie völ­lig am Boden zer­stört, weil sie merkt, dass sie noch immer Gefüh­le für ihn hegt. Trost fin­det sie bei Trent und es kommt erneut zu einer uner­war­te­ten Annä­he­rung zwischen… Weiterlesen!

Paul Zindel — Das haben wir nicht gewollt

Paul Zindel Das haben wir nicht gewollt22.November 2014

Das haben wir nicht gewollt” von Paul Zin­del ist ein alter, ame­ri­ka­ni­scher Klas­si­ker, der auf Deutsch noch ein­mal neu auf­ge­legt wur­de. In Ame­ri­ka bereits Bestand­teil des Lehr­plans erzählt der mehr­fach aus­ge­zeich­ne­te Roman eine Geschich­te über Freund­schaft, Ver­ant­wor­tung, Schuld und das Erwach­sen­wer­den. Für Jugend­li­che ab 12.

Lau­ra und John sind befreun­det, auch wenn sie sehr unter­schied­lich sind. Sie liest ger­ne Psy­cho­lo­gie­bü­cher und hat eine Mut­ter, die immer etwas an ihr aus­zu­set­zen hat. Er trinkt und raucht viel und ist für jede Dumm­heit zu haben. Als sie eines Tages bei einem Tele­fon­spiel den alten Mis­ter Pig­man am Appa­rat haben und ihn — im Sin­ne des Spie­les — mit einer erfun­de­nen Geschich­te so lan­ge wie mög­lich hin­hal­ten möch­ten, ahnen sie nicht, dass dies der Beginn einer gro­ßen Freund­schaft ist. Mis­ter Pig­man ist ein­sam, wohnt allei­ne in sei­nem Haus. Sei­ne Frau ist angeb­lich ver­reist. Er lädt die Zwei ein, ihn zu besu­chen. Zunächst spie­len sie… Weiterlesen!

Jay Asher, Carolyn Mackler — Wir beide, irgendwann

 Jay Asher Carolyn Mackler Wir beide irgendwann17.November 2014

End­lich etwas Neu­es von dem ame­ri­ka­ni­schen Erfolgs­au­to­ren Jay Asher, bekannt durch“Tote Mäd­chen lügen nicht”. “Wir bei­de, irgend­wann” ist nach über­stan­de­ner Schreib­blo­cka­de in Zusam­men­ar­beit mit der Jugend­buch­au­to­rin Caro­lyn Mack­ler ent­stan­den und beschäf­tigt sich mit dem Blick in die Zukunft, Face­book und der Suche nach der Lie­be. Nun frisch als Taschen­buch bei cbt erschie­nen. Ein schö­ner Schmö­ker! Für Jugend­li­che ab 12.

Im Jah­re 1996. Die 16-jäh­ri­ge Emma ist gera­de dabei ihren ers­ten Com­pu­ter, den sie von ihrem Vater geschenkt bekom­men hat, zu star­ten und sich ins Inter­net ein­zu­wäh­len, als sie auf ein­mal auf einer ihr völ­lig unbe­kann­ten Sei­te lan­det: Face­book. Was soll denn das sein? Und war­um sind da Bil­der und Kom­men­ta­re über sie zu erken­nen? Bil­der, auf denen sie 15 Jah­re älter ist? Mit ihrem bes­ten Freund Josh, dem sie lei­der letz­tes Jahr einen Korb geben muss­te, da er mehr von ihr woll­te, als sie zu geben bereit war, ver­sucht sie mehr her­aus­fin­den. Will sie da jemand her­ein­le­gen? Doch dann ent­de­cken sie ein Foto auf der Inter­net­sei­te, das Josh von Emma vor kur­zem erst geschos­sen hat und dass sie noch nicht ein­mal ent­wi­ckelt hat! Die Sei­te muss also echt sein. Das ändert alles. Vor allem, als Emma erfährt, dass sie spä­ter arbeits­los und mit einem Mann ver­hei­ra­tet sein wird, der sie zu allem Über­fluss auch noch betrügt! Josh hin­ge­gen wird spä­ter mit dem schöns­ten Mäd­chen der Schule … Weiterlesen!

Andreas Steinhöfel — Anders

Andreas Steinhöfel Anders17.November 2014

Andre­as Stein­hö­fel, bekannt durch „Rico, Oskar und die Tie­fer­schat­ten“ (ab 10, Deut­scher Jugend­li­te­ra­tur­preis 2009, Kate­go­rie Kin­der­buch) und „Die Mit­te der Welt“ (ab 13) hat ein neu­es Buch für Jugend­li­che geschrie­ben: „Anders“. Ein Roman über das Ver­ges­sen, die Ver­än­de­rung einer Per­sön­lich­keit nach einem Unfall und dem Ver­such zu ver­ste­hen. Sprach­lich bril­lant erzählt. Mit fan­tas­ti­schen Illus­tra­tio­nen von Peter Schös­sow. Für Jugend­li­che ab 12 und Erwachsene.

Mir ist nicht gut. Darf ich nach Hau­se gehen?“ Damit fing alles an. An sei­nem elf­ten Geburts­tag ver­lässt Felix Win­ter die Schu­le eher und wird auf dem Nach­hau­se­weg von der Deko­ra­ti­on einer hin­ab­rut­schen­den, leuch­ten­den Elf, die sein Vater gera­de auf dem Dach befes­ti­gen woll­te, am Kopf getrof­fen. Als er ver­letzt noch zur Gara­gen­ein­fahrt läuft, weil er dort das Auto sei­ner Mut­ter hört, wird Felix aus­ge­rech­net von die­ser auch noch ange­fah­ren. Dar­auf­hin lan­det er im Koma, das er erst nach 263 Tagen wie­der ver­las­sen wird. Als er erwacht, ist es für alle wie ein Wun­der. Doch Felix ist anders, als er vor­her war. Auf einmal … Weiterlesen!

Cristina Moracho — Zwillingssterne

Cristina Moracho Zwillingssterne15.November 2014

Zwil­lings­ster­ne“ von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Cris­ti­na Mor­a­cho ist erschie­nen im neu­en Ver­lag Königs­kin­der, ein Imprint bei Carl­sen. Über eine selt­sa­me (Schlaf-)Krankheit, das Erwach­sen­wer­den und die ers­te gro­ße Lie­be. Sen­si­bel erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Althea und Oli­ver ken­nen sich schon seit sie sechs Jah­re alt sind. Wie Bru­der und Schwes­ter sind sie zusam­men auf­ge­wach­sen. Sie leben in Wilming­ton (North Caro­li­na). Jetzt sind die bei­den 16 Jah­re alt. Althea ist sport­lich, liebt das Lau­fen und ist eher der bur­schi­ko­se Typ. Oli­ver schwärmt von der Astro­no­mie. Er lebt bei sei­ner Mut­ter, die zu viel raucht und schon Wit­we ist. Er ist ein sozia­ler Mensch, hat eini­ge Freun­de. Althea fie­len sozia­le Kon­tak­te immer schwe­rer. Ihr reicht Oli­ver, ihr bes­ter Freund, für den sie jedoch zuneh­mend Gefüh­le ent­wi­ckelt. War­um merkt er denn nichts? Auf einer Par­ty, auf die Oli­ver sie zerrt, beschlie­ßen sie ein Spiel zu spie­len: Sie wol­len zu allem „Ja“ sagen. Das hat unge­ahn­te Kon­se­quen­zen und endet tor­kelnd und betrun­ken unter einem Baum in ihrem Gar­ten, unter dem sie sich das ers­te Mal küs­sen. Sind sie jetzt zusam­men? Hat Oli­ver sich auch in sie ver­liebt? Fra­gen über Fra­gen drän­gen sich auf in Althea. Und aus­ge­rech­net jetzt schläft er wie­der ein. Oli­ver lei­det unter einer rät­sel­haf­ten Krank­heit, die… Weiterlesen!

Christine Lehmann — Im Tal der roten Orchidee

Christine Lehmann Im Tal der roten Orchidee7.November 2014

End­lich mal wie­der etwas Neu­es von der Stutt­gar­ter Auto­rin Chris­ti­ne Leh­mann! „Im Tal der roten Orchi­dee“ heißt ihr neu­es­tes Werk und ent­führt sei­ne Leser nach Kap­stadt in Süd­afri­ka. Eine Geschich­te über Kul­tur, Land und Leu­te, über Ras­sis­mus und Lie­be. Ein rich­tig schö­ner Schmö­ker für ent­spann­te Lese­stun­den! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Isa ist 18 Jah­re. Mit ihrer Fami­lie ist sie gera­de erst nach Kap­stadt gezo­gen. Das Mäd­chen fühlt sich nir­gend­wo recht zu Hau­se. Kein Wun­der bei einer Mut­ter, die in der Film­pro­duk­ti­on tätig ist und oft ihren Wohn­ort ver­la­gern muss. Lan­ge Zeit haben sie in Lon­don gelebt, dann in Paris, sogar in Russ­land für eine Wei­le. Zuletzt kurz in Mün­chen. Da ist es nicht erstaun­lich, dass ihre zwei Jah­re jün­ge­re Schwes­ter bes­ser Fran­zö­sisch und Eng­lisch als Deutsch spricht. In Deutsch­land hin­ge­gen, wo die Mäd­chen auch gebo­ren wur­den, hat es Isa beson­ders gut gefal­len. Daher möch­te sie in einem Jahr, wenn sie ihr Abitur in Kap­stadt gemacht hat, in die­ses Land auch wie­der zurück­keh­ren. Hei­misch füh­len und Freund­schaf­ten schlie­ßen lohnt sich daher nicht mehr. War­um Gefüh­le inves­tie­ren, wenn sie… Weiterlesen!

Donna Freitas — Wie viel Leben passt in eine Tüte?

 Donna Freitas Wie viel Leben passt in eine Tüte?1.November 2014

Neu als Taschen­buch ist der außer­ge­wöhn­li­che Titel “Wie viel Leben passt in eine Tüte?” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Don­na Frei­tas erschie­nen. Ein wun­der­schö­nes Buch, das berüh­ren wird — über Abschied und Tod, Lie­be und Lust, das Leben wie­der zu genie­ßen! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Und inter­es­sier­te Erwach­se­ne. Emp­feh­lens­wert!

Das Leben der nun 16-jäh­ri­gen Rose hat sich voll­kom­men ver­än­dert, seit ihre Mut­ter an Krebs gestor­ben ist. Sie geht nicht mehr auf Par­tys, sie hat das Cheer­lea­ding abge­bro­chen. Sie mag kei­ne Musik mehr hören, weil sie dann nur noch trau­rig ist. Und in der Bezie­hung zu ihrem Freund Chris, dem erfolg­rei­chen Quar­ter­back der Schu­le, läuft auch nicht mehr alles rund. Rose mag sei­ne Berüh­run­gen nicht mehr, kann sei­ne Nähe manch­mal nicht ertra­gen. Ihr älte­rer Bru­der Jim lebt nicht mehr bei ihnen zu Hau­se, er stu­diert bereits. Des­halb muß Rose sich auch noch allein um ihren Vater küm­mern, der von Zeit zu Zeit zu viel Alko­hol trinkt und völ­lig betrun­ken und trau­rig nach Hau­se kommt. Kurz nach der Beer­di­gung hat Rose bereits das klei­ne Tüt­chen in dem Klei­der­schrank ihrer Mut­ter gefun­den, auf dem ihr Name steht: Roses Sur­vi­val Kit. Dar­in befin­den sich ver­schie­de­ne Gegen­stän­de und ein Brief. Mit fol­gen­der Anwei­sung: “[…]viel­leicht kann ich dir etwas mit­ge­ben, das dir hilft, dich lang­sam wie­der an das Leben zu gewöh­nen, nach­dem ich fort bin. Für die Din­ge, dich ich dir ein­ge­packt habe, gibt es kei­ne bestimm­te Rei­hen­fol­ge. Es sind ein­fach nur Gegen­stän­de, von denen ich mir wün­sche, dass du sie dir genau ansiehst, dar­über nach­denkst und sie nie­mals ver­lierst, mei­ne gelieb­te Toch­ter[…].” In der Tüte liegen Weiterlesen!