Monatliches Archiv: Juni 2013

Manfred Theisen — Wake up

Manfred Theisen Wake up21.Juni 2013

Der Roman von dem deut­schen Auto­ren Man­fred Thei­sen namens “Wake up” macht schon durch den Titel deut­lich, was es errei­chen möch­te — die Leser auf­rüt­teln, auf­we­cken. Genau das erreicht der Autor mit dem The­ma Umwelt­schutz und der Fra­ge: was kön­nen wir tun außer nur zu reden? Müs­sen wir nicht eigent­lich han­deln, um unse­re Erde vor dem unauf­halt­ba­ren Ende zu schüt­zen? Und wie weit darf man gehen, um sei­ne Zie­le durch­zu­set­zen? Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Josh, Frie­de­ri­ke, Fil­in­to und Sybil­le wol­len nicht län­ger zuse­hen. Josh, des­sen Vater Poli­ti­ker ist, dis­ku­tiert und redet und hofft eigent­lich nur dar­auf, dass sich viel­leicht etwas ändert. Umwelt­schutz pas­siert nur im Klei­nen, zum Bei­spiel in dem Dorf, in dem Josh, Frie­de­ri­ke und Sybil­le leben: “Die grü­ne Lun­ge” nennt es sich und leben darf hier nur, wer die Umwelt ach­tet. Solar­zel­len, Null-Ener­gie-Häu­ser und Elek­tro­au­tos und eine Wind­kraft­an­la­ge regie­ren das Vier­tel. Fil­in­to, der “außer­halb” wohnt, in einem Ghet­to, kennt so etwas kaum. Und den­noch ist gera­de er davon über­zeugt, dass man nur etwas Dras­ti­sche­res tun kann, um wirk­lich etwas zu ver­än­dern. Fil­in­to legt also kur­zer­hand ein Ampel­sys­tem in der Stadt lahm und lässt ein Rie­sen­rad ste­hen blei­ben. In einem Beken­ner­schrei­ben for­dern die Vier unter dem Namen “Wake up”, dass in Euro­pa Weiterlesen!

Inez Corbi — Die roten Blüten von Whakatu

Inez Corbi Die roten Blüten von Whakatu10.Juni 2013

Die deut­sche Auto­rin Inez Cor­bi hat mit “Die roten Blü­ten von Wha­ka­tu” einen wun­der­schö­nen Aus­wan­de­rer­ro­man geschrie­ben, der sei­ne Leser in das Neu­see­land des 19. Jahr­hun­derts ent­führt. Die­ses Buch ist für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren geschrie­ben, aber für Erwach­se­nen eben­falls sehr gut les­bar.

Die 15-jäh­ri­ge Lina und ihre klei­ne Schwes­ter Rie­ke sind Wai­sen. Sie leben an der Ost­see direkt am Strand in einem klei­nen, über­dach­ten Boot und nagen am Hun­ger­tuch. Lina will schon ihre Schnei­de­zäh­ne an einen Zahn­arzt ver­kau­fen, um eini­ger­ma­ßen über die Run­den zu kom­men, als sie plötz­lich eine Anzei­ge in der Zei­tung des Arz­tes ent­deckt und in letz­ter Sekun­de aus der Pra­xis flüch­tet. In der Zei­tung sucht die New Zea­land Com­pa­ny nach gesun­den, aus­rei­se­wil­li­gen Men­schen, die ihr Glück am ande­ren Ende der Welt in Neu­see­land ver­su­chen möch­ten. Lina und Rie­ke wagen die­sen Schritt. Zu ver­lie­ren haben sie ohne­hin nichts mehr, so bet­tel­arm sind sie. Die Über­fahrt ist beschwer­lich und dau­ert meh­re­re Mona­te. Doch end­lich errei­chen sie ihr Ziel. Und müs­sen dort erfah­ren, dass die Com­pa­gnie schein­bar bank­rott gegan­gen ist! Es kön­nen nicht alle Ein­wan­de­rer mehr eine Arbeits­stel­le bekom­men. Lina hat jedoch Glück… Weiterlesen!

Angela Mohr — Wach auf, wenn du dich traust

Angela Mohr Wach auf, wenn du dich traust1.Juni 2013

Die Stutt­gar­ter Auto­rin Ange­la Mohr hat mit “Wach auf, wenn du dich traust” einen unheim­lich span­nen­den Thril­ler über die The­men Zivil­cou­ra­ge, Mob­bing und die schnell ent­ste­hen­de Eigen­dy­na­mik in Grup­pen geschrie­ben. Die­ses Buch kann ich wirk­lich emp­feh­len! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Per­fekt auch als Schul­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung geeig­net.

Vor zwei Jah­ren ist Jen­ny mit ihren Eltern von der Stadt aufs Land gezo­gen. Sie woh­nen nun in einem alten, äußerst reno­vie­rungs­be­dürf­ti­gen Fach­werk­haus, das einer Dau­er­bau­stel­le gleicht. Viel Geld ist nicht da, aber trotz­dem darf Jen­ny für eine Woche in ein Zelt­la­ger fah­ren. Sie hat zwar schon eine Freun­din in dem klei­nen Dorf gefun­den, trotz­dem erhofft sie sich durch die Fahrt in das Feri­en­camp noch mehr Anschluss zu krie­gen. Mar­kus — der Lei­ter des Camps — will mit ihnen sogar ein Jugend­zen­trum bau­en, wenn sie sich in der Zeit gut betra­gen. Das wür­de für Jen­ny noch mehr Kon­tak­te knüp­fen und Zusam­men­halt in der Grup­pe bedeu­ten. Außer­dem hat sie sich unglück­lich in einen Jun­gen aus ihrer Schu­le ver­liebt und braucht drin­gend Ablen­kung. Ange­kom­men im Camp fällt Jen­ny jedoch auf, dass vor allem Finn — einer der Teil­neh­mer — von Mar­kus beson­ders hart behan­delt wird. Stän­dig muss er sich fie­se Anspie­lun­gen von dem Lei­ter anhö­ren, die… Weiterlesen!