Monatliches Archiv: Mai 2014

Amélie Nothomb — So etwas wie ein Leben

Amélie Nothomb So etwas wie ein Leben28.Mai 2014

End­lich wie­der etwas Neu­es von der fran­zö­si­schen Best­sel­ler­au­to­rin Amé­lie Not­homb: “So etwas wie ein Leben” heißt ihr aktu­el­les Werk. Ein Roman über Fett­lei­big­keit, Heu­che­lei und eine beson­de­re Brief­kor­re­spon­denz. Schräg, außer­ge­wöhn­lich, abge­ho­ben und bril­lant! Typisch Not­homb eben — und dazu noch ein sehr per­sön­li­cher Roman, in dem die Auto­rin viel von sich preis­gibt. Für Leser aus­ge­fal­le­ner Lite­ra­tur! Ab 15 Jah­ren und vor allem für Erwach­se­ne.

Amé­lie Not­homb bekommt viel Fan­post. Nun hat sie sogar einen Brief aus dem Irak erhal­ten, von einem dort sta­tio­nier­ten Sol­da­ten namens Mel­vin Mapp­le. Nach eini­gem Zögern und höf­li­chem Hin- und Her­ge­schrei­be fas­zi­niert sie sei­ne Geschich­te mehr und mehr: Mel­vin hat das Gegen­teil eines Hun­ger­streiks begon­nen. Er — der sogar ein­mal auf der Stra­ße gelebt und unter Hun­ger gelit­ten hat — isst nun beim Mili­tär (wo es aus­rei­chend Nah­rung gibt) alles, was ihm zwi­schen die Fin­ger kommt. Über die Jah­re, die er dort sta­tio­niert ist und die Lei­den eines Krie­ges durch­le­ben muss­te, hat er nun eine Gewichts­zu­nah­me vonWeiterlesen!

Rebecca Serle — Zerbrechliches Herz

Rebecca Serle Zerbrechliches Herz19.Mai 2014

Bei der Neu­erschei­nung “Zer­brech­li­ches Herz” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Rebec­ca Ser­le macht sogleich das schön gestal­te­te Cover den Leser auf die­sen Titel auf­merk­sam. Ein Roman über Lie­be, Herz­schmerz und den All­tag an einer High­school. Mit Bezug zu Shake­speares “Romeo und Julia”. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Kali­for­ni­en. Das neue Schul­jahr an der High­school hat soeben begon­nen. Rose und ihre zwei bes­ten Freun­din­nen kom­men end­lich in die nächst höhe­re Stu­fe. Der Schul­all­tag holt sie rasch ein, jedoch stellt sich für Rose vor allem die eine gro­ße Fra­ge: was ist das zwi­schen ihr und ihrem bes­ten Freund Rob, den sie schon seit Kin­der­ta­gen kennt? Vor den Som­mer­fe­ri­en, als sie sich das letz­te Mal gese­hen haben, gab es einen selt­sa­men inti­men Moment zwi­schen ihnen, der ihr seit­dem Kopf­zer­bre­chen berei­tet. Wochen­lang haben sie sich nicht mehr getrof­fen, weil Rob in einem Som­mer­camp war. Jetzt scheint alles anders zu sein. Ein abend­li­ches Tref­fen — ein ers­tes Date — ver­än­dert alles: sie küs­sen sich zum ers­ten Mal und eine gemein­sa­me Zukunft scheint in Reich­wei­te. Bis Julia auf­taucht, Roses Cou­si­ne, deren Fami­lie vor Jah­ren weg­zog. Julia, die als Kind ihre bes­te Freun­din war. Doch nun ist sie es nicht mehr. Sie nennt Roses Vater einen Ver­rä­ter und macht sich mit Erfolg an Rob her­an, der plötz­lich irgend­et­was von “so etwas ist mir noch nicht pas­siert” und er habe sich in sie ver­liebt, faselt. Was ist damals gesche­hen mit Roses Fami­lie und der ihres Onkels? War­um sind die… Weiterlesen!

Laura Summers — Das Ende der Lügen

Laura Summers Das Ende der Lügen10.Mai 2014

Das Ende der Lügen” von der eng­li­schen Auto­rin Lau­ra Sum­mers erzählt die Geschich­te einer Fami­lie. Geprägt von häus­li­cher Gewalt, einer Flucht, dem Hof­fen auf einen Neu­an­fang und dem Grau­en, das einen doch immer wie­der ein­holt. Ein­dring­lich und span­nend erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Die Angst zu Hau­se ist immer da. Sie ist greif­bar. Tag­ein, tag­aus. Der Vater, der bei Feh­lern aus­ras­tet. Der Gewalt anwen­det. Der ihre Mut­ter schlägt, wenn sie etwas Fal­sches tut. Ellie und ihre ein Jahr älte­re Schwes­ter Grace zucken schon zusam­men, wenn nur der Nach­bar sei­ne Stim­me laut erhebt. Sie dür­fen sich kei­ne Schwä­chen erlau­ben. Müs­sen so sein, wie der Vater sie haben will. Und wenn Grace am liebs­ten Kunst­un­ter­richt bele­gen will, ihr Vater sie aber in der Zahn­me­di­zin — als Beruf der Zukunft — sieht, dann muss sie eben natur­wis­sen­schaft­li­che Fächer bele­gen. Die Arbeit der Mut­ter zu Hau­se wird genau über­wacht. Täg­li­che Kon­troll­an­ru­fe zu den unter­schied­lichs­ten Zei­ten, um sicher zu gehen, dass sie auch ja das Haus nicht ver­lässt. Abge­zähl­tes Geld für Ein­käu­fe, die hin­ter­her strengs­tens über­prüft wer­den. Ihre Schwes­ter Anna darf sie auch nicht mehr besu­chen. Den Patch­work­tep­pich, den die Mut­ter von Ellies und Graces Groß­mut­ter geschenkt bekommt, schmeißt der Vater in die Müll­ton­ne. Irgend­wann beschließt die Mut­ter, dassWeiterlesen!