Monatliches Archiv: Juli 2013

Brigitte Glaser — 8 Tage im Juni

Brigitte Glaser 8 Tage im Juni31.Juli 2013

Sozi­al­dra­ma meets Love­sto­ry — so könn­te man das Jugend­buch “8 Tage im Juni” von der deut­schen Auto­rin Bri­git­te Gla­ser umschrei­ben. Eine Geschich­te zwei­er völ­lig unter­schied­li­cher Wel­ten, die auf­ein­an­der­pral­len und den­noch in der Lie­be eine Gemein­sam­keit fin­den. Ein Buch mit viel Lokal­ko­lo­rit: es spielt in Köln! Für Jugend­li­che ab 13 Jahren.

Jen­ny hat es nicht leicht. Die 14-Jäh­ri­ge lebt in armen Ver­hält­nis­sen in der “roten Burg”, einem Abstei­ger­haus in Köln. Ihre Mut­ter traut sich auf­grund Panik­at­ta­cken kam mehr aus dem Haus und Jen­ny muss sich nicht nur um ihren klei­nen Bru­der, son­dern meist auch um den Haus­halt küm­mern. Geld für die anste­hen­de Klas­sen­fahrt ist auch nicht da. Jeden Tag war­tet sie auf die Zuzah­lung vom Job­cen­ter. Lovis hin­ge­gen lebt in ver­mö­gen­den Ver­hält­nis­sen in einem rei­che­ren Köl­ner Stadt­teil. Als er eines Abends von drei Schlä­ger­ty­pen zuerst ver­prü­gelt und dann vor die Bahn gestos­sen wird, tref­fen Jen­ny und Lovis das ers­te Mal auf­ein­an­der: sie ret­tet ihn vor dem her­an­fah­ren­den Zug gera­de noch recht­zei­tig zurück auf den Bahn­steig. Aber Jen­ny, die einen der Schlä­ger als ihren alten Sand­kas­ten­freund wie­der­erkannt hat, flüchtet… Weiterlesen!

Johanna Lindbäck — Gut. Besser. Das Beste auf der Welt

Johanna Lindbäck Gut Besser Das Beste auf der Welt29.Juli 2013

Gut. Bes­ser. Das Bes­te auf der Welt” von der schwe­di­schen Auto­rin Johan­na Lind­bäck ist ein Jugend­ro­man über gro­ße Gefüh­le: über die Lie­be und den damit ver­bun­de­nen Kum­mer. Über Freund­schaft und Ver­än­de­rung, bedingt durch das Erwach­sen­wer­den. Erfri­schend anders und wahn­sin­nig authen­tisch erzählt! Für Jugend­li­che ab 14 Jahre.

Die 17-jäh­ri­ge Sara hat das letz­te Jahr auf einer schwe­di­schen Schu­le in Lon­don ver­bracht. Nun ist sie zurück­ge­kehrt. Nach Schwe­den in ihre Hei­mat. Doch an Ver­gan­ge­nes anzu­knüp­fen ist nicht immer leicht, vor allem zwi­schen Sara und Mat­ti­as, ihrer ers­ten gro­ßen Lie­be, hat sich viel ver­än­dert. Sara hat mit ihm Schluss gemacht, weil die Gefüh­le fehl­ten. Doch nun ist alles noch viel selt­sa­mer. Nor­ma­le Gesprä­che — unmög­lich. Mat­ti­as geht ihr aus dem Weg. Sara ver­misst ihn, die Art mit ihm… Weiterlesen!

Amélie Nothomb — Den Vater töten

Amélie Nothomb Den Vater töten24.Juli 2013

End­lich wie­der eine neue Amé­lie Not­homb, die zudem auch noch rich­tig gelun­gen ist! “Den Vater töten” heißt das neue Werk. The­ma: eine Vater-Sohn-Geschich­te der beson­de­ren Art. Erzäh­le­risch gran­di­os, mit einem über­ra­schen­den not­homb-typi­schen Ende und auch für Leser, die die­se extra­va­gan­te, außer­ge­wöhn­li­che, fran­zö­si­sche Auto­rin ein­mal ken­nen­ler­nen wol­len, sehr gut geeig­net. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 16 Jahren.

Der jun­ge Joe ist ein talen­tier­ter Kar­tentrick­künst­ler, der Ambi­tio­nen hat ein her­aus­ra­gen­der Zau­be­rer zu wer­den. In einer Knei­pe wird er von einem Frem­den auf sein Talent ange­spro­chen. Die­ser emp­fiehlt ihm bei dem größ­ten Magi­er der Stadt namens Nor­man Terence in Leh­re zu gehen. Nor­man, der zunächst eigent­lich gar kei­nen Lehr­ling gebrau­chen kann, sich aber doch über­zeu­gen lässt, behan­delt Joe wie einen eige­nen Sohn. Er bringt ihm alle Tricks bei, die er wis­sen muss. Doch Joe ver­liebt sich in Normans Frau Chris­ti­na. Er ver­ach­tet Norman Weiterlesen!

Mandy Hubbard — Verwünscht und zugenäht

Mandy Hubbard Verwünscht und zugenäht16.Juli 2013

Eine super unter­halt­sa­me Geschich­te für Mäd­chen hat die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Man­dy Hub­bard geschrie­ben: “Ver­wünscht und zuge­näht”. Über Wün­sche, die plötz­lich in Erfül­lung gehen und das Leben der Haupt­per­son völ­lig auf den Kopf stel­len! Höchst amü­sant und vol­ler ein­falls­rei­cher Ide­en. Da macht das Lesen Freu­de:-) Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Kay­las 16. Geburts­tags­fei­er ist der tota­le Rein­fall. Die meis­ten Leu­te, die ihre Mut­ter (eine Event­pla­ne­rin) für sie ein­ge­la­den hat, kennt sie gar nicht. Die Deko­ra­ti­on ist total über­trie­ben oder größ­ten­teils rosa. Und ihre bes­te Freun­din Nico­le kommt erst Stun­den spä­ter, weil sie aus­ge­rech­net mit Kay­las heim­li­chen Schwarm Ben ein Date hat. Beim Ker­zen­aus­pus­ten wünscht sich die frus­trier­te Kay­la daher, dass doch all ihre Geburts­tags­wün­sche in Erfül­lung gehen mögen, ein­schließ­lich dem, von Ben einen Kuss zu bekom­men. Als am nächs­ten Tag plötz­lich ein rosa Pony in ihrem Gar­ten steht, denkt Kay­la sich zunächst noch nichts dabei. Auch nicht, als sie… Weiterlesen!

Celia Rees — Auch dein Tod ändert nichts

Celia Rees Auch dein Tod ändert nichts10.Juli 2013

Die eng­li­sche Auto­rin Celia Rees, die vor allem durch ihre his­to­ri­schen Bücher (“Hexen­kind”, “Sovay”) bekannt gewor­den ist, hat nun einen Roman mit poli­ti­schem Hin­ter­grund geschrie­ben — kein Wun­der sie hat neben Geschich­te, schließ­lich auch Poli­tik stu­diert! In ihrem neu­en Roman “Auch dein Tod ändert nichts” greift sie The­men auf wie Trau­ma­ta jun­ger Afgha­ni­stan­sol­da­ten und revo­lu­tio­nä­re Vor­ha­ben ähn­li­cher der RAF (Rote Armee Frak­ti­on), ein­ge­bun­den in die Geschich­te einer Lie­be über drei Ecken. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren. Und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die jun­ge Caro wickelt zwei Brü­der um ihren Fin­ger. Der eine — ein trau­ma­ti­sier­ter Afgha­ni­stan­sol­dat namens Rob, der durch sein ver­letz­tes Bein nun kriegs­un­fä­hig gewor­den ist und mit die­sem Schick­sal gar nicht zurecht kommt. Der ande­re — Jamie, sein jün­ge­rer Bru­der, der ein gutes Herz hat und sich wahr­haf­tig in Caro ver­liebt hat. Erst lang­sam kommt Jamie dahin­ter, dass… Weiterlesen!

Morton Rhue — Über uns Stille

Morton Rhue Über uns Stille1.Juli 2013

Der bekann­te ame­ri­ka­ni­sche Autor Mor­ton Rhue setzt sich nun in sei­nem neu­en Roman “Über uns Stil­le” auf äußerst beklem­men­de Wei­se mit den mög­li­chen Fol­gen eines ato­ma­ren Anschlags aus­ein­an­der. Für inter­es­sier­te Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 13 Jah­ren. Sehr gut geeig­net auch als Schul­lek­tü­re!

Der Roman spielt im Jah­re 1962 und spielt mit der Fra­ge Was wäre, wenn? Was wäre, wenn die Kuba­kri­se eska­liert wäre und es tat­säch­lich zu einem ato­ma­ren Angriff auf die USA gekom­men wäre? In Mor­ton Rhue’s neus­tem Buch ist dies nun tat­säch­lich gesche­hen. Geschil­dert wird die­ses furcht­ba­ren Erleb­nis aus der Sicht des jun­gen Scott. Des­sen Vater hat vor­sorg­lich einen Bun­ker auf sein Grund­stück bau­en las­sen, in den nun die gesam­te Fami­lie geflüch­tet ist. Doch auch die Nach­barn fürch­ten um ihr Leben und ver­su­chen sich — ehe Scotts Vater die Türe schlie­ßen kann — in den unter­ir­di­schen Bun­ker zu drän­gen. Eini­ge schaf­fen es noch, dann wird die Klap­pe geschlos­sen. Bei dem Abstieg in den Kel­ler über eine Spros­sen­lei­ter stürzt Scotts Mut­ter jedoch, die sei­nen jün­ge­ren Bru­der Spar­ky auf dem Arm trägt. Edward, genannt Spar­ky, pas­siert nichts. Sei­ne Mut­ter aller­dings trägt eine rie­si­ge Platz­wun­de am Hin­ter­kopf davon und bleibt bewusst­los. Es gibt Eta­gen­bet­ten für sie dort unten, war­me Decken zum Zude­cken. Ein Strah­len­mess­ge­rät und einen Ers­te-Hil­fe-Kof­fer. Das Wich­tigs­te jedoch, das sich eigent­lich nun in dem gro­ßen Tank befin­den soll­te, fehlt: Was­ser. Doch wie sol­len sie ohne etwas zu trin­ken über­le­ben? Und die Nah­rungs­mit­tel sind eigent­lich nur … Weiterlesen!