Monatliches Archiv: März 2014

Gordon Reece — Mucksmäuschentot

Gordon Reece Mucksmäuschentot27.März 2014

Mit “Mucks­mäus­chen­tot” ist von dem eng­li­schen Auto­ren Gor­don Reece ist ein packen­der Thril­ler über Mob­bing, Gewalt und deren mög­li­che Fol­gen erschie­nen, der auf jeden Fall zum Nach­den­ken anre­gen wird!  Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Sie nen­nen sich selbst “Mäu­se”: Shel­ley und ihre Mut­ter. Sie leben zurück­ge­zo­gen auf dem Land, Nach­barn kilo­me­ter­weit weg. Am liebs­ten hören sie klas­si­sche Musik und sie lie­ben die Lite­ra­tur. Eben­so wie ihre Mut­ter auf der Arbeit, wur­de Shel­ley lan­ge Zeit in der Schu­le gemobbt. Als drei Mäd­chen sogar ihre Haa­re anzün­de­ten und sie schlim­me Ver­bren­nun­gen im Gesicht erlitt, nahm ihre Mut­ter sie von der Schu­le und Shel­ley bekam seit­dem Unter­richt von zwei Haus­leh­rern. Das rou­ti­nier­te Leben der bei­den fin­det jedoch jäh ein Ende, als ein Ein­bre­cher sie eines Nachts über­rascht und aus­raubt. Er fes­selt sie bei­de an Stüh­le. Shel­ley kann sich jedoch befrei­en. Der Gedulds­fa­den reißt: Als der Ein­bre­cher das Haus ver­lässt, folgt sie ihm mit dem Mes­ser, mit dem er sie zuvor bedroht hat und sticht wütend auf ihn ein. Letz­ten Endes tötet ihn jedoch ihre Mut­ter mit einem Küchen­brett. Doch was nun? Was tun mit einer Lei­che? Es war defi­ni­tiv… Weiterlesen!

Melvin Burgess — Death

Melvin Burgess Death19.März 2014

Ein pro­vo­kan­tes und zum Nach­den­ken anre­gen­des Buch hat der eng­li­sche Autor Mel­vin Bur­gess geschrie­ben: “Death”. Ein Roman, der dem Leser ekla­tan­te Fra­gen an den Kopf wirft: Was wäre, wenn du nur noch eine Woche zu leben hät­test, in dem du eine Pil­le namens “Death” schluckst? Und die­se eine Woche die bes­te dei­nes Lebens wäre? Was wür­dest du tun? Ein rich­tig coo­les und abge­fah­re­nes Buch! Für Jugend­li­che ab 1516 Jah­re und Erwach­se­ne.

Adams Leben ist nicht so wie es sein soll­te. Sein Bru­der ist ver­schwun­den und wird im Zuge städ­ti­scher Auf­stän­de von einer Wider­stands­grup­pe für tot erklärt. Da sein Vater — von Beruf Stein­metz — durch einen Unfall sei­ne Hand nicht mehr benut­zen kann, soll Adam nun die Schu­le abbre­chen, um eben­so wie sei­ne Mut­ter Geld zu ver­die­nen. Das Mäd­chen, in das er ver­liebt ist, scheint nicht an ihm inter­es­siert zu sein. Was hat er noch zu ver­lie­ren?Death”, die Kult­dro­ge der Nati­on, die ursprüng­lich zur Ster­be­hil­fe gedacht war, kur­siert im Zuge der Pro­tes­te im gan­zen Land und wird gra­tis ver­teilt! Wie kann das sein? Das fragt sich auch der her­stel­len­de, etwas wahn­sin­ni­ge Dro­gen­ba­ron und macht… Weiterlesen!

Erin Jade Lange — Butter

Erin Jade Lange Butter15.März 2014

Ein pro­vo­kan­tes, aber zugleich sehr inter­es­sant erzähl­tes Buch hat die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Erin Jade Lan­ge geschrie­ben: “But­ter”, benannt nach der gleich­na­mi­gen Haupt­per­son, einem über­ge­wich­ti­gen Teen­ager. Ein Roman übers Anders­sein, über Popu­la­ri­tät und Freund­schaft. Eine Geschich­te, die ihre Leser so schnell nicht mehr los­las­sen wird. Packend bis zum bit­te­ren Ende! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Der 16-Jäh­ri­ge But­ter (sei­nen nor­ma­len Namen erfährt man lei­der nie) bringt ein stol­zes Gewicht von 423 Pfund auf die Waa­ge, das sind knap­pe 200kg. In der Pau­se sitzt er ganz allei­ne an einem Tisch, Freun­de hat er kei­ne. Sein Vater spricht vor lau­ter Ent­täu­schung über sei­ne stän­di­ge Gewichts­zu­nah­me fast kein Wort mehr mit ihm. Die ein­zi­gen Leu­te, mit denen er sich gut ver­steht, sind ein Leh­rer, sein Arzt und sei­ne heim­li­che Inter­net­lie­be namens Anna, die er auch im wah­ren Leben kennt, aber nie­mals per­sön­lich ange­spro­chen hat. Jetzt plant But­ter sein Able­ben. Mit einem letz­ten Mahl will er sich buch­stäb­lich zu Tode essen. Und dies live im Inter­net am letz­ten Tag des Jah­res über­tra­gen. So kün­digt er es … Weiterlesen!

Katie McGarry — Noah und Echo. Liebe kennt keine Grenzen

Katie McGarry Noah und Echo. Liebe kennt keine Grenzen12.März 2014

Schon das Cover von “Noah und Echo. Lie­be kennnt kei­ne Gren­zen” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Katie McGar­ry hat mich irgend­wie magisch ange­zo­gen. Eine Lie­bes­ge­schich­te vol­ler Emo­tio­nen, unaus­ge­spro­che­ner Geheim­nis­se und ein wenig Ero­tik. Ein Buch, das schnell süch­tig macht!! Die neue Simo­ne Elke­les könn­te man fast sagen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Echo und Noah. Sie bei­de haben Men­schen ver­lo­ren, die sie geliebt haben. Die jun­ge Echo ihren älte­ren Bru­der, der als Sol­dat im Ein­satz sein Leben gelas­sen hat. Und Noah sei­ne Eltern. Jetzt kämpft der Bad Boy um das Sor­ge­recht sei­ner zwei Brü­der, die wie er in einer Pfle­ge­fa­mi­lie sind. Doch seit Noah sich gegen sei­nen ehe­ma­li­gen gewal­tä­ti­gen Pfle­ge­va­ter, zur Wehr gesetzt hat, hat er schlech­te Kar­ten. Nie­mand glaub­te ihm und sei­ne Brü­der darf er nur noch ganz sel­ten besu­chen. Die Adres­se ihrer Pfle­ge­fa­mi­lie kennt er nicht. Sie steht in den Akten der neu­en The­ra­peu­tin, die ihn an der Schu­le in ein Pilot­pro­jekt auf­ge­nom­men hat und sich um ihn küm­mern will. Auch Echo hat Inter­es­se an die­sen Akten. Sie, die frü­her eines der belieb­tes­ten Mäd­chen der Schu­le war, hat nach einer schick­sal­haf­ten Nacht furcht­ba­re Nar­ben… Weiterlesen!

Ursula Poznanski — Die Verratenen

Ursula Poznanski Die Verratenen10. März 2014

Die Ver­ra­te­nen”  von der öster­rei­chi­schen Best­sel­ler­au­to­rin Ursu­la Pozn­an­ski (“Ere­bos” -Gewin­ner des Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­prei­ses 2011) ist nun als Taschen­buch erschie­nen. Der ers­te Teil einer Tri­lo­gie mit dys­to­pi­schen Set­ting. Span­nend und unter­halt­sam. Für Jungs und Mäd­chen glei­cher­ma­ßen. Ab 14 Jah­re und für All-Age-Leser.

Eine Welt in der Zukunft. Die Men­schen leben nun in Sphä­ren: kup­pel­ar­ti­ge, rie­si­ge Kom­ple­xe, in einer hoch­tech­ni­sier­ten Lebens­form. Die­se schüt­zen sie vor der Außen­welt, in der es eisig kalt gewor­den ist. Stän­di­ger Schnee, kaum Son­nen­licht, hef­ti­ge Stür­me und wil­de Tie­re. Den­noch leben Men­schen außer­halb der Sphä­ren: Prims (die Pri­mi­ti­ven) genannt. Und auch die wol­len in die siche­ren Zonen. Kämp­fe, Revol­ten und Über­fäl­le sind an der Tages­ord­nung. Doch noch ist für die Prims kein Platz.
Die jun­ge 18-jäh­ri­ge Ria lebt in Neu-Ber­lin, sie ist eine der beson­ders pri­vi­le­gier­ten Bewoh­ne­rin­nen und besucht dort die Aka­de­mie des Sphä­ren­bun­des. Sie wird dar­in aus­ge­bil­det, Men­schen durch ihre Reden zu über­zeu­gen, um spä­ter zwi­schen den Prims und den Sphä­ren­be­woh­nern ver­mit­teln zu kön­nen. In der “Rei­hung”, einer Auf­lis­tung, die die Stu­den­ten nach Bega­bung und Ehr­geiz ein­teilt, ist Ria auf­grund ihrer Intel­li­genz und ihres Talents in Gesich­tern zu lesen, schon auf Platz 7. Ihr Freund Aurel­jo ist sogar… Weiterlesen!

Marie Lu — Legend: Fallender Himmel

Marie Lu Legend: Fallender Himmel10.März 2014

Ein neu­er Stern am Him­mel der dys­to­pi­schen Roma­ne —  das ist “Legend: Fal­len­der Him­mel” von der sino-ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Marie Lu. Der Top­ti­tel des Loewe-Ver­lags: zu Recht! Ein Zukunfts-Roman mit zwei außer­ge­wöhn­lich star­ken Hel­den, der Beginn einer neu­en Rei­he, die begeis­tern wird! Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14 Jah­ren. Legen­där!

Sein Name ist Day und nach ihm wird gefahn­det. Er ist der meist gesuch­te Ver­bre­cher des Lan­des. Die Welt, in der er lebt, ist anders als die unse­re. Vul­kan­aus­brü­che und Über­schwem­mun­gen haben das Land mal­trä­tiert. Eine schlim­me Seu­che gras­siert in Los Ange­les. Die Gol­den Gate Bridge ist nur noch eine Rui­ne. Das Staats­ober­haupt der Repu­blik nennt sich Elek­tor. Der gro­ße Feind des in zwei Tei­le geteil­ten Ame­ri­kas sind die Kolo­ni­en, gegen die erbit­tert gekämpft wird. Auf soge­nann­ten Jum­bo­Trons, die in der gan­zen Stadt ver­teilt sind, wer­den Fahn­dungs­fo­tos von Day gezeigt. Außer­dem wan­dern Sol­da­ten von Haus zu Haus und tes­ten… Weiterlesen!

Friedrich Ani — Die unterirdische Sonne

Friedrich Ani Die unterirdische Sonne7.März 2014

Der bekann­te, deut­sche Kri­mi­au­tor Fried­rich Ani hat einen ers­ten Roman für Jugend­li­che geschrie­ben, der jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen ist: “Die unter­ir­di­sche Son­ne”. Ein beklem­men­des Buch über eine Ent­füh­rung, Miss­hand­lung und der Angst vor dem Ster­ben. Ein Kam­mer­spiel der Emo­tio­nen. Vom Ver­lag her erst ab 16 Jah­ren emp­foh­len und natür­lich für Erwach­se­ne.

Sie sind ein­ge­sperrt in einem Kel­ler. Fünf Jugend­li­che. Drei Jungs, zwei Mäd­chen. Alle unter­schied­li­chen Alters. Jeder erin­nert sich an sei­ne Ent­füh­rung. Kei­ner weiß, was mit ihnen gesche­hen wird. Jeden Tag wer­den ein­zel­ne (manch­mal auch meh­re­re) von ihnen von einer Frau oder zwei Män­nern nach oben geholt. Über die Miss­hand­lun­gen, die ihnen zuteil wer­den, ver­liert kei­ner der Jugend­li­chen ein Wort. Wer dar­über spricht oder wer mit den ande­ren heim­lich flüs­tert, der stirbt. Per Kame­ra wer­den sie beob­ach­tet. Sogar in dem angren­zen­den Bad ist eine ver­steckt. Das Ent­set­zen, die Angst, die Scham, die Wut wird immer greif­ba­rer und bald flippt der Ers­te von ihnen aus…Weiterlesen!

Jenny Han — Ohne dich kein Sommer

Jenny Han Ohne dich kein Sommer

1.März 2014

Mit “Ohne dich kein Som­mer” der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Jen­ny Han ist die Fort­set­zung des Buches “Der Som­mer, als ich schön wur­de” (einer Tri­lo­gie) erschie­nen. Jedoch ist die­ser berüh­ren­de Roman auch völ­lig unab­hän­gig zu lesen. Eine Geschich­te über das Erwach­sen­wer­den und die Lie­be. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren bereits geeig­net.

Seit jeher hat Bel­ly jeden Som­mer mit den Brü­dern Jere­miah und Con­rad (und ihren Fami­li­en) ver­bracht. Susan­nah — die Mut­ter der bei­den Jungs — besitzt in Cou­sins ein Som­mer­haus, direkt am Meer. Für Bel­ly waren die­se gemein­sa­men Feri­en­wo­chen das Schöns­te, was sie im Jahr erleb­te. Con­rad, den sie schon als klei­nes Mäd­chen immer bewun­dert und ange­him­melt hat, hat ihre Lie­be erwi­dert. Im letz­ten Som­mer, als sie sich das ers­te Mal geküsst haben. “Ohne dich kein Som­mer” beginnt damit, dass der Leser weiß, dass sie jetzt nicht mehr zusam­men sind und dass Susan­nah, die schon län­ger an Krebs litt, gestor­ben ist. Alles scheint ver­än­dert zu sein. Doch was ist pas­siert? War­um sind Bel­ly und Con­rad kein Paar mehr? In Rück­blen­den erzählt der Roman, was zwi­schen ihnen pas­siert ist, blen­det sowohl Erin­ne­run­gen an jenen gemein­sa­men Som­mer, als auch Gedan­ken von Jere­miah ein, der doch mehr für Bel­ly zu emp­fin­den scheint, als er vor­gibt. Als Con­rad plötz­lich… Weiterlesen!